Frisch aus der Region
So schmeckt er am besten – frisch vom Feld aus der Region. Auf den Wochenmärkten, in Supermärkten und natürlich direkt beim Spargelbauern in den Hofläden wird das leckere Gemüse jetzt angeboten. Spargel ist sehr empfindlich und sollte nicht zu lange lagern. Wie Sie frischen Spargel erkennen, verraten wir Ihnen hier. Die Stangen glänzen leicht und der Kopf ist fest geschlossen. Die Schnittstellen müssen feucht und saftig sein. Kaufen Sie verpackten Spargel, sollten die Enden sichtbar sein. Machen Sie den Frischetest und der geht so: Beim Gegeneinander reiben quietschen die Stangen. Besonderes zart und delikat ist das beliebte Gemüse, wenn Sie es am Kauftag zubereiten. Ansonsten können Sie es in einem feuchten Tuch ein bis zwei Tage im Kühlschrank lagern. Tipp: Sie können Spargel auch einfrieren, aber dafür zuvor nicht garen, sondern lediglich waschen und schälen. Er hält sich tiefgekühlt 8 bis 12 Monate.
Gesund und kalorienarm
Spargel schmeckt nicht nur ganz besonders gut, er hat wenig Kalorien, enthält kaum Fett und punktet mit viel Vitamin C und E. Auch Folsäure und Kalium ist enthalten. Daneben sorgen unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe sowie die schwefelhaltigen Sulfide unter anderem für eine antibakterielle Wirkung. Verwandt ist das Gemüse mit Zwiebeln, Knoblauch und Schnittlauch, die ebenso schwefelhaltige Stoffe enthalten. Je nach Sorte ist der typische Spargelgeschmack milder oder kräftiger, wie beim grünen oder violetten Spargel. Die Stangen wachsen oberirdisch im Gegensatz zu den weißen und sind vitaminreicher. Aber erst durchs Garen entwickelt sich der typische Geschmack. In jedem Fall fördert das tolle Gemüse eine gesunde Darmfunktion und macht auch noch lange satt. Für die Frühjahrskur genau das Richtige.
Schonend garen
Nach dem gründlichen Waschen schälen Sie den Spargel von den Köpfen nach unten mit einem scharfen Messer oder Sparschäler. Legen Sie die Stangen dabei aufs Handgelenk und halten Sie mit den Fingern fest. Am unteren Ende etwas dicker schälen, sonst bleiben holzige Teile übrig. Grünen Spargel brauchen Sie nicht oder nur am unteren Drittel schälen. Tipp: Machen Sie aus den Spargelabfällen eine Suppe. Es gibt extra Spargeltöpfe, in denen das Gemüse aufrecht gart. Aber Sie können es auch in einem ausreichend großen Topf legen und mit Wasser bedecken. Etwas Salz und Zucker hinzufügen und den Deckel nicht vergessen. Zwischen 10 und 20 Minuten garen, je nachdem, wie bissfest Sie es mögen. Da grüner Spargel dünner ist, braucht er nur 8 bis 15 Minuten. Wer möchte kann das leckere Gemüse auch in einen Siebeinsatz geben und über dem Wasserdampf garen. Das ist die schonendste Methode.
Mmh, leckere Spargelgerichte!
Die Zubereitungsmöglichkeiten sind vielfältig: Je nach Vorliebe können Sie das Gemüse dünsten, dämpfen, braten und grillen. Genießen Sie das frische Gemüse aus der Region auch einmal kalt als Salat mit Erdbeeren, nachdem Sie es zuvor gegart haben. Sehr lecker schmeckt Spargel auch als Fingerfood. Schneiden Sie die Stangen dazu in mundgerechte Stücke und lassen Sie sie köcheln. Dann rollen Sie sie in Lachs- oder Schinkenscheiben ein. Prima schmeckt auch im Frühjahr ein Rührei mit Spargel und frischen Gartenkräutern. Oder wie wär’s mit einer Quiche mit Spargelstückchen, Ei und geriebenem Käse? Ebenso als Auflauf, in der Pastete oder als Spargelmousse können Sie delikate Gerichte zaubern.
Doch für viele Spargelliebhaber geht nichts über das klassische Rezept mit Bleichspargel, jungen Kartoffeln, Katenschinken aus dem Buchenrauch und einer Sauce Hollandaise, die man am besten selbst zubereiten sollte. Statt der Sauce kann man aber auch einfach Butter zerlassen und die Kartoffeln sowie das Gemüse damit übergießen. Tipp: Dazu passt ein trockener, leichter Weißwein wie zum Beispiel ein Weißburgunder. Zeit zum Spargel genießen haben Sie jetzt noch bis zum 24. Juni.