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Starten Sie gesund ins neue Jahr

© baranq / www.depositphotos.com

Gerade nach den üppigen Schlemmereien an Weihnachten und der feuchtfröhlichen Party zu Silvester reifen in vielen Menschen die guten Vorsätze zum Jahresbeginn. Passend dazu finden Sie jetzt in Geschäften der großen Supermarktketten Fitnessgeräte wie Faszienrollen, Hanteln und Ergometer.

Trainingsschuhe, Funktionsshirts und andere Kleidungsstücke für Sportwillige füllen die Warenkörbe dort. Fitnessstudios locken mit Schnäppchenpreisen und TV-Sender rufen zum Abnehmen unter Leitung eines Starkochs bei ihren Shows auf.
Zum neuen Jahr soll alles besser werden. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK Gesundheit ergab jetzt, dass immerhin 57 Prozent der Bundesbürger im neuen Jahr mehr Sport treiben wollen. Jeder Zweite, das sind 49 Prozent will sich gesünder ernähren und etwa jeder Dritte möchte abnehmen.
Wer tatsächlich für sich persönlich Veränderungen verwirklichen möchte, muss sich vor Augen führen, dass unklare Ziele schwer erreicht werden können. Setzen Sie sich maßvolle Ziele, deren Umsetzung Sie konkret planen und konsequent einhalten. „Überzogene und vage Vorsätze sind meist zum Scheitern verurteilt“, sagt Andreas Lakemann von der Barmer-Krankenkasse in Bremen. Einfach nur mehr Sport machen zu wollen, bringt Sie nicht weiter. Gut sei zum Beispiel der Plan: „Ich will jeden Mittwoch joggen, weil es mir Spaß macht“, rät der Regionalgeschäftsführer.

Auch bei den überflüssigen Pfunden sind genaue Ziele richtig. Anstatt kurzfristig abnehmen zu wollen, sei es besser, die Zusammenhänge zwischen ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung zu verstehen und bei sich auszuprobieren. Habe man die Balance erreicht, purzelten die Pfunde fast wie von selbst. Wichtig sei zunächst, solche Vorsätze zu treffen, hinter denen man stehen könne. „Wer an sich etwas ändern möchte, nur weil andere es erwarten, wird in aller Regel nicht lange durchhalten“, erklärt Lakemann. Einmal einen Entschluss gefasst, könne es helfen, diesen aufzuschreiben und gut sichtbar auszuhängen.
Halten Sie durch, auch wenn es nach den ersten Erfolgen, langsamer geht mit der Gewichtsreduktion. Ohne zusätzliche Bewegung haben Sie kaum Erfolge, denn Sie verlieren Muskelmasse. Die Fettzellen schrumpfen zuletzt, denn der Körper betrachtet sie als eiserne Reserve. Muskelmasse zu verlieren bedeutet aber auch gleichzeitig, seinen Grundumsatz zu senken. In den seltensten Fällen können Sie so dauerhaft abnehmen. Denn der Körper kommt mit weniger Nahrung aus als vor der Diät. Die Folge ist vielen bekannt: der Jo-Jo-Effekt tritt ein. Wer nach der Diät wieder so viel isst wie zuvor, nimmt schnell wieder zu und wiegt teilweise dann sogar noch mehr. Viel besser ist es auf eine dauerhaft langsame Reduktion zu setzen und gleichzeitig regelmäßig Bewegung einzuplanen. Bleiben Sie am Ball und belohnen Sie sich mit einem neuen Kleid, einem neuen Trainingsoutfit oder einer Wellnessbehandlung.

Tipp: Krankenkassen unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben unter bestimmten Bedingungen. Bei der DAK zum Beispiel gibt es das M.O.B.I.L.I.S.- Programm. Zum Sportprogramm beim Abnehmen gehören neben Ausdauertraining wie Nordic Walking auch Übungen zur Kräftigung der Muskulatur, zur Koordination und Entspannung sowie eine Ernährungsberatung. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse nach vergleichbaren Angeboten.

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