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Deutsche Heizanlagen sind veraltet

Wenn die kalten Tage vor der Tür stehen, genießen wir den Luxus wärmender Heizanlagen im Haus. Der Griff zum Heizregler ist für uns also eine ganz normale Angelegenheit. Und auch die hohen Kosten, die mit der Heizung verbunden sind, scheinen für uns nicht Ungewöhnliches zu sein. Dabei müssen Heizkosten nicht hoch sein. In vielen Fällen werden hohe Abrechnungen durch veraltete Heizkessel und mangelhafte Isolierungen verursacht. Was können Sie also tun, um die Wärme zu genießen und die Kosten zu senken?

Zwei Drittel der Heizanlagen sind Energiefresser

Rund 66 Prozent aller deutschen Heizanlagen sind veraltet. Die alten Kessel und Leitungen sorgen dafür, dass die Energiekosten in die Höhe schießen. Die Probleme reichen von kostspieligen Heizmaterialien bis zu schlechten Wärmeisolierungen. Darunter leiden sowohl Umwelt als auch der eigene Geldbeutel. Eine entsprechende Umrüstung lohnt sich also mehrfach.

Ob auch Ihre Anlage von diesem Problem betroffen ist, können Sie relativ einfach bei Ihrem Schornsteinfeger erfragen. Dieser ist in der Lage, Ihnen genau aufzuzeigen, wo es Probleme oder Defizite gibt und ob Ihre Heizung auf dem neuesten Stand ist.

Tipp: Augen auf beim Hauskauf

Beim Kauf eines Hauses lohnt es sich immer, bereits vorab einen genauen Blick auf die Heizanlage zu werfen. Alte Anlagen können bei der Umrüstung oder bei der kompletten Erneuerung enorme Kosten verursachen. Solche verstecken Kosten machen aus einem vermeintlich günstigen Hauskauf eine echte Kostenfalle.

Die Heizanlagen umrüsten, sanieren oder erneuern?

Hausbesitzer wissen: Es gibt immer etwas zu tun. Ist das eine Problem behoben, macht sich das nächste schon bemerkbar. Daher ist es ratsam, für Umbauten und Sanierungen auf Qualität und langlebige Lösungen zu setzen.

Das gilt selbstverständlich auch für die Heizanlage. Abhängig von der Art des Projektes und von der Größe des Hauses, fallen zwischen ein paar Hundert und ein paar Tausend Euro an. Da macht es Sinn, eine detaillierte Planung durchzuführen.

Ist der Stand der bestehenden Heizanlage überprüft, gibt es drei Möglichkeiten, diesen anschließend zu optimieren. Eine Sanierung von alten Anlagen kann oft ausreichen. Ein moderner Wärmeschutz für den Kessel oder der Austausch der Brenneinheit sind im Idealfall genug, um das Beste aus der Anlage zu machen.

Eine Umrüstung ist für Kessel von rund 15 Jahren und mehr die beste Variante. Informieren Sie sich gründlich über die Möglichkeiten. So kann eine Gasheizung im Vergleich zu Öl nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Umwelt schonen.

Nutzen Sie bereits einen umweltfreundlichen Energieträger, ist eine Erneuerung möglich. Denn auch im Rahmen der Heiztechnik kommt es stetig zu innovativen Produktentwicklungen, deren Einbau sich lohnt.

Fragen Sie Ihren Schornsteinfeger nach Fördermöglichkeiten für die Sanierung Ihrer Heizanlage. Umweltfreundliche Lösungen werden vom Staat finanziell unterstützt. Ihr Schornsteinfeger wird Sie zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten beraten, denn nicht jede veraltete Heizungsanlage kommt für jede Förderung infrage.

 

Bild: ©istock.com/Thomas Demarczyk

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