25. Juli 2026
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Winterwarme Saisonküche

Etwas Gutes braucht der Mensch und in den kalten Monaten dürfen es gern wärmende Gerichte sein, die Herz und Auge erfreuen. Da kommt das neue Kochbuch von Samin Nosrat „Etwas Gutes – Rezepte und Rituale für dich und deine Liebsten“ genau recht. Es ist ein unverzichtbarer Leitfaden für fröhliches Kochen und ein besseres Leben – ob man nun die beste Freundin mit einer samtigen Tomatensuppe trösten möchte, sich nach einem heimatlichen Gefühl sehnt oder ein ausgelassenes Abendessen für zehn Personen im viel zu kleinen Esszimmer ausrichten möchte: Hier finden sich Rezepte für ein mit Safran veredeltes Brathähnchen, einen knusprigen Chili-Crisp oder einen Schokokuchen, der an glückliche Kindheitstage erinnert.
Zudem enthält Etwas Gutes wertvolle Tipps – welche Zutaten man wirklich immer zu Hause haben muss (Zitrusfrüchte! Parmesan! Miso!), wie man Olivenöl einkauft (auf das Erntedatum achten!), wofür man tiefer in die Tasche greifen sollte (nur beste Zutaten fürs Salatdressing!) – und Tricks, die jedes Essen um Klassen besser aussehen lassen.
Samin Nosrat ist eine der Kochbuch-Autorinnen, deren Bücher nicht nur zum Selbstkochen anspornen, sondern auch ein wahres Lesevergnügen sind. In Etwas Gutes fängt sie mit der für sie typischen Mischung aus Herzlichkeit und Präzision all das ein, was Kochen zu einer Quelle der Freude und des Trostes in ihrem eigenen Leben gemacht hat.
Samin Nosrat lernte im legendären Restaurant „Chez Panisse“ von Alice Waters kochen und studierte Schreiben bei Michael Pollan an der Universität Berkeley. Sie schreibt für die New York Times und ist Autorin mit zahlreichen Preisen.

Bildrecht „Etwas-Gutes“ © Aya Brackett

Samin Nosrat
Etwas Gutes

Rezepte und Rituale
für dich und deine Liebsten
Buch 44,00 Euro
ISBN: 978-3-95614-655-8
464 Seiten
erschienen im September 2025
Übersetzt von Ulrike Becker,
Alexandra Titze-Grabec
Kunstmann

Das Magazin Lübecker Bucht verlost 4 x „Etwas Gutes“

Schicken Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff “Etwas Gutes” an: gewinn@magazin-luebecker-bucht.de oder als Postkarte mit dem Stichwort “Etwas Gutes” an MLB Verlags GmbH, Schwartauer Str. 106, 23611 Sereetz.
Zur Gewinnermittlung bitte unbedingt die vollständige Adresse und die Telefonnummer angeben. Einsendeschluss ist der
23. November 2025. Die Teilnahme ist pro Person nur einmal möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Bildrecht „Etwas-Gutes“ © Aya Brackett

Kürbisse
Der Honeynut, der zu den Moschuskürbissen gehört, steht ganz oben auf der Liste meiner Lieblinge. Die Sorte wurde geboren, als ein Koch einen Gemüsebauern bat, einen Butternuss-Kürbis mit geringerem Wassergehalt und intensiverem Geschmack zu züchten. Das Ergebnis gleicht einem Mini-Butternusskürbis und ist absolut spektakulär. Obwohl noch relativ neu, ist diese Sorte in den USA schon jetzt so beliebt, dass sie bereits überall im Land angebaut wird. Wie der Butternusskürbis eignet sich auch der Honeynut bestens zum Dunkelrösten sowie für Eintöpfe und Suppen, zum Beispiel für einen Kichererbseneintopf mit Harissa und Kürbis oder die Kürbis-Kokos-Suppe mit grünem Curry.
Der intensive, relativ süße Geschmack macht den Honeynut auch zum idealen Kürbis für einen klassischen Pumpkin Pie: 3 Kürbisse halbieren und leicht einölen, dann im Ofen rösten, bis die Haut braun und das Fruchtfleisch zart ist. Fruchtfleisch herausschaben und pürieren oder durch eine Passiermühle drehen, dann für dein Lieblings-Pie-Rezept verwenden.
Das trockene, stärkehaltige Fruchtfleisch des Kabocha-Kürbisses eignet sich perfekt zum Dämpfen oder für Suppen und Eintöpfe. Ich mag die orangefarbenen Kabochas lieber als die grünen, weil sie etwas süßer schmecken, aber welche Sorte du nimmst, ist egal. Delicata-Kürbisse gehören zu den wenigen Sorten, deren Schale weich genug ist, um sie mitzuessen. Streifig schälen, dann halbieren und die Kerne herausschaben. In Halbmonde schneiden und dunkel rösten oder dämpfen.
Egal welche Sorte du nimmst, greif immer zu Kürbissen, die fest sind, für ihre Größe schwer wirken und keine Flecken, Risse oder weichen Stellen aufweisen.
Kürbisse halten sich kühl, dunkel und trocken gelagert bis zu einem Monat.

Dunkel gerösteter Kürbis
Kürbisstücke oder -spalten (ungefähr 2 bis 2 ½ Zentimeter dick) in nativem Olivenöl Extra (oder einem anderen Bratfett) schwenken, mit Salz würzen und in einer Lage auf einem Backblech ausbreiten. Bei 220 °C etwa 35 Minuten rösten, bis die Kürbisstücke durch und durch weich sind und an den Rändern schwarz werden. Als Gemüsebeilage servieren oder daraus einen zimmerwarmen Salat machen, indem du die Kürbisstücke mit süßen und sauren, knusprigen und cremigen Zutaten mischst.

Süß-scharfer Kürbis
Meine Lieblingsbeilage aus Kürbis sieht so aus: Whipped Ricotta auf eine Platte streichen und Dunkel gerösteten Kürbis (siehe oben) darauf verteilen. Mit etwas flüssigem Honig oder Ahornsirup beträufeln, dann mit Kalabrischem Chili Crisp und gehackter Petersilie bestreuen.

Gedämpfter Kabocha-Kürbis mit Sesam-Ingwer-Dressing
Den Kürbis schälen, entkernen und in etwa 1 ½ Zentimeter dicke Spalten schneiden, dann etwa 15 Minuten dämpfen, bis das Fleisch zart ist. Mit Salz und geröstetem Sesamöl würzen und Cremiges Sesam-Ingwer-Dressing darauf verteilen.

Die Rezepte stammen aus dem Kochbuch „Etwas Gutes“ von Samin Nosrat.

    Bildrecht „Etwas-Gutes“ © Aya Brackett

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