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Küchentipps

© Rangizzz - Depositphotos

Verpackung aus Tomaten statt Plastik
Plastik wird zunehmend zu einem Problem und nachhaltige Alternativen sind gefragt. Es gibt viele natürliche Rohstoffe, die sich eignen als innovative Verpackungsmaterialien. Papier aus Gras gibt es schon und ebenso Folie aus Polymilchsäure.
Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) liefert jetzt zum Thema eine Fülle an Informationen. Wussten Sie, dass Polymilchsäure mit Hilfe von Bakterien aus Maisstärke entsteht? Folien, Becher und Schalen kann man daraus formen. Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen haben eine deutlich bessere Klimabilanz als erdölbasiertes Plastik. Zurzeit ist Pflanzenplastik noch im Verhältnis teuer, doch das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Besonders nachhaltig sei der Einsatz von Reststoffen wie Maisstroh oder Essensresten, damit keine Ackerfläche für den Anbau nachwachsender Rohstoffe gebraucht und für den Anbau kein Wald gerodet werden müsse.
Es gibt viele Pflanzen, mit denen bereits fleißig experimentiert wird wie Tomaten, Bananenstämme, Baumwollabfälle oder Sägespänen. Schon erfolgreich am Markt ist das Graspapier, das zu 60 % aus Gras statt aus Holz besteht. Beschichtungen aus Algen und Tomatenschalen könnten in Zukunft aufgedampftes Aluminium ersetzen, das Lebensmittel wie Chips trocken hält. Bereits im Einsatz sind Verpackungen, die weniger Plastik enthalten. In ihnen ersetzt Kreide oder Talkum ein Teil des Polypropylens. Doch am besten ist es, Plastik so häufig wie möglich zu vermeiden und auf Mehrweg zu setzen.

Das Ei – der Alleskönner in der Küche
Eier kann man nicht nur als Omelette mit Pilzen auf den Tisch bringen, sie lassen sich vielseitig in der Küche einsetzen, etwa zum Binden von Fischfrikadellen oder Kartoffelknödeln. So fallen sie nicht auseinander.
Eigelb kann zudem zwei Stoffe miteinander verbinden, die eigentlich nicht mischbar sind. Das Lecithin im Eigelb ist ein hervorragender Emulgator. Mit ihm lassen sich fluffige Mayonnaisen oder Sauce Hollandaise zaubern. Man kann sogar mit der gelben Farbe des Eidotters Färben. Vanillepudding erhält so ein appetitliches Aussehen und Kuchen und Brötchen, die Sie mit einer Mischung aus Eigelb und Milch bestreichen, bekommen eine gelb-braune Färbung.
Eine schöne klare Suppe erhalten Sie mittels Eiweiß. Kochen Sie eine Suppe aus Knochen und Fleisch, ist sie natürlicherweise trübe. Geben Sie das aufgeschlagene Eiweiß hinzu, können die Trübstoffe ohne weiteres abgeschöpft werden.
Wussten Sie, dass Eiklar kleben kann. So lassen sich Teigtaschen zusammenkleben oder es gelingt einen abgebrochenen Tortenrand damit zu reparieren.
Noch ein Tipp: Lockere Desserts und Cremes gelingen, wenn Sie aufgeschlagenes Eiweiß vorsichtig unterheben.

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