Immer auf den letzten Drücker
Kennt ihr das? Ihr freut euch wochenlang auf den Sommerurlaub, doch der Abreisetag kommt immer viel zu plötzlich? So ist es bei uns jedes Jahr – meiner Frau, unserem Lütten und mir. Dieses Mal ging es nach Griechenland, und wie immer startete das Ganze mit einem chaotischen „Last-Minute“-
Marathon. Am Abend vor der Abreise stellen wir plötzlich fest, dass wir morgen fliegen. Panisch fragt meine Frau: „Hast du deinen Reisepass?“ „Brauchen wir überhaupt welche? Ist doch EU!“, antworte ich selbstsicher – und ernte einen skeptischen Blick. Die Fragen prasseln weiter auf uns ein: „Hast du die Sonnencreme? Sind die Akkus geladen? Hast du online eingecheckt? Wer füttert die Katzen? Und die Schwimmflügel für den Lütten?“
Mitten im Chaos fährt unser Sohn fröhlich seine Spielzeugautos um die Koffer herum. Um kurz vor Mitternacht haben wir es endlich geschafft, die letzten Koffer ins Auto zu werfen und sinken erschöpft ins Bett – der Wecker klingelt viel zu bald. Verschlafen und mit Kissenabdrücken im Gesicht taumeln wir am nächsten Morgen ins Bad, machen eine schnelle Katzenwäsche und stürmen zum Auto. Wir schaffen es tatsächlich, in letzter Minute beim Gate anzukommen. Während wir durch den Flughafen rennen, denke ich: „Immer auf den letzten Drücker, aber immer dabei!“ Griechenland, wir kommen!
Der Urlaub selbst ist fantastisch – Sonne, Strand und Gyros. Der Lütte spielt glücklich im Sand, während wir uns am Meer entspannen. Trotz des alljährlichen Abreisestresses nehmen wir uns vor, beim nächsten Mal früher mit den Vorbereitungen anzufangen. Aber ehrlich gesagt: Wer glaubt das schon? Unser „Last-Minute“-Chaos gehört einfach dazu. pa