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Interview – Im Gespräch mit Sebastian Ströbel

© Foto: Stefan Klüter

In der bekannten ZDF-Serie „Die Bergretter“ begibt sich Schauspieler Sebastian Ströbel in schwindelerregende Höhen und auch sonst gibt es wenig, was ihm Angst einjagt. Uns verriet der vierfache Familienvater was für ihn extrem ist und warum er diesen Monat in Timmendorfer Strand zu sehen ist…

Guten Tag Herr Ströbel! Worüber haben Sie sich heute gefreut?
Dass ich zum ersten Mal seit Februar meine Reisetasche aus- und wegpacken konnte! Endlich mal wieder fast am Stück zu Hause.

Diesen Monat erscheint die 11. Staffel „Die Bergretter“ im TV. Die Dreharbeiten fanden am Dachstein in Österreich statt.
Was mögen Sie besonders an der Region?
Die Menschen, die Ruhe, das Dachsteinmassiv und die damit verbundene Freiheit und Entschleunigung.

Also ein guter Kontrast zu Ihrer Heimat Hamburg…
Auf jeden Fall: Glücklich muss sich schätzen, der beides hat – also ICH:)

Auch zog es sie in der Vergangenheit nach Israel. Was macht das Land für Sie so besonders?
Alles dort atmet Geschichte. Man meint alles zu kennen und kennt doch nichts. Die Menschen, das wilde Land, die besondere Beziehung und Verantwortung zwischen Israel und Deutschland.Für mich war es ein unvergessliches Erlebnis. Wer einmal dort war, versteht viel mehr von den religiösen Konflikten, den schier unüberbrückbaren Gegensätzen und aber auch den Chancen und Hoffnungen, die es trotzdem gibt. Reisen bildet.

Stimmt es eigentlich, dass Sie einen Großteil Ihrer Stunts selber machen?
Ja, ich versuche so viel es geht selber zu machen. Allerdings gibt es aus versicherungstechnischen (schönes Wort) Gründen auch Grenzen. Sprich: Wenn das Verletzungsrisiko zu hoch ist, übernimmt der Stuntman. Auch wenn es mir seeehr schwer fällt.

Wovor haben Sie Angst?
Vor dem Nichts.

In einem Interview sagten Sie einmal, dass Sie ein extremer Mensch sind. Was meinen Sie damit?
Ich lebe und liebe das Leben. Mit jeder Pore und jeder Sekunde. Ich bin neugierig und immer unter Strom. Da fehlen mir manchmal die Zwischenstücke.

Wie sehen die familiären Freizeitaktivitäten als Vater von vier Töchtern aus?
Viel draußen sein in der Natur, viel reisen, spielen, einfach gemeinsame Zeit verbringen. Mein Beruf und der Alltag an sich machen es einem nicht gerade leich, Zeit zu haben.

Am 14. November trifft man Sie bei der UNICEF Benefiz-Talk-Show „Unterhaltung am Meer“ im Grand Hotel Seeschlösschen in Timmendorfer Strand an. Welches Thema bedarf aus Ihrer Sicht einer besonderen Aufmerksamkeit?
Leider gibt es momentan so viele Themen. Vom Rechtspopulismus über den Klimawandel hin zu den Herausforderungen der Zukunft im Bereich der Genetik und KI.

Weihnachten steht vor der Tür: Wie verbringen Sie die Festtage in diesem Jahr?
Hmpf … Weihnachten… is denn scho bald Weihnachten. Da war doch was. Vier Kinder..natürlich mit dem Mädelshaufen . Schön kuschelig zu Hause.

Was war die sinnloseste Frage, die Ihnen mal in einem Interview gestellt wurde?
Sagt man nicht: Es gibt keine dummen Fragen? Mir fällt da keine ein. Ich bin ein Gückspilz!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie alles Gute!

© Foto: Stefan Klüter

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