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Küchentipps in Kürze

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Mögen Nudeln eine kalte Dusche?
Das haben Sie sich vielleicht schon immer gefragt. Eine kurze Antwort: Nein, man sollte Nudeln nicht abschrecken. Sie landen sonst als klebriger Klumpen auf dem Teller. Denn die kalte Dusche löst den dünnen Stärkefilm, der sich während des Kochens über die Nudeln legt. Dadurch werden sie glitschig und die Soße haftet nicht gut. Wichtig ist es immer viel Wasser zum Kochen zu nehmen, nämlich ein Liter pro 100 Gramm. Vergessen Sie das Rühren nicht. Und Sie können noch etwas tun. Bevor die Pasta fertig ist, schöpfen Sie etwas Kochwasser ab und geben es sofort nach dem Abtropfen zu den Nudeln. Oder geben Sie gleich ein wenig Olivenöl bzw. Ihre Soße darüber.

Kennen Sie Pepinos?
Die saftig-süße Melonenbirne ist ideal geeignet, um Abwechslung im Winter auf den Obstteller zu bringen. Wie der Name es schon sagt, schmeckt sie ein wenig wie eine Mischung aus Birne und Melone. Neben Zucker enthält sie Vitamin C und Provitamin A. Sie passt zu vielen Desserts mit Joghurt und Quark. Verfeinern lässt ein Kompott mit unterschiedlichen Früchten wie Weintrauben, Apfel-, Apfelsinen- und Pepinostücken mit ein wenig Zitronensaft und Honig. Sie lässt sich aber auch mit Herzhaftem kombinieren, zum Beispiel als Vorspeise mit Parmaschinken. Einem Salat mit Tomaten, Käse und Gurken gibt die Pepino eine interessante Note. Die Frucht gedeiht in warmen Gebirgstälern Perus und Kolumbiens, wird aber auch in Amerika und Neuseeland angebaut. Sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und wird 10 bis 20 Zentimeter lang. Die Pepino ist länglich oder eiförmig und variiert in der Farbe von gelb über cremefarben bis rot und violett. Genießen Sie sie reif, wenn sie auf sanften Druck leicht nachgibt. Sie können die Schale mitessen; sie schmeckt aber ein wenig bitter.

Fertigprodukte selbst machen – die Gemüsebrühe
Do it yourself ist die Devise. Viele Produkte lassen sich selbst herstellen. So kennen Sie die Inhaltsstoffe genau und können obendrein Reste wie Gemüseabfälle verwerten, zum Beispiel für die Gemüsebrühe. Dazu passen viele Gemüsearten wie Wurzeln, Sellerie, Lauch, aber auch Steckrübe, Zwiebeln und Tomaten. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ebenso Kräuter und Gemüseblätter eignen sich hervorragend. Alles waschen, putzen und zerkleinern. Dann das Gemüse mit einem Küchengerät zu einer Paste verarbeiten und Salz (10 Gramm pro 100 Gramm Gemüse) und ein Esslöffel Olivenöl untermischen. Füllen Sie die Paste in sterile Gläser und schließen Sie sie fest. Das Ganze ist etwa ein Jahr haltbar. Natürlich lässt sich das Gemüse auch kochen, anschließend pürieren und danach heiß in Gläser füllen.

Foto: ©.shock – depositphotos.com

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