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Küchentipps in Kürze – Thymian, Majoran und viele mehr

©LiliGraphie - depositphotos.com

Frische Kräuter im Frühling sind ein wahrer Genuss und können viele Speisen aufpeppen. Das fängt im Frühling mit Bärlauch an, der Eier- und Gemüsegerichte verfeinert und hört noch lange nicht mit Schnittlauch auf.

Auch Thymian passt hervorragend zu allen möglichen Menüs. Das mediterrane Kraut mit leicht pfeffriger Schärfe und dem würzigen Aroma rundet deftige Speisen ab und fördert die Verdauung. Es passt zu Meeresfrüchten, Fisch und vegetarischen Gerichten. Da es aus dem Mittelmeerraum stammt, harmoniert es bestens mit Gemüse wie Tomaten, Auberginen, Zucchini, aber auch Oliven und Ziegenkäse. Probieren Sie auch mal die Kombination mit Obst wie Zitrusfrüchten und Feigen. Jetzt gibt es wieder Erdbeeren. Einige Blättchen zu einem Erdbeerdessert sind ein i-Tüpfelchen. Außerdem darf es nicht in der Kräutermischung „Kräuter der Provence“ fehlen. Zusammen mit Knoblauch, Rosmarin, Majoran und Salbei erhalten Sie die typische Mixtur. Wer schon mal am Mittelmeer im Gebirge unterwegs war, wird den würzigen Duft Wilden Thymians in der Nase haben. Der immergrüne Strauch wächst auf Felsheiden, Sommerwiesen und an Berghängen. Die Kleinen Blätter sind lanzettförmig, graugrün und filzig behaart. Sehr weit verbreitet ist der Gewöhnliche oder Gartenthymian. In manchen Gärtnereien oder Gartencentern erhalten Sie zudem Züchtungen wie zum Beispiel Zitronen- oder Orangenthymian, die sich besonders gut zum Aromatisieren von Ölen und Essigen eignen.

Neben Thymian lassen sich auch mit Majoran viele Speisen sehr gut würzen. Gerade herzhafte unterstreichen oft den Geschmack. Zerreiben Sie einmal ein Blättchen in den Fingern, entströmt ein süßlich würziger Duft. Die als Wurst- oder Maiwürzkraut bekannte Pflanze aus der Familie der Lippenblütler gehört zur gleichen Gattung Dost wie der Oregano. Äußerlich ähneln sich die Pflanzen, doch im Geschmack liegen sie auseinander. Majoran passt immer dann ausgezeichnet, wenn es um kräftige Gerichte wie etwa Speisen mit Hack, eine Kartoffelsuppe oder Fleischgerichte mit Geflügel oder Wild geht. Im Gegensatz zum Majoran ist Oregano herber. Pflanzen Sie die Kräuter im Garten, sollten Sie darauf achten, dass der Boden nicht zu feucht und kalkhaltig ist. Besonders die Blüten schmecken sehr intensiv. Trocknen Sie sie und bewahren Sie die Stängel in Gläsern auf, haben Sie den ganzen Winter Vorrat zum Würzen. Tipp: Die Bienen werden es Ihnen danken, richten Sie in Ihrem Garten oder auf dem Balkon eine Kräuterecke oder sogar eine Spirale ein. Ebenso auf dem Hochbeet gedeihen die Pflanzen natürlich. Ein weiteres Kraut darf außerdem in jeder Küche nicht fehlen. Der harzige Duft des Rosmarins erinnert an Pinien und Fichten. Schon die alten Griechen liebten das würzig-bittere Kräuterbouquet. Es passt toll mit Knoblauch in Marinaden zu Grillfleisch oder zu einem Omelett. Viele Gerichte der spanischen, italienischen und provenzalischen Küche kommen ohne Rosmarin nicht aus.

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