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Küchentipps in Kürze

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Die perfekte Pasta der Nonnas
Sie können die Pasta selber machen, müssen Sie aber nicht. Es gibt heute so eine große Auswahl an leckeren Spaghetti, Penne, Maccheroni, Rigatoni, Orecchiette, Linguine, Papardelle, Farfalle, Garganelli und noch ganz viele andere. Wie Sie ein köstliches Nudelgericht am besten zubereiten, verraten wir Ihnen hier.
Bissfest sollten die beliebten Teigwaren aus Hartweizengrieß sein. Und die Soße aromatisch. Dazu bringen Sie reichlich Wasser (1 Liter für 100 Gramm Pasta) zum Kochen. Die italienischen Nonnas sagen, dass sie genug Platz im Wasser zum Tanzen haben müssen. Wenn das Wasser kocht geben Sie einen Esslöffel grobes Meersalz pro Liter Wasser dazu. Bloß kein Öl in das Nudelwasser gießen. Kocht das Wasser, geben Sie die Pasta hinein und garen sie, bis sie bissfest sind. Die Soße sollte dann schon fertig sein. Geben Sie eine Kelle vom Kochwasser in die Soße, denn die enthaltene Stärke bindet sie. Sodann nehmen Sie sich ein Sieb und gießen die Nudeln hinein. Schrecken Sie sie auf keinen Fall mit kaltem Wasser ab und bewahren Sie ein wenig vom Kochwasser auf. Die Nudeln geben Sie zurück in den Topf und etwas vom Kochwasser hinzu. Schließlich vermengen Sie den heißen Sugo mit der Pasta und lassen das Ganze kurz ziehen, damit sich das Aroma entfaltet. Dann ab auf den Teller und sofort servieren!

Tofu, Lupine, Seitan und Co. – nicht immer umweltfreundlich
Fleischersatzprodukte werden immer beliebter und es gibt einige. Doch nicht alle sind immer gut fürs Klima und die Gesundheit. Es gibt eine Regel, die allgemein für die Zubereitung von Speisen gilt: Am besten sind Lebensmittel, die möglichst kaum verarbeitet sind.
Ernährung verändert sich im Lauf der Zeit und auch Einflüsse anderer Kulturen spielen eine Rolle. Was in den 1950er Jahren auf den Tisch kam, ist heute überholt. Fleisch, Kartoffeln und Gemüse gehörte damals zu einer vollständigen Mahlzeit, wobei Fleisch tatsächlich auch von der Menge her an erster Stelle stand. Dennoch ist es in den Köpfen der Menschen verankert, dass Fleisch zu einer Mahlzeit dazugehört. Gut dass das Angebot an Fleischersatzprodukten immer mehr steigt, sodass Veganer und Vegetarier eine immer größere Auswahl zur Verfügung haben. Ob Seitan-Schnitzel, Tofuwürstchen oder Lupinen-Tempeh mit Wildkräutern – nicht alle Produkte sind für den Klimaschutz günstig. Am besten ist es, sich die Packungskennzeichnung genau anzuschauen. Tempeh zum Beispiel wird durch Fermentation aus Soja oder neuerdings auch Lupinen hergestellt. Nicht alle Fleischersatzprodukte haben automatisch einen hohen Nährwert und werden klimafreundlich hergestellt. Teils kommen die Rohstoffe von weither und die Bedingungen, unter denen sie gewonnen werden, sind zum Beispiel mit einem hohen Wasserverbrauch und ebenso hohen Treibhausgasemissionen ungünstig. Ein Blick hinter die Kulissen lohnt immer.

Foto: IgorTishenko-Depositphotos.de

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