ANZEIGE

Interview – Im Gespräch mit Vincent Gross

© Foto: Dominik Beckmann

Der 22-jährige Vincent Gross begeistert seit seinem Debütalbum „Rückenwind“ mit einer ordentlichen Portion Unterhaltungsfaktor gepaart mit mitreißenden Songs und positiver Energie. Wir trafen den Schweitzer Shootingstar der modernen Schlagerwelt und erfuhren, warum er am 28. Februar in Timmendorfer Strand ist, was ihn mit dem Norden verbindet und welchen Namen seine Gitarre trägt…

In nur einem Jahr traten Sie in allen großen Schlager-Shows im TV auf und gingen sowohl solo als auch mit Maite Kelly auf Tournee. Wie gehen Sie mit der Erfolgswelle um?

Es ist unglaublich! Besonders meine eigene „Möwengold-Tour“ hat mich geflasht. Ich durfte 17 Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz geben. Hinter all dem steckt aber eine Menge Arbeit und ein großartiges Team, welches mir immer den Rücken stärkt. Von dem her sehen wir diese Erfolge als riesige Motivation weiterhin alles zu geben.

Was sind Ihre Pläne für 2019?
Momentan schwinge ich das Tanzbein – bislang noch wortwörtlich zu verstehen. Wir schauen in zwei Monaten, ob man’s dann „tanzen“ nennen kann – für die Schweizer Fernsehshow „Darf ich bitten?!“ (vergleichbar mit „Let’s Dance!“). Mitte Februar erscheint eine neue Single als ein Feature mit einem sehr bekannten DJ-Duo und ab März geht es wieder mit unzähligen Auftritten los. Zudem schreibe ich an neuen Songs für mein drittes Album.

Sie stehen gerade am Anfang Ihrer Kariere. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Ich liebe es über alles auf der Bühne zu stehen. Daher würde ich mich freuen, wenn ich in fünf Jahren noch mehr Leute mit meiner Musik erreichen kann und weiterhin meinen Traum leben darf.

Ihr zweites Album „Möwengold“ brachten Sie im August 2018 erfolgreich auf den Markt. Wann dürfen wir das dritte Album erwarten?
Die Planung für das dritte Album ist momentan in vollem Gange. Voraussichtlich wird es im Anfang 2020 „Hallo“ sagen und quasi das Licht der Welt erblicken.

Haben Sie in puncto Musikkarriere ein großes Vorbild?
Persönlichkeiten wie Roland Kaiser, Maite Kelly oder Ed Sheeran aber auch viele weitere Künstler sind meine Inspiration.

Neben der Musik studieren Sie Psychologie. Worauf liegt derzeit Ihr Fokus?
Auf der Musik. Ich habe das Psychologiestudium in Absprache mit der Fakultät pausiert. Das heißt, dass ich jeder Zeit dort weitermachen könnte, wo ich aufgehört habe… mit der Betonung auf „könnte“. Ich gebe Vollgas mit der Musik!

Sie haben sich einst nicht getraut, Ihren Freunden ihre Songs vorzutragen. Wie ist es denn heute für Sie, auf der Bühne zu stehen?
Auf der Bühne zu stehen, für und vor allem mit meinem Publikum gemeinsam zu singen, ist für mich das Schönste was es gibt. Es hat mich anfangs echt Überwindung gekostet live zu performen, aber mittlerweile macht es einfach nur Spaß. Trotzdem bin ich vor jedem Auftritt extrem nervös!

Sie kommen zwar aus der Schweiz, haben aber eine besondere Verbindung zum Norden. Verraten Sie uns welche?
Meine Verbindung zum Norden ist die Telefonnummer meiner Großeltern: Zehn Ziffern und ich bin da! Sie leben an der Nordsee und ich habe fast alle Ferien dort verbracht.

Am 28. Februar 2019 sind Sie in Timmendorfer Strand zu Gast beim UNICEF-Talk im Grand Hotel Seeschlösschen. Was genau sehen die Gäste von Ihnen?
Meine Gitarre Ingeborg und mich! Alles Weitere liegt in der Hand des Publikums und der Moderation.

Welches Thema liegt Ihnen besonders auf dem Herzen?
Dass es den Kindern gut geht. Ich würde mir wünschen, dass wenn ich im Internet einen Spendenaufruf oder Ähnliches poste, genauso viele Leute interagieren, als wenn ich mal was vorsinge oder ein Selfie mache… leider ist dies zurzeit nicht der Fall.

Wir bedanken uns für das nette Gespräch und wünschen noch viele weitere erfolgreiche Jahre!

© Foto: Dominik Beckmann

You must be logged in to post a comment Login