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Perfektes Grillen – Wie darf’s denn sein? Direkt, indirekt oder mit dem Smoker?

© nd3000 - depositphotos.com

Das Brutzeln auf dem Rost wird immer beliebter. Dabei eignet sich nicht nur Fleisch und Fisch zur köstlichen und nährstoffschonenden Garmethode, sondern auch Gemüse und Obst. Beim Grillen werden die Lebensmittel bei einer Temperatur von etwa 250 Grad Celsius gegart. Beim Fleisch ist es so, dass die Oberfläche schnell bräunt und eine Kruste bildet, wodurch es saftig und zart bleibt. Besonders lecker wird das Gargut, wenn man es über Holzkohle grillt, denn dadurch bilden sich zahlreiche Röst- und Aromastoffe.

Aufs Fett kann man beim Grillen verzichten und haben Sie gewusst, dass dabei viel weniger Nährstoffveränderungen auftreten als zum Beispiel beim Kochen, Braten und Schmoren? Die klassische Methode ist das direkte Grillen, wobei die Lebensmittel direkt über der Glut gegart werden. Das geht viel schneller als beim indirekten Grillen, aber das Gut kann auch schneller austrocknen. Hohe Temperaturen vertragen flache Fleischstücke wie Filets, Steaks, Bratwürste und Fischfilets.
Beim indirekten Grillen liegen die Lebensmittel nicht unmittelbar über der Glut, die Sie zuvor zur Seite schieben können. Die Garmethode ist schonender und dauert länger. Sie eignet sich für große Fleischstücke wie ganze Hähnchen, ganze Fische oder Braten. Auch Gemüse und Obst lassen sich so hervorragend zubereiten.
Doppelt so hohe Temperaturen, nämlich 800 Grad, entstehen beim Beefer oder Steaker mit Gas oder beim Elektrogrill. Natürlich bräunt das Gargut noch schneller, wobei das Fleisch im Inneren aber nahezu roh bleibt – Für Geflügel-, Wild- oder Schweinefleisch ist dieses Garen nicht zu empfehlen. Aber wer sein Steak gern rare oder medium hat, für den eignet sich die Methode.
Grillen im Smoker, der Trend aus Amerika, findet auch bei uns immer mehr Anhänger. In vielen Baumärkten und Gartencentern sind diese Geräte im Sortiment. Tatsächlich ähneln sie optisch einer Lokomotive. Das Grillgut wird in der Rauchkammer gegart, die aussieht wie eine große Trommel. In der Feuerbox, die sich neben der Garkammer befindet, wird das Feuer entfacht. Der entstehende Rauch gelangt in die Trommel, sodass das auf dem Rost liegende Grillgut von allen Seiten umströmt wird. Der Rauch tritt durch ein Kaminrohr nach draußen. Auch hierbei entsteht ein ganz charakteristisches Aroma. Man kann dieses Verfahren mit dem Heißräuchern vergleichen. Die Temperatur liegt etwa bei 130 Grad Celsius und lässt sich mittels Klappen regulieren. Nehmen Sie sich Zeit, wenn Sie für Ihre Grillparty Leckeres zubereiten wollen. Große Fleischstücke brauchen zwei bis drei Stunden und ganze Puten können auch schon mal acht Stunden im Smoker zubringen, bis sie gar, saftig und zart auf dem Tisch stehen. Tipp: Unterschiedliches Brennmaterial lässt verschiedene Aromen entstehen. Wer es gern kräftig im Geschmack hat, nimmt Buchen- oder Eichenholz, während Kirsch- oder Apfelholz für süßlichen Geschmack sorgen.

Noch ein Tipp: Für Alufolie oder -schalen gibt es Alternativen: Gemüse, empfindlicher Fisch oder Schafskäse können Sie in natürliche Blätter wie Kohl-, Bananen- oder Weinblätter einwickeln. Auch Backpapier eignet sich oder Sie nehmen Schalen und Pfännchen aus Edelstahl, Emaille oder Gusseisen. Probieren Sie einfach mal etwas Neues aus.

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