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Küchentipps & Ernährungstrends

© l.lika - depositphotos.com

Ingwer – aromatisch und heilend

Traditionell kommt Ingwer aus Asien und wird dort als Gewürz und Heilpflanze eingesetzt. Bei uns hat die “Knolle“ aber auch längst die Küchen erobert und ist frisch inzwischen sogar häufig in Bio-Qualität meist aus Peru nicht nur auf den Wochenmärkten, sondern auch in Supermärkten erhältlich. Auch als Gewürzpulver wird die Pflanze angeboten. Das typisch zitronig-scharfe Aroma peppt viele Speisen auf, ist aber auch als Tee die Wucht.

Man spricht bei uns von Knolle, was aber nicht ganz stimmt, denn der Wurzelstock wird verarbeitet. Der Teil wird auch als Rhizom bezeichnet. Frischer Ingwer hält sich im Kühlschrank im Obst- und Gemüsefach mehrere Wochen, verliert aber an Aroma. Die Schärfe jedoch nimmt nicht ab, sondern eher im Gegenteil zu. Waschen Sie Ingwer vor Gebrauch gut und entfernen Sie die Schale dünn. Man kann sie auch belassen, zumindest wenn er aus Bio-Anbau stammt. Schneiden Sie das Stück in feine Scheibchen oder in kleine Würfel, aber auch größere Stücke können mitgegart und später entfernt werden. Verfeinern Sie Suppen, zum Beispiel eine Möhrensuppe mit Orange, Ingwer und Sahne. Aromatisieren Sie Ihr Wasser damit oder trinken Sie einen Ingwertee. Auch andere Tees etwa Grüner oder Früchtetee bekommen mit Ingwer eine besondere Note. Ebenso asiatische Gerichte wie Currys lassen sich prima mit Ingwer würzen.

Ingwer ist schon lange bekannt. Im 12. Jahrhundert entdeckte Hildegard von Bingen die positive Wirkung auf den Magendarmtrakt. In der chinesischen Medizin gilt die Pflanze als Wärmespender. Heute weiß man, dass Übelkeit gebessert und die Verdauung gefördert werden.

Tipp: Ziehen Sie Ingwer selbst im Blumentopf.

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Kennen Sie Shakshuka?

Dabei handelt es sich um ganz besondere Spiegeleier, die in Israel Shakshuka heißen. Aber nicht nur dort, sondern auch in vielen nordafrikanischen Ländern wird das Gericht zum Frühstück oder als warme Hauptmahlzeit gegessen. Bei uns entwickelt sich die Speise zum Trendgericht. Es ist leicht zuzubereiten, sättigt, aber belastet den Magen nicht. Die Zubereitungsarten sind ganz unterschiedlich. Es gibt vegetarische Varianten mit Feta und Spinat, Auberginen und gelben Linsen. Aber auch mit Hackfleisch ist das Gericht beliebt.
Tomaten, Paprika, gehackte Zwiebeln, Knoblauch und natürlich die Eier sind traditionell dabei.

Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Paprika und Cayennepfeffer. Dann wird das Gemüse geschmort und eingekocht, damit eine sämige Soße entsteht. Im Anschluss wird Schafskäse darüber gebröselt. Und jetzt kommt’s: Formen Sie einige Mulden in der Soße und geben Sie aufgeschlagene Eier vorsichtig dort hinein. Ewas Salz und Pfeffer darüberstreuen. Fertig ist das Ganze, wenn das Eiweiß fest und das Eigelb noch halb flüssig sind. Sie können die Pfanne auch einige Minuten in den vorgeheizten Backofen geben. Frische Petersilie oder Koriander runden die Speise ab. Dazu reichen Sie Fladenbrot, Couscous oder Reis.

Weitere Infos erhalten Sie unter www.bzfe.de.

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