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„Die grüne Küche für jeden Tag“

Foto: Verlag

Für die Zubereitung unserer Mahlzeiten haben wir in der Woche meist nicht allzu viel Zeit, dennoch möchten wir auf den Genuss nicht verzichten und gesund sollen die Menüs selbstverständlich auch noch sein. Passend dazu stellen wir Ihnen heute das Buch von David Frenkiel und Luise Vindahl vor. Die beiden sind das Paar hinter dem preisgekrönten Food-Blog „Green Kitchen Stories“, der auf der ganzen Welt begeisterte Anhänger hat.

Gesunde, saisonale und köstliche vegetarische Rezepte gepaart mit wundervoller Fotografie sind zu ihrem Markenzeichen geworden.
Jetzt sind sie zurück mit schnellen, unkomplizierten und kindertauglichen Rezepten für jeden Tag, die auch in einer geschäftigen Woche schnell zubereitet sind.
Dazu verraten die Erfolgsautoren aus Stockholm Tipps und Tricks aus der Küche, wie sie ihre Mahlzeiten zu Hause aufbauen und mit Grundrezepten Bausteine für weitere Gerichte herstellen, wie sie Abläufe beschleunigen oder gleich einen kleinen Vorrat für die ganze Woche produzieren. Neben beliebten Klassikern ihres Blogs wie den GKS-Bowls stellen sie über 100 neue Rezepte vor, die von sättigenden Salaten über schnelle Suppen bis zu einer Reihe von Wohlfühl-Gerichten reichen und deren Zubereitung einfach Spaß machen.
Darunter finden sich leckere Aufstriche und Beilagen, Rezepte für ein gesundes Frühstück, Snacks für unterwegs, Desserts, Gerichte für „unter die Woche“ und raffiniertere für das Wochenende, wenn mehr Zeit zum gemeinsamen Vorbereiten und Genießen mit Freunden und Familie bleibt. Stimmungsvolle Fotografien, detaillierte Angaben zu Koch- und Vorbereitungszeiten sowie ihre persönlichen Anekdoten ergänzen die unwiderstehlichen vegetarischen Rezepte.

Foto: Verlag

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David Frenkiel & Luise Vindahl
Die grüne Küche für jeden Tag
Schnell, gesund und vegetarisch
Gebunden, 256 Seiten,
mit 200 farbigen Abbildungen,
aus dem Englischen von Gundula Müller-Wallraf
Preis 34,95 €
ISBN 978-3-95728-040-4

In dieser sommerlichen Ausgabe haben wir uns für einen Salat im Glas entschieden, der sich auch bestens für unterwegs eignet. Dazu gibt es koreanische Gemüsepfannkuchen.
Im Anschluss an die beiden Rezepte verraten wir Ihnen das Grundrezept der Autoren.

Mediterraner Salat im Glas
Salate im Glas sind doch einfach eine Spitzenidee, oder? Man gießt einfach etwas Dressing in ein Glas und füllt dieses dann mit der ganz persönlichen Lieblingsmischung an Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchten und Obst auf. Einfach zuzubereiten, perfekt für unterwegs, im Kühlschrank mehrere Tage haltbar. Und dann braucht man nur noch einen auf Barkeeper zu machen und kräftig zu schütteln, um das Dressing, in diesem Rezept Pesto, gleichmäßig im ganzen Salat zu verteilen. Unser mediterraner Salat im Glas besteht aus köstlichen marinierten Gemüseantipasti und Bohnen, herrlich knackiger Ringelbete, Zucchinispiralen und süßen, frischen Feigen.

Zutaten für 2 Portionen
+ 1 rohe Ringelbete, geschält
+ 8 schwarze Kalamata-Oliven, abgetropft und entsteint
+ 1 Zucchini
+ 2 kleine frische Feigen oder 8 kernlose Weintrauben
+ 8 Kirschtomaten
+ 4 EL perfektes Pesto (aus dem Buch)
oder fertig gekauftes Pesto

+ 2 EL Olivenöl
+ 8 Stücke eingelegte Artischockenherzen, abgetropft 7
+ 70 g weiße, Borlotti- oder Kidneybohnen aus der Dose,
abgespült und abgetropft
+ 2 Handvoll (50 g) gemischte Salatblätter
+ 2 EL Zitronensaft

Zubereitung Zubereitungszeit: 10 Min.

Mediterraner Salat im Glas Foto Seite 36

Sämtliche frische Zutaten waschen. Die Ringelbete mit dem Gemüsehobel oder Messer in sehr feine Scheiben schneiden, die Oliven halbieren, die Zucchini mit dem Spiralschneider zu Bändern schneiden oder raspeln, die Feigen vierteln (bzw. die Trauben halbieren) und die Tomaten halbieren.
In einer Schüssel das Pesto mit dem Olivenöl verquirlen, um es zu verflüssigen, dann auf zwei mittelgroße, dicht schließende Einmachgläser mit breiter Öffnung verteilen. Die Ringelbetescheiben rundherum an den Innenwänden der Gläser platzieren. Nun die Gläser mit den Oliven, den Artischockenherzen, dann den Bohnen, den Zucchinistreifen, den Früchten, den Tomaten und schließlich den Salatblättern auffüllen und alles mit je
1 EL Zitronensaft beträufeln.
Die Gläser verschließen und zum Picknick mitnehmen oder in den Kühlschrank stellen. Ungeöffnet und gekühlt hält sich der Salat ein paar Tage.
Zum Servieren den Salat aus dem Glas in eine Servierschüssel schütteln und sanft schwenken, bis sich das Dressing gleichmäßig verteilt hat. Alternativ das Glas kräftig schütteln und den Salat direkt mit der Gabel aus dem Glas genießen!

Koreanische Gemüsepfannkuchen Foto Seite 34

Diese Variation zu unserem Reismehl-Pfannkuchenteig (siehe im Anschluss der Rezepte) zeigt, wie abwechslungsreich er sein kann. Hier geben wir geriebene Karotten zum Teig, füllen die fertigen Pfannkuchen dann mit koreanisch inspirierter Rohkost und mariniertem Tofu und servieren sie wie Frühlingsrollen. Das ganze Gemüse zu schneiden und die Pfannkuchen zu rollen erfordert etwas Aufwand, ist aber absolut der Mühe wert. Dieses Gericht eignet sich auch prima für ein schönes Essen mit Freunden – einer backt Pfannkuchen, ein anderer schneidet das Gemüse und zum Schluss setzen sich alle zusammen an den Tisch, füllen die Pfannkuchen und essen gemütlich. Man kann die Rollen aber auch wunderbar in der Lunchbox mitnehmen.

Zutaten
GEMÜSEPFANNKUCHEN
+ 1 Rezeptmenge Reismehl-Pfannkuchenteig
(s. im Anschluss)
+ 80 g Karotten, geschält
+ natives Kokosöl oder Butter zum Braten

ROHE GEMÜSEFÜLLUNG
+ 2 Karotten, geputzt und geschält
+ 100 g Zuckerschoten, geputzt
+ 1/4 Kopf Rotkohl, geputzt
+ 1 reife Avocado, entsteint und geschält

MARINIERTER TOFU
+1/2–1 frische rote Chilischote, von Samen befreit
+ 3 EL Tamari oder Sojasauce
+ 2 EL Reisessig
+ 1 EL Sesamöl
+ 1 EL geriebener frischer Ingwer
+ 200 g fester Bio-Tofu, abgetropft
+ natives Kokosöl oder Butter zum Braten

ZUM SERVIEREN
+ Kimchi
+ frisches Koriandergrün
+ Sesamsamen, geröstet
+ Limettenspalten
+ flüssiger Honig
+ Erdnussbutter oder einfache Nussbutter nach Wahl

Zubereitung
Den Pfannkuchenteig in die Küchenmaschine oder einen Mixer geben. Die Karotten reiben, zu dem Teig geben und alles zu einem ganz glatten, zart orangefarbenen Teig verarbeiten.
Für die Gemüsefüllung die Karotten, die Zuckerschoten und den Rotkohl in feine Streifen, die Avocado in feine Scheiben schneiden und auf einer Servierplatte anrichten.
Für den marinierten Tofu die Chilischote grob hacken und in einer kleinen Schüssel mit der Tamari oder Sojasauce, dem Essig, dem Sesamöl und dem Ingwer verrühren. Den Tofu der Länge nach in 1 cm dicke Scheiben schneiden. In einer beschichteten Pfanne (20 cm ø) bei mittlerer Temperatur etwas Kokosöl oder Butter erhitzen und den Tofu darin etwa 5 Minuten goldbraun braten. Anschließend wenden und auf der anderen Seite weitere 5 Minuten fertig braten. Auf einen Teller legen, mit etwas von der Marinade beträufeln und darin wenden, bis er rundherum bedeckt ist. Die restliche Marinade auf den Tisch stellen.
In derselben Pfanne bei mittlerer Temperatur etwas Kokosöl oder Butter erhitzen. Den Pfannkuchenteig kräftig durchschlagen, dann etwa 80 ml davon in die Pfanne geben und durch Schwenken gleichmäßig verteilen. Den Pfannkuchen 1–2 Minuten backen, bis sich auf der Oberfläche kleine Bläschen bilden, dann behutsam wenden und auf der anderen Seite weitere 1–2 Minuten goldbraun backen. Den fertigen Pfannkuchen auf einen Teller heben und mit dem restlichen Teig auf die gleiche Weise verfahren. Bei Bedarf die Temperatur nach Fertigstellung des ersten Pfannkuchens reduzieren.
Die Pfannkuchen mit Gemüse, Tofu und Kimchi belegen, mit Korianderblättchen und Sesamsamen bestreuen und mit etwas Limettensaft und etwas Honig beträufeln. Zusammenrollen, dann jede Rolle mit (Erd-)Nussbutter verschließen und halbieren. Die Rollen werden mit den Fingern gegessen und dabei nach Belieben in die restliche Tofumarinade gedippt.

Grundrezept Reismehl-Pfannkuchenteig

Zubereitung Zubereitungszeit: 10 Min. + 30 Min.

Dieser Teig für Crêpes oder dünne Pfannkuchen gehört zu den Lieblingsrezepten unserer Familie. Oft ergänzen wir noch Gemüse, um ihn geschmacklich und farblich aufzupeppen. Außerdem lässt sich auf diese Weise hervorragend etwas Grünzeug in das Essen der Kinder schmuggeln.

In diesem Buch verarbeiten wir zum Beispiel Spinat und servieren die grünen Pfannkuchen mit einer Füllung aus Kichererbsen und Äpfeln, wir fügen Karotten hinzu und rollen die feinen Fladen zu gefüllten koreanischen Gemüsepfannkuchen und wir ergänzen Rote Bete und essen sie zum Nachtisch. Dieser glutenfreie Teig aus Reismehl enthält viele Eier, deshalb lassen sich die Pfannkuchen ungewöhnlich gut wenden und handhaben – noch besser, wenn der Teig im Kühlschrank etwas ruhen durfte. Oft machen wir gleich die doppelte Menge Teig und lagern die zweite Hälfte in einem luftdichten Einmachglas im Kühlschrank. Den Teig fertig zur Hand zu haben für ein üppiges Frühstück, ein befriedigendes Mittagessen oder ein eiliges Abendessen, ist purer Luxus. Rühren Sie den Teig vor der Verarbeitung einfach noch einmal kräftig durch.

Die Eier in den Rührbehälter der Küchenmaschine oder eines Mixers aufschlagen, dann die Milch, das Mehl und das Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Diesen in ein anderes Gefäß umfüllen und etwa 30 Minuten (oder bis zu 3 Tage) im Kühlschrank ruhen lassen.
In einer beschichteten Pfanne (20 cm ø) bei mittlerer Temperatur etwas Butter oder Kokosöl erhitzen. Den Teig kräftig durchrühren, dann 80 ml davon in die Pfanne schöpfen und durch Schwenken der Pfanne gleichmäßig auf dem Pfannenboden verteilen. Den Pfannkuchen 1–2 Minuten backen, bis sich auf der Oberfläche kleine Blasen bilden und die Unterseite sich goldbraun gefärbt hat. Den Pfannkuchen mit einem Pfannenheber rundherum vom Pfannenboden lösen, dann behutsam wenden und auf der anderen Seite 1–2 Minuten goldbraun backen. Auf einen Teller heben. Den restlichen Teig auf die gleiche Weise zu Pfannkuchen verarbeiten. Bei Bedarf nach dem ersten die Temperatur leicht

Zutaten für 12 Pfannkuchen
+ 5 Eier aus Freilandhaltung
+ 1 Prise Meersalz
+ 500 ml pflanzliche Milch nach Geschmack
(z. B. Hafermilch)
+ 1 EL Butter oder natives Kokosöl, geschmolzen,
plus etwas zum Braten
+ 150 g Reismehl reduzieren.

Wir wünschen guten Appetit!

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