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Interview – Im Gespräch mit Gerit Kling

© Foto: ARD-Thorsten Jander

Auf ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin folgten diverse Theaterengagements – zuletzt in Bad Hersfeld als Königin Elisabeth in „Maria Stuart“. Ab Januar spielt Gerit Kling eine tragende Rolle in der etablierten Telenovela „Rote Rosen“. Vom Drehort Lüneburg macht sie am 28. Februar sogar einen Abstecher nach Timmendorfer Strand, um hier am UNICEF-Talk teilzunehmen – genug Anlass für uns, die gebürtige Thüringerin etwas genauer kennenzulernen…

Guten Tag Frau Kling! Sind Sie schon in Weihnachtsstimmung?
Oje, überhaupt noch nicht. Gleich muss ich wieder raus zum Außendreh. Täglich 50 Minuten Sendezeit zu drehen ist echter Stress. Aber bald haben wir unsere Weihnachtspause und dann kommt die Weihnachtsstimmung schnell, da bin ich sicher.

Was gefällt Ihnen besonders an der Weihnachtszeit?
Meine Familie kommt aus allen Himmelsrichtungen zusammen, wir kochen, essen, klönen zusammen. Das ist für mich das Schönste an Weihnachten.

Wie verbringen Sie die Feiertage?
Wir sind jeden Tag bei einem anderen Familienmitglied und teilen uns den Aufwand auf. Heiligabend gibt es Gans bei uns, am ersten Feiertag Raclette bei meiner Schwester Anja und dann gibt es Kaninchen bei Mama…

Sie haben eine Affinität zu Ärztinnen-Rollen. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?
Mir werden viele Ärztinnen-Rollen angeboten. Ich persönlich habe keine Affinität zum weißen Kittel. Vielleicht liegt es daran, dass ich eine gewisse Seriosität für diese Rollen ausstrahle.

Als Hilli Pollmann planen Sie in der Serie „Rote Rosen“ zusammen mit ihrem Ehemann eine halbjährige Weltreise. Ist dies auch ein privater Traum?
Schon, aber ein halbes Jahr ist bestimmt nicht drin. Trotzdem versuchen mein Mann und ich immer am Anfang des Jahres etwas länger in den Süden zu reisen. Aber jetzt wird das nicht klappen, ich stehe im Januar wieder in Lüneburg vor der Kamera.

Im Jahr 2019 steht eine berufliche Deutschlandtournee an. Verraten Sie uns kurz, um was es geht?
Ich inszeniere das Stück „Falsche Schlange“ von Alan Ayckbourn und werde nach meinem Rote Rosen-Engagement von Oktober bis Dezember 2019 in einer Deutschland-Tournee selbst eine der Hauptrollen spielen.

Sie wuchsen quasi im Umfeld der Schauspielerei auf: Ihr Vater war Atelierchef im Filmstudio Babelsberg. War für Sie und Ihre Schwester Anja Kling schon früh klar, dass Sie diesen Weg einschlagen werden?
Mein Vater war dort Herstellungsleiter und als für den deutsch-tschechischen Kino-Film „Hund über Bord“ ein Mädchen für die junge Rolle gesucht wurde, kam ich schon mit 5 Jahren „zum Film“ und bin nach einem Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin dabei geblieben.

Was ist für Sie vollkommenes Glück?
Keine Sorgen zu haben, einen Job, der mich ausfüllt und Gesundheit…

Sie wohnen nah an Berlin. Was reizt Sie an dieser Stadt?
Ich wohne in Potsdam auf einer Insel – rundherum nur Wasser. Es ist wie Venedig. Einer der schönsten Orte, die man sich vorstellen kann.

Wir bedanken uns für das nette Gespräch und wünschen Ihnen und Ihren Lieben eine besinnliche Weihnachtszeit!

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