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Shoutout an alle Matchmaker

Egal, ob über Tinder, Parship oder eigens ausgerufene „Single-Partys“, wie viele Frösche muss man denn küssen, bis sich einer endlich als Traumprinz oder -prinzessin entpuppt? Die Antwort lautet schlicht: so viele es nötig ist.

In den seltensten Fällen jedoch hat man wirklich so viel Zeit und Muße, sich durch das durchwachsene Angebot des Dating-Pools zu kämpfen. Schnell wird man desillusioniert und muss feststellen, dass auf besagten Portalen genau zwei Arten von Menschen unterwegs sind. Diese, die Dating-Apps rein zum Aufpolieren des eigenen Egos verwenden und jeden Versuch der Kontaktaufnahme im Keim ersticken. Und jene, die sich nach ein paar Zeilen belanglosem Chat schlichtweg als nicht interessant genug herausstellen.

Wie viele Paare präsentieren als Antwort auf die Frage „Wie habt ihr euch denn kennengelernt?“ ein Alltagsszenario à la „zufällig haben wir beide nach der letzten Dose Ravioli im Supermarkt gegriffen“? Spoiler Alarm: Keins. Dass es die zufälligen Begegnungen noch gibt, daran hat der Romantiker in mir noch nicht die Hoffnung verloren. Doch mittlerweile lernen sich zwei Drittel aller Paare in ihrem direkten sozialen Umfeld kennen; und das ist sogar statistisch belegt. Doch grade im Freundeskreis oder auf der Arbeit hält man sich mit den Avancen doch eher dezent zurück. Schließlich möchte man nicht intakte soziale Gefüge gefährden, ohne sich sicher zu sein, dass der beziehungsweise die Andere ähnliches Interesse hegt.

Nachhilfe für das Glück

Doch auch den glücklichsten Geschöpfen dieser Welt muss von Zeit zu Zeit nachgeholfen werden. Und hier kommt der wichtigste Helfer ins Spiel – der Kuppler. Idealerweise mit beiden Zielpersonen befreundet, hat er oder sie einen guten Überblick über den Status Quo. Sind die beiden überhaupt bereit für etwas Neues, geschweige denn für einander?

Nach einer gründlichen Vorsortierung, besonders im Hinblick auf Humor, Gewohnheiten und Zukunftspläne, ist die nächste Baustelle des Kupplers, wie man beide am besten zueinander bringen kann. Dass arrangierte Blind-Dates funktionieren können, ist allerspätestens seit dem Royal Wedding kein Geheimnis mehr. Aber das sollte der letzte Ausweg bleiben. Für gewöhnlich sollte ein guter Kuppler zu keiner Zeit die beiden Singles wissen lassen, dass sie gerade verkuppelt werden, damit das erste Date auch wirklich den Zauber versprüht, den die beiden Turteltauben-to-be verdienen. Da ihr euch in der Funktion des Amors bereits mit den Vorlieben der Singles beschäftigt habt, sollte es für euch ein leichtes sein, ein zufälliges Setting zu inszenieren. Falls nicht, so findet ihr sonst viele hilfreiche Tipps auf dem Beziehungsportal Lovingpenguin.

Also, liebe Kuppler, einen herzlichen Dank an jeden einzelnen Date-Doktor! Bitte bleibt so selbstlos und kreativ im Matchen potenzieller Partnern. Versprüht die Liebe, auch wenn es mal nicht klappt. Denn selbst wenn das geplante Date nicht die gewünschte Richtung geht, so habt wenigstens ihr den Spaß an der Sache. Und ein paar Dates später kann man ganz bestimmt gemeinsam drüber lachen.

Bild: ©istock.com/Ljupco

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