26. Juli 2026
Anzeige
Anzeige

Aktuelle Beiträge

Im Talk mit Robin Schulz

Schon als Jugendlicher haben Sie sich stark für elektronische Musik interessiert?  War damals schon für Sie klar, dass Sie mal DJ werden wie auch Ihr Vater?

Überhaupt nicht. Als Teenager wusste ich eigentlich nur zwei Dinge: Ich liebe Musik und ich schlafe gern aus. Das mit dem Ausschlafen hat nicht geklappt. Mein Vater hat mir natürlich gezeigt, wie faszinierend Musik sein kann, aber ich wollte nie jemand anderes werden. Ich wollte einfach nur Platten auflegen und Menschen zum Tanzen bringen. Dass daraus mal eine Karriere wird, hätte ich damals niemals gedacht.

Sie sind ein weltweit gefeierter Superstar mit internationalen Diamant-, Platin- und Goldauszeichnungen und haben jede Menge Streaming-Rekorde gebrochen. Wie hat sich Ihr Musikstil aus House, Electro und Pop entwickelt? Was macht ihn so erfolgreich?

Wenn ich das Erfolgsrezept kennen würde, hätte ich es mir längst patentieren lassen. (lacht) Ich glaube, mein Stil hat sich immer mit meiner Neugier entwickelt. Ich liebe House-Musik, aber genauso starke Melodien und große Emotionen. Am Ende versuche ich einfach Songs zu machen, die Menschen verbinden – egal ob auf einem Festival mit 80.000 Leuten oder mit Kopfhörern auf dem Weg zur Arbeit.

Welcher Ihrer Alben oder Singles liegen Ihnen besonders am Herzen?

Das ist ein bisschen wie die Frage nach dem Lieblingskind. Jede Produktion erinnert mich an eine bestimmte Zeit in meinem Leben. Songs wie „Waves“ oder „Prayer In C“ haben natürlich einen besonderen Platz, weil sie Menschen auf der ganzen Welt erreicht haben. Aber oft sind es die Songs, die gar nicht die größten Hits waren, die einem persönlich am meisten bedeuten.

Sie sind eine Ausnahmeerscheinung in der Musikwelt und einer der erfolgreichsten Solokünstler. Muss man da nicht abheben?

Ich hoffe nicht. Das Leben hat eine sehr gute Methode, einen auf dem Boden zu halten. Wenn ein neuer Song nicht funktioniert, erinnert einen das sofort daran, dass niemand automatisch Erfolg gepachtet hat. Außerdem habe ich Freunde und Familie, die mich regelmäßig daran erinnern, dass ich zwar viele Streams habe, aber trotzdem den Geschirrspüler falsch einräume. (lacht)

Wofür brennen Sie neben der Musik noch?

Für meine Familie, für Reisen und für gutes Essen. Wobei „gutes Essen“ manchmal ein Problem ist, wenn man viel auf Tour ist. Man plant ein gesundes Abendessen und landet um drei Uhr morgens doch wieder bei Pizza. Ich arbeite noch an der perfekten Balance.

Timmendorfer Strand freut sich schon auf Sie. Im September verwandeln Sie die Musik-Arena am Ostseestrand in den größten Club Norddeutschlands. Worauf können sich Ihre Fans freuen?

Auf eine große Party direkt am Meer. Für mich sind solche Shows immer etwas Besonderes, weil die Kulisse einzigartig ist. Wir bringen natürlich die größten Hits mit, aber auch neue Musik und jede Menge Energie. Mein Ziel ist immer, dass die Leute am Ende sagen: „Das war viel zu kurz.“

Und worauf freuen Sie sich am meisten bei Stars am Strand?

Ganz ehrlich? Auf die Atmosphäre. Musik direkt am Wasser hat immer etwas Magisches. Und ich freue mich auf das deutsche Publikum. Die Fans hier sind unglaublich leidenschaftlich, feiern intensiv und kennen oft sogar die Songs, von denen ich dachte, dass sie niemand kennt.

Wie erholen Sie sich am besten nach den heißen Festivals und Clubnächten?

So langweilig die Antwort klingt: Schlaf. Früher dachte ich, Schlaf sei Zeitverschwendung. Heute halte ich ihn für eine der besten Erfindungen überhaupt. Ein bisschen Sport, Zeit mit Freunden und Familie – und manchmal einfach einen Tag lang gar nichts machen. Das ist für mich inzwischen echter Luxus.

Latest Posts

Anzeige

Newsletter Abonnieren

Direkt – kompakt – informativ! Unser Magazin-Newsletter.

Ja, ich möchte den regelmäßigen Newsletter des Magazins Lübecker Bucht erhalten und mich über aktuelle Produkte und Aktionen informieren. Eine Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit kostenlos möglich. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Interessant