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So pflegen Sie die Spülmaschine richtig

Das gemeinsame Zubereiten von Speisen und Getränken ist für viele Menschen ein wichtiger Ausgleich zum stressigen Alltag. Das benutzte Geschirr lädt man anschließend einfach in den Geschirrspüler, stellt das Programm ein und die Maschine erledigt den Abwasch. Doch um den komfortablen Haushaltshelfer ranken sich bis heute einige hartnäckige Mythen.

Viele glauben unter anderem, dass der Geschirrspüler sich während der Waschgänge selbst reinigt und daher eine zusätzliche Reinigung nicht notwendig ist. Leider ist genau das Gegenteil der Fall: Mit der Zeit sammeln sich Essensreste, Schmutz, Kalk und Fett im unteren Teil der Maschine, der Tür und dem Ablaufschlauch. Das führt dazu, dass sich Keime und Bakterien ausbreiten und das Geschirr nicht mehr richtig sauber wird. Auch die Lebensdauer des Geschirrspülers kann sich verkürzen. Gerade ECO-Programme begünstigen diesen Prozess durch ihre niedrige Temperatur und den sparsamen Wasserverbrauch.

Es reicht jedoch nicht aus, die Reinigung der Spülmaschine nur beim jährlichen Frühjahrsputz vorzunehmen. Zum Glück erfordert die Pflege des Geschirrspülers nur wenige Handgriffe und ist in kurzer Zeit erledigt. Mit den richtigen Hausmitteln oder Produkten von bekannten Herstellern glänzt die Maschine wie am ersten Tag.

Die Grundreinigung der Spülmaschine sollte bei regelmäßigem Gebrauch alle vier bis acht Wochen erfolgen. Hierzu werden zunächst die Sprüharme entfernt – wie der Ausbau genau funktioniert, entnehmen Sie der Bedienungsanleitung Ihrer Spülmaschine. Anschließend werden die Sprüharme unter fließendem Wasser durchgespült und verstopfte Löcher vorsichtig mit einem Zahnstocher befreit. Danach werden die Arme wieder montiert. Als nächstes entfernen Sie das Auffangsieb am Boden der Maschine und klopfen den groben Schmutz über dem Mülleimer ab. Feinere Verschmutzungen werden unter fließendem Wasser und mit etwas Spülmittel entfernt.

Nach dem erneuten Einbau des Siebs kontrollieren Sie den Füllstand von Salz und Klarspüler und füllen diese – falls nötig – nach. Nun wischen Sie Innenraum, Tür und Türdichtungen mit einem weichen Schwamm und mit Wasser verdünntem Essig oder Spülmittel ab. Zu guter Letzt erfolgt ein Waschgang auf höchster Temperatur. Dabei ist die Maschine nicht mit Geschirr beladen und es wird kein Geschirrspülmittel verwendet. Stattdessen nutzen Sie einen speziellen Spülmaschinenreiniger.

Die Zwischenreinigung kann einmal wöchentlich erfolgen – spätestens jedoch, wenn das Auffangsieb am Boden verstopft ist. Sie dauert lediglich zehn Minuten. In dieser reinigen Sie das Sieb, füllen Salz und Klarspüler nach und wischen Innenraum und Tür aus.

Anstelle eines Spülmaschinenreinigers können beim Reinigungswaschgang auch Essig oder Natron verwendet werden. Allerdings sollten beide Mittel nicht gleichzeitig zum Einsatz kommen, da sich die Wirkung sonst aufheben würde. Um beide Hausmittel effektiv zu kombinieren, verteilen Sie daher vier bis fünf Esslöffel Natron im Innenraum und geben 20 Milliliter Essig ins Pulverfach. So wirkt das Natron während des Vorspülens, der Essig während des Hauptspülgangs.


Bildrechte: Flickr bowl in dishwasher theilr CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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