Tiefgrüne Dschungel, Reisterrassen, endlose Teeplantagen und atemberaubende Wasserfälle ziehen die Besucher Sri Lankas genauso wie buddhistische Tempel, antike Königsstätte, kleine Fischerdörfer und gastfreundliche Menschen in ihren Bann. Und als ob das alles nicht genug wäre, die Perle im Ozean hat einen weiteren Schatz – ihre kilometerlangen Traumstrände.
Wer nicht nur das Badeparadies im Indischen Ozean kennenlernen möchte, der startet zu einer Rundreise. Die Fahrt durch faszinierende Landschaften vorbei an Tempeln – ist nur ein Vorgeschmack auf den Rausch von Farben, Düften und Klängen, mit denen Sri Lanka seine Besucher empfängt. Alleine der Name Sri Lankas – das königlich strahlende Land – beflügelt die Fantasie und weckt die Neugierde.
Von der Hauptstadt Colombo führt der Weg nach Kandy. Schon auf der Fahrt in die letzte Königstadt, bekommt man einen Eindruck von der Vielfältigkeit des Landes. Kandy trägt unverkennbar die Handschrift der britischen Kolonialherren. Schnell wird klar, dass hier das kulturelle Herz von Sri Lanka schlägt. Nirgendwo sonst geben Geschichte, Religion und Feste einen tieferen Einblick in die Seele des Volkes. Neben dem Kandy Lake ist der Sri Dalada Maligawa, der Zahntempel, Hauptanziehungspunkt der Stadt. Der ehrwürdige Tempel birgt die heiligste Reliquie des Buddhismus – einen Eckzahn Buddhas. Der goldene Schrein wird dreimal täglich zu den Puja-Zeiten geöffnet. Alle, ob Jung, Alt, Arm oder Reich stehen dann in einer Reihe und warten auf den einen Moment – einen Blick in das Heiligste werfen zu können.
Noch voller Eindrücke geht die Reise weiter nach Anuradhapura – die erste Königstadt auf Sri Lanka. Die historische Stadt war 1.000 Jahre lang Herrscherzentrum singhalesischer Könige und ist heute UNESCO Weltkulturerbe. Hier regierten über 250 Könige. Zu den Highlights gehört Ruwanwelisya Dagoba, die 55 Meter hohe weiße Stupa ist schon von weitem zu sehen. Aber auch der Bodhi-Baum in der Nähe des Sri Mahabodhi darf auf der Rundreise nicht fehlen. Der heilige Baum wird als Nationalheiligtum angesehen, denn der Legende nach ist er ein Ableger des Baumes, unter dem Buddha erleuchtet wurde.
Unweit von Anuradhapura liegt Dambulla mit der größten Tempelanlage des Landes. Auf einer Fläche von 2100 m² kann man insgesamt 153 Buddha-Statuen, drei Statuen von Königen und vier Statuen von Göttern sowie historische Malereien bestaunen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Goldene Tempel von Dambulla seit 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Krönender Abschluss der Rundreise ist Sigiriya. Der Aufstieg auf den 200 Meter hohen Monolith erfordert Kondition und festes Schuhwerk. Die Anstrengung wird allerdings belohnt: mit den grandiosen Ruinen des Königspalastes und einem atemberaubenden Panoramablick. Die gesamte Anlage umfasst nicht nur die Felsenfestung, sondern schließt auch die um den Felsen von einem Wassergraben umgebene Stadt ein. Hier findet man auch die über die Grenzen von Sri Lanka hinaus bekannten Felsmalereien – die Wolkenmädchen. Von den ursprünglich 500 Fresken können heute noch 22 bestaunt werden. Der Monolith begeisterte die UNESCO und die Verantwortlichen setzten auch den Riesenfels im Jahre 1982 auf die Weltkulturerbe-Liste. Kein Wunder, die Insel ist kein Ziel, das man abhakt – es ist ein Ort, zu dem man immer wieder gerne zurückkehrt.
Reisetipp: Die fünftägige Rundreise Tempel, Tee & Traditionen führt von
Colombo neben Sigiriya zu weiteren Highlights Sri Lankas wie Dambulla,
Nuwara Eliya und Kandy. Buchbar ab 841,00 Euro pro Person im
Doppelzimmer inkl. Frühstück und Abendessen. Buchungen und
Informationen unter www.dertour.de sowie im Reisebüro.


