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Lübeck als Wohnort immer begehrter

Die Schönheit der Stadt Lübeck und die perfekte Lage an der Ostseeküste ist weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus bekannt. Das hat Folgen für die Immobilienpreise: Da es immer mehr Menschen an die Trave zieht, haben die Preise in allen Bereichen vom kleinen Appartement bis zur Villa im Grünen stark angezogen. Lohnt sich der Kauf noch?

Ein Ende des Booms ist nicht abzusehen

Schon vor zwei Jahren berichteten die örtlichen Medien über stark angezogene Preise auf dem Lübecker Immobilienmarkt. Preissteigerungen von bis zu 18 % für Einfamilienhäuser in begehrten Lagen wie St. Jürgen, St. Gertrud und St. Lorenz sind keine Seltenheit. Ortskundige Immobilienmakler in Lübeck haben mehrere Gründe für den Boom ausgemacht: Da sind zum einen die Hamburger, die sich in der eigenen Stadt keine Immobilie leisten können (oder wollen), aber dennoch lieber in einer größeren Stadt als auf dem platten Land leben möchten. Lübeck ist da ideal: nah genug zum Pendeln, mit eigener städtischer Infrastruktur und dem Meer vor der Haustür.

Zum anderen sind es Ruheständler aus ganz Deutschland, die zum Teil schon seit vielen Jahren an der Ostseeküste Urlaub machen und ihren Lebensmittelpunkt in die Region verlegen. Das Seebad Travemünde ist dann auch unangefochtener Spitzenreiter bei den Immobilienpreisen: Satte 4.418,40 EUR blättert der geneigte Käufer hier im Schnitt pro Quadratmeter hin. Am günstigsten ist der Immobilienkauf in Buntekuh, wo der Quadratmeter nur 1.746,40 EUR kostet. Das Viertel leidet unter einem eher schlechten Ruf, doch es bietet geneigten Käufern durchaus einige Vorteile wie die Nähe zur A1 und zum CITI-Park mit seinen Einkaufsmöglichkeiten.

Lohnt sich der Immobilienkauf in Lübeck noch?

Derzeit ist ein Nachlassen der Nachfrage nicht abzusehen. Wer sich dauerhaft in Lübeck niederlassen möchte, sollte lieber früher als später zugreifen, wenn sich ein passendes Objekt anbietet. Experten sehen zwei Entwicklungen: Senioren ziehen aus zu groß gewordenen Häusern am Stadtrand in die Innenstadt, um stärker am kulturellen Angebot der Stadt teilzunehmen, so dass die Nachfrage nach kleineren Stadtwohnungen weiter steigt. Auswärtige zieht es vor allem in die Nähe der Ostsee und in die grünen Villenviertel in bester Wasserlage wie St. Jürgen und St. Gertrud an der Wakenitz. Hier bleiben angebotene Objekte meist nur wenige Wochen auf dem Markt.

Daran wird sich in Zukunft auch nichts ändern, so dass sich der Kauf einer Immobilie in der Innenstadt und in diesen Vierteln auch weiterhin lohnt. Wie sich die Preise im Umland entwickeln werden, ist schwer abzuschätzen. Hier will die Stadt Lübeck mit Neubaugebieten den Druck vom Kessel nehmen. Haben Käufer dann die Wahl zwischen einem Neubau, der den neuesten Energiestandards entspricht, und einer 40 Jahren alten Immobilie mit veralteter Heizanlage, wird es schwerer, Wohneigentum ohne Verluste zu verkaufen. Dies gilt natürlich nur für Renditejäger. Wer ein Haus in Lübeck kauft, um dauerhaft in der schönen Hansestadt an der Trave zu bleiben, braucht sich darum keine Gedanken zu machen – und greift zu.

Bild: ©istock.com/chris-stein

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