25. Juli 2026
Anzeige
Anzeige

Aktuelle Beiträge

Der Kürbis – Bunt und vielfarbig

Kürbis gibt es nicht nur in allen möglichen Farben von orange über gelb bis grün-weiß gesprenkelt, er zeigt sich auch in verschiedenen Formen. Es gibt kleine knubbelige und große runde, birnenförmige Kürbisse und Riesenkürbisse. 800 Arten existieren etwa auf der Welt. Sie werden unterteilet in Garten-, Riesen- und Moschuskürbisse. Nicht alle sind essbar, so die Zierkürbisse, die bitter schmecken und giftig sein können. Sie sind in vielen Gärten zu bewundern und eignen sich bestens zur Deko in Garten und Haus. Kürbisse, die bitter schmecken, sollte man auf keinen Fall essen. Die Bitterstoffe, sogenannte Cucurbitacine, sind vor allem in Zierkürbissen enthalten, können aber auch im Hobby-Garten durch unerwünschte Kreuzungen entstehen. Also am besten ein kleines Stückchen roh probieren.

Von Atlantic Giant bis Zucchini
500 kg und mehr kann ein Atlantic Giant wiegen, wie der Name schon sagt. Er schmeckt dezent nach Kürbis, sein Fleisch ist zartgelb. Sehr beliebt ist der Butternut, der angenehm nussig und buttrig schmeckt. Seine Konsistenz ist cremig. Leicht zu erkennen ist er, da er aussieht wie eine große Birne. Seine Schale kann man nicht mitessen. Der Muskatkürbis hat ein kräftigeres Aroma, was tatsächlich an Muskat erinnert. Er ist nicht so oft auf Märkten und in Geschäften zu finden, da er sehr groß werden kann und 20 kg und mehr wiegt. Er ist in vielen Farben erhältlich von orange bis grün.
Ebenfalls sehr beliebt und lecker ist der Hokkaido. Er ist durch seine orangene Färbung gut zu unterscheiden von anderen. Auch er gehört mit zu den Riesenkürbissen, wiegt aber im Handel meist ein oder zwei Kilo. Eine Besonderheit ist, dass er nicht geschält werden muss. Er schmeckt dezent und leicht nussig. Haben Sie schon mal etwas von Spaghettikürbis gehört? Er ist mit
Zucchini verwandt und sieht ähnlich aus, wenn er auch deutlich größer ist. Dass er so heißt, verdankt er seinen langen Fasern, die nach dem Kochen an Spaghetti erinnern.
Wer große Menge Kürbis braucht, besorgt sich den Gelben Zentner, der ausgewachsen um die 50 kg wiegt. Man kann Kürbis auch gut einfrieren und so im Winter immer auf den Vorrat zurückgreifen und eine leckere Kürbissuppe kochen. Der Riese schmeckt dezent.
Patisson sieht aus wie ein Ufo, wird aber im Durchmesser nur etwa 25 cm groß und meist jung geerntet. Dadurch ist er schön zart und kann bestens in Scheiben geschnitten werden, um auf dem Grill zu landen. Schaurige Kürbisfratzen lassen sich prima aus dem Halloween-Kürbis schneiden, der eine feste Schale hat. Aus dem Fruchtfleisch kann man gut eine leckere Kürbissuppe herstellen. Kürbisöl wird aus den Kernen des Ölkürbisses gepresst. Junge Exemplare können auch gegessen werden und schmecken leicht nach Kürbis. Schließlich gibt es noch Zucchini, die ebenfalls zur Familie gehören. Die Multitalente in der Küche schmecken mild und sind vielseitig zu verwenden.

Lecker, gesund und unkompliziert
Das Fruchtgemüse ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Es ist unter anderem reich an Carotinoiden, die als Antioxidantien die Entstehung von freien Radikalen im Körper hemmen. Sie bilden die Vorstufe zu Vitamin A – wichtig für das Sehvermögen. Kürbisse enthalten wenig Kalorien und viel an gesunden Ballaststoffen. Sie sind also besonders für Diabetiker geeignet, da die enthaltenen Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lassen. Sie punkten mit vielen Vitaminen wie E, C und B-Vitamine. Außerdem sind wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Zink enthalten.
Ganze Kürbisse können problemlos über mehrere Wochen und Monate an einem kühlen, trockenen Ort lagern. Angeschnittene sind am besten im Kühlschrank aufzubewahren. Wer größere Mengen hat, kann Kürbis portioniert einfrieren.

Kürbisvielfalt in der Küche
Von Kürbisbrot bis zu gegrilltem Kürbis – es lässt sich in der Küche allerhand mit dem herbstlichen Fruchtgemüse anstellen. Meist ist der Eigengeschmack mild, sodass kräftige Gewürze und Kräuter gut dazu passen. Rosmarin und Ingwer, Paprika und Chili kann man gut verwenden. Auch Currymischungen eignen sich fantastisch ebenso wie Knoblauch und Zwiebeln.
Aber auch süß macht sich Kürbis gut mit Zimt und Honig, Vanille und Früchten wie Äpfel, Birnen und Orangen. Bereiten Sie mal einen Kürbiskuchen zu. Eine köstliche Suppe lässt sich mit Hokkaido, Möhren, Ingwer und etwas Orangensaft kreieren. Etwas Petersilie und Schmand runden den Geschmack ab. Sehr gut kann man Kürbissuppen mit gerösteten Kürbiskernen und einem Schuss Kürbiskernöl veredeln.
Neben Gemüsepfannen und Aufläufen lassen sich auch prima Pürees zum Beispiel mit Muskatkürbis zubereiten. Eine Prise Muskat und einen Klecks Butter geben den letzten Pfiff. Weiter kann man leckere Chutneys mit Kürbis, Knoblauch, Gewürzen nach Wahl, braunem Zucker und einem milden Essig herstellen. Ein Kürbischutney ist auch ein schönes Präsent in der Herbstzeit.

Latest Posts

Anzeige

Newsletter Abonnieren

Direkt – kompakt – informativ! Unser Magazin-Newsletter.

Ja, ich möchte den regelmäßigen Newsletter des Magazins Lübecker Bucht erhalten und mich über aktuelle Produkte und Aktionen informieren. Eine Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit kostenlos möglich. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Interessant