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Interview – Im Gespräch mit Claudia Schmutzler!

© Foto: ARD / Thorsten Jander

Claudia Schmutzler ist vielen noch bekannt als Schwester Stefanie in der Vorabendserie „Für alle Fälle Stefanie“ oder zuletzt Soko Wismar. Vom Kripobüro wechselte sie nach Lüneburg und gehört nun seit 10 Monaten zum festen Ensemble der beliebten Telenovela „Rote Rosen“. Doch schauspielern ist längst nicht alles was die gebürtige Dresdnerin kann. Wir plauderten mit der sympathischen Wahl-Berlinerin über Pläne, Veränderungen und den Frühling

Hallo Frau Schmutzler! Über den gemeinen Berliner sagt man ja: „Der Hauptstädter besitzt eine große Schnauze und ein noch größeres Herz.“ Können Sie das bestätigen?
Das trifft wohl eher auf den Sachsen zu…

Der Frühling klopft spürbar an unsere Tür. Beschreiben Sie uns bitte in kurzen Schlagworten den Frühling in Berlin…
Ich bin zurzeit nicht oft da, aber am letzten Wochenende habe ich schon die ersten Tulpen aus dem Boden kriechen sehen. Ich hoffe, dass nun kein Frost mehr kommt und dem munteren Wachsen ein Ende setzt.

Sie sind über drei Jahre mit Ihrem Partner liiert. Wohnen Sie immer noch getrennt?
Ja, und das sehr gerne ☺

Viele Streitthemen wie herumliegende Socken kommen in separaten Wohnungen gar nicht erst auf. Meinen Sie, dass getrennte Wohnungen deshalb ein Geheimtipp für glückliche Beziehungen sind?
Nein, das hat damit nichts zu tun. Hinter jeder herumliegenden Socke versteckt sich gerne ein anderes Problem. In der Liebe gibt es außerdem keine Geheimtipps.

Bevor Sie im Oktober 2019 anfingen die Astrid Richter in der Serie Rote Rosen zu verkörpern waren Sie einige Zeit von der Bildfläche verschwunden. Doch Sie lagen keineswegs auf der faulen Haut…
Ich liege nie auf der faulen Haut, das passt nicht zu mir. Ich habe mich unter anderem zum Coach und Trainer ausbilden lassen und fröne diesem 2. Standbein mit ganzer Inbrunst und aus vollem Herzen.

Im September letzten Jahres sagten Sie, dass Sie wieder Theater spielen möchten. Wie sehen die Planungen diesbezüglich aus?
Da wird es immer konkreter – leider darf ich aber noch nichts verraten.

Sind Sie ein durchgeplanter Mensch oder lassen Sie vieles auf sich zukommen?
Ich bin ein Chaot und brauche deshalb eine feste Struktur. Ich liebe Dispositionen, auch solche, die ich mir selbst stelle. Trotzdem gehe ich gerne mit den „Dingen“ um, die auf mich zukommen.

Der Grundstein Ihrer Schauspielkarriere wurde mit dem Film „Go Trabi Go“ gelegt. Wie sah Ihr Leben davor aus?
Ich hatte auch vorher schon eine „Karriere“. Ich habe sehr gerne und sehr viel Theater gespielt, zum Beispiel an den Landesbühnen Sachsen und am Staatsschauspiel Dresden und natürlich auf der Felsenbühne Rathen.

Ihre Tochter Charley Ann ist Sängerin (bekannt aus „The Voice of Germany) und hat sich auch schon in der Schauspielerei ausprobiert. Welchen Rat geben Sie ihr mit auf den Weg?
Meine Tochter ist Schauspielerin und Sängerin. Wenn es unsere Zeit erlaubt, coache ich sie gerne für Rollen oder Castingszenen, was das Schauspiel anbelangt. In ihre Musik würde ich ihr nie ernsthaft hineinreden. Sie ist viel zu gut.

Können sie sich vorstellen auch mal mit Ihrer Tochter gemeinsam vor der Kamera zu stehen?
Wir standen bereits gemeinsam vor der Kamera. Zum Beispiel bei „Soko Wismar“ und in diversen Studentenproduktionen.

An Ihrem Kühlschrank hängen immer neue Sprüche die Sie begeistern. Welcher ist derzeit aktuell?
Alle sagten: Das geht nicht! Da kam einer und hat‘s einfach gemacht (unbekannt)

Wir bedanken uns für das erfrischende Gespräch und wünschen Ihnen auf Ihrem weiteren Weg alles Gute!

© Foto: ARD / Thorsten Jander

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