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Die Dahlie

Seerosendahlie

Dahlien gehören der Familie der Korbblütler an. Sie stammen ursprünglich aus Mittelamerika und wurden bekannt, als die Europäer Amerika entdeckten. Benannt wurde die Blütenpflanze nach dem schwedischen Botaniker Andreas Dahl, der ein Schüler von Carl von Linné war. Sie ist aber auch unter dem Namen Georgine bekannt. Dahlien sind wunderschöne Herbstblüher und bereichern in ihrer Vielfalt jeden Garten.

Insgesamt existieren 13 Dahlienklassen. Die Namensgebung leitet sich häufig von der Blütenform ab. Je nach Blütentyp wird unterschieden in Seerosen-Dahlie, Kaktus-Dahlie, Mignon-Dahlie, Halskrausen-Dahlie, Pompon-Dahlie oder Ball-Dahlie. Alle Dahlien-Arten verzaubern mit einer Blütenfülle, die vom Sommer bis lange in den Herbst hineinreicht und sorgen in den Farben gelb, orange, cremefarben, rot, rosa, weiß, violett oder auch mehrfarbig, für ein unvergleichliches Farbfeuerwerk. Zu Recht werden sie auch Königinnen des Herbstes genannt.
Die Dahlie bevorzugt einen sonnigen Standort, gedeiht aber auch im Halbschatten. Bei der Pflanzung sollte man auf einen humosen und gut durchlässigen Boden achten, Staunässe mag sie gar nicht. Werden diese Punkte beachtet, wird sie sich mit einer reichen Blütenpracht bedanken.
Dahlien sind kälteempfindlich und dürfen erst nach den letzten Frösten im Mai ausgepflanzt werden. Die Tiefe des Pflanzlochs ist abhängig von der Größe der Dahlienknolle. Die Knolle sollte ca. 5 cm mit Erde bedeckt sein. Bei einer zu tiefen Pflanzung treiben sie schlecht aus. Der Pflanzabstand ist von der Höhe der Dahlie abhängig, bei niedrigen Sorten reichen ca. 30 cm, bei hohen Sorten ca. 80 cm. Bei hohen Sorten empfiehlt sich das Anbringen von Stäben, um ein Abbrechen der Stiele bei starken Winden zu verhindern. Eine ausreichende Versorgung mit Wasser und eine zweimalige Düngung als Nährstoffgrundlage, die erste ca. 3 Wochen nach der Pflanzung, die zweite im Hochsommer, bilden eine gute Voraussetzung für eine üppige Blütenpracht.

Neben dem Gießen und Düngen gehört auch der richtige Schnitt zur Dahlienpflege im Sommer. Damit sich neue Blüten entwickeln können, sollte Verblühtes, sowie Seitenknospen regelmäßig entfernt werden. Unnötige Samenbildung wird somit verhindert und die Pflanze zum Austreiben neuer Blüten angeregt, bis weit in den Herbst hinein. Um ein schönes Erscheinungsbild bei der Dahlie zu erreichen, empfiehlt es sich, bei den Bodentrieben nur die drei bis fünf Stärksten stehen zu lassen.
Dahlien können bis zu den ersten leichten Nachtfrösten im Boden bleiben. Wenn die Blätter erfroren sind, werden die Stiele bis auf 5-10 cm zurückgeschnitten und die Knollen vorsichtig ausgegraben. Für die Überwinterung lagert man die Knollen in Holzkisten mit Sand an einem frostfreien, kühlen und trockenen Ort, der im Idealfall eine Temperatur von 5-8 °C aufweist. Eine Vermehrung der Dahlie erfolgt am leichtesten durch die Teilung der Knollen im nächsten Frühjahr.
Die Symbolik der Dahlie in der Blumensprache ist abhängig von der individuell gewählten Farbe. Rote Dahlien symbolisieren Liebe und Romantik. Die Bedeutung gelber Dahlien steht für Zurückhaltung und Dankbarkeit, ist aber gleichzeitig auch Ausdruck von Glücksgefühlen. Weiße Dahlien wiederum symbolisieren die Reinheit und finden oft in Hochzeitssträußen oder beim Eintritt in einen neuen Lebensabschnitt Verwendung. Dahlien als stilvolle Komposition in Blumensträußen drücken Freude und Lebenslust aus und empfehlen sich daher immer als Geschenk.

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