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Küchentipps und Kochtrends – Regionale Salate neue Sorten im Trend

©indigolotos - depositphotos.com

Leichte Sommerküche ist genau das Richtige an warmen Tagen. Dabei fällt die Wahl bei dem reichhaltigen Angebot an Gemüse und
Salaten manchmal ganz schön schwer. Schlendern Sie einmal über die Wochenmärkte, aber am besten Sie notieren sich vorher, was Sie benötigen oder Sie lassen sich einfach der Nase nach führen und entscheiden ganz spontan, woraus Sie etwas zubereiten möchten.

Ein knackiger Salat ist schnell gemixt und noch bis in den Oktober erhalten Sie frische Salate aus deutschem Freilandanbau. Nach Angaben des Bundesinformationszentrums für Landwirtschaft (BZL) wuchsen Salate 2017 auf etwa 14.650 Hektar (11,4 Prozent) der gesamten Freilandgemüseanbaufläche von rund 128.900 Hektar. Seit Jahren bedeutendster Vertreter ist der Eissalat mit rund 26 Prozent der Anbaufläche, gefolgt von Feldsalat mit 17 Prozent sowie Rucola, Romana- und Kopfsalat mit jeweils rund 11 Prozent. Lollo-Salate, Eichblattsalat, Endivien und Radicchio teilen sich die restliche Anbaufläche.
Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass es seit einiger Zeit neue Sorten im Handel gibt, wie zum Beispiel Mini-Salate. Sehr beliebt sind Romanasalate als Salatherzen. Es gibt auch ganz neue Sorten wie SalaRico®. Das ist eine Kreuzung aus Eisberg- und Romanasalat. Voll im Trend liegt schon seit einigen Jahren durch die italienische Küche Rucola. Auch der Feldsalat als klassischer Wintersalat ist ein Renner. Er wird vermehrt auch neuerdings in den Sommermonaten gekauft.
In der Küche soll es schnell gehen. So kommen sogenannte Ein-Schnitt-Salate vom Typ Salanova® besonders gut an. Tatsächlich zerfällt der Salat nur durch einen Schnitt in seine Einzelblätter. Auch Schnittsalate wie zum Beispiel Babyleaf, die als einzelne Blätter geerntet werden, finden immer mehr Absatz. Sie sind häufig Bestandteil von vorverpackten Mischsalaten, die sich ganz fix zubereiten lassen.

Salate sind gesund und punkten frisch geerntet mit einem hohen Vitamin- und Ballaststoffgehalt. Zudem enthalten Sie wenige Kalorien, es sei denn Sie verwenden stark fett- und zuckerhaltige Dressings. Zwar bestehen sie zu gut 90 Prozent aus Wasser, enthalten aber die Vitamine A, B1, B2, B6 und Folsäure. Beim Vitamin C-Gehalt ist es unterschiedlich – er schwankt zwischen 10 mg pro 100 g zum Beispiel beim Endivien- und 35 mg beim Feldsalat. Diese beiden Salate enthalten auch mehr Eisen, Kalium, und Folsäure. Daneben versorgt Sie eine Salatmahlzeit mit Mineralstoffen wie Kalium, Phosphor und Magnesium. Häufig kann man am Geschmack erkennen, ob Salate viele gute Nährstoffe enthalten. Milde Sorten wie der Eissalat sind nährstoffärmer.
Je bunter, desto reicher an wertvollen Inhaltsstoffen. Kombinieren Sie verschiedene Sorten ruhig miteinander, geben Sie Gemüse wie geriebene Karotten oder Bete hinzu. Auch saisonale Früchte wie Him- und Blaubeeren geben dem Menü neue Geschmacksnuancen. Ebenso mit Nüssen, Kernen und Kräutern schaffen Sie Abwechslung. Ein Dressing lässt sich schnell mit einem guten Olivenöl, Balsamico oder Essig zubereiten. Hervorragend eignet sich auch Zitronensaft und abgeriebene Zitronenschale zur Verfeinerung. Dazu gibt es ein paar Oliven, etwas Schafskäse und ein Stück Bauernbaguette. Schon haben Sie eine leichte vollständige Mahlzeit gezaubert.

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