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Leserreise – Kitzbüheler Alpen – Mit der Sonne Skifahren

©Thomas-Trinkl

Auf der Hohen Salve im Skigebiet Wilder Kaiser – Brixental kann man sich eine Runde drehen lassen. Und danach in die größte Skisafari der Welt einsteigen.

„Skifahren ist das Einzige, bei dem ich mir sicher bin, was ich mache.“ Der das sagt, ist nicht irgendwer: Christoph Wahrstötter ist Skircrosser, Fünfter bei der diesjährigen WM, Siebter im Weltcup. Bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang will er aufs Podest. Der 28-jährige sitzt im Berggasthof Tenn an der Mittelstation der Salvenbahn. Ein idealer Ort, um das zu machen, worin man sich sicher ist: Skifahren. Die Hohe Salve gilt als schönster Aussichtsberg der Ski-Welt Wilder Kaiser. Das Schneeparadies ist einer der Global Player in den Kitzbüheler Alpen, die zusammen auf 1000 Pistenkilometer kommen. Wer noch mehr braucht, startet mit der Super Ski Card gleich zur größten Skisafari der Welt durch: 2750 Pistenkilometer, 23 Gebiete – mehr geht nicht. Aber davor erst einmal genügend Zeit der Hohen Salve widmen. Es lohnt sich, denn was das Skifahren hier so besonders macht: Die Hänge fallen in alle Himmelsrichtungen ab. Egal, zu welcher Tages- oder Jahreszeit – man kann immer auf der Sonnenseite unterwegs sein.

Vom Gipfel auf 1.829 Metern vis-à-vis des Wilden Kaisers hat man nicht nur einen fantastischen Rundumblick, es locken auch traumhafte Pisten und Freeride-Hänge. Das 360-Grad-Panorama zählt zu den schönsten im gesamten Alpenraum, an klaren Tagen sind 73 Dreitausender auszumachen. Der Salvenberg ist nach dem lateinischen Gruß „Salve“ benannt, und tatsächlich grüßt der Gipfel freundlich in alle Himmelsrichtungen. Das Skigebiet ist vor allem bei sportlichen Fahrern bekannt, auf der beliebten „Kilometerfresser-Safari“ quer durch die Skiwelt sammelt man mehr als 26 Abfahrtskilometer und knapp 5000 Höhenmeter. Genuss-Skifahrer landen eher früher als später im Gipfelrestaurant Hohe Salve, und das nicht nur wegen der guten Knödelsuppe und des feinen Kaiserschmarrn. Das haben die anderen 76 Restaurants, Gasthöfe und Hütten in der Umgebung bestimmt auch. Das Besondere hier sind die Terrasse und die Umadum Stubn, die sich jeweils um ihre eigene Achse drehen. Damit ist es das höchstgelegene Drehrestaurant von ganz Österreich. Und wenn man einmal rundherum, auf gut tirolerisch umadum, gedreht wurde, ist man wieder bereit für neue Abenteuer. Auch der Rucksack, sofern nicht direkt am Tisch, sondern vielleicht auf der Fensterbank geparkt, erscheint wieder in Griffweite.

Gleich neben dem Gipfelrestaurant steht das Salvenkirchlein – ein weiterer Grund, nach ausreichenden Drehungen die nächste Sonnenabfahrt noch einen Moment warten zu lassen. Es ist eines der höchstgelegenen Gotteshäuser Österreichs, die Kirche wurde zu Ehren Johannes des Täufers errichtet und 1589 erstmals urkundlich erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte kamen namhafte Persönlichkeiten der Zeitgeschichte hier herauf. Die zweite Ehefrau von Napoleon ließ sich extra auf die Hohe Salve tragen, um dort die Heilige Messe zu besuchen. Und es pilgerte noch mehr blaues Blut auf den Gipfel und in die Salvenkirche: Erzherzog Johann etwa, sein Kollege Ferdinand, Kronprinz Rudolf und der Fürst Paul von Thurn und Taxis. So wurde das Kirchlein zu einem bekannten Wallfahrtsort und einem Zentrum der Johannesverehrung in Tirol. Viele Pilger und Hilfesuchende brachten geschnitzte Nachbildungen des Johanneshauptes mit, die sie einmal um den Altar des Gotteshauses trugen und in der Kirche hinterließen. Dem Volksglauben nach soll dies unter anderem Kopfleiden – entsprechend dem Martyrium des Täufers – beseitigen. Doch nicht nur zur Schmerzlinderung hält das Kirchlein auf der Hohen Salve seine Pforten offen: Auf 1.829 Metern und mit den allerbesten Aussichten steht es auch für Hochzeiten bereit. Schöner kann der schönste Tag im Leben gar nicht sein.

©SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental

©SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental

 

 

 

 

 

 

Das besondere Angebot:
Vier Nächte mit Super Ski Card für drei Tage kosten im Doppelzimmer mit Frühstück ab 271 Euro pro Person, im Vier Sterne-Hotel mit Halbpension 551 Euro.

Infos und Buchungen:
Kitzbüheler Alpen Marketing GmbH, Dorfstraße 11, A-6365 Kirchberg in Tirol, Tel.: +43 57507 8000, www.kitzalps.com

 

Titelfoto: ©Thomas-Trinkl

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