25. Juli 2026
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Aktuelle Beiträge

Zwei Top-Ausstellungen im Ostholstein-Museum

Max Pechstein an der Ostsee
Max Pechstein zählt zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Expressionismus und war in den Jahren 1906–1912 mit Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff Mitglied der bekannten Künstlergruppe „Brücke“. Jetzt erwartet Sie noch bis zum 2. November eine außergewöhnliche Ausstellung mit Werken Max Pechsteins im Dachgeschoss des Ostholstein-Museums.

Max Pechstein, Dünenwald, 1937, Farbkreide, © Pechstein 2025 Hamburg / Berlin

Als Maler und Grafiker widmete er sich vor allem Figuren- und Landschaftsbildern, die er in einer unverwechselbaren expressiven Form- und Farbgebung umsetzte. Insbesondere die Ostseeküste – zunächst die des damaligen ostpreußischen Niddens und später dann des pommerschen Lebas – übte auf ihn zeitlebens einen besonderen Reiz aus. Hier fand der Künstler seine Vorstellung. von der Verbundenheit von Natur und Mensch sowie von Natur und Kunst erfüllt.
In der Ausstellung „Max Pechstein an der Ostsee“ wird eine Auswahl von Papierarbeiten mit den einschlägigen Motiven der Küsten und des Binnenlandes an der Ostsee, ergänzt durch eine kleine Anzahl an Ölbildern, präsentiert.
Sämtliche Exponate stammen aus Privatsammlungen.

Die Entdeckung der Natur
Landschaftsbilder der Weimarer Malerschule in der Sammlung Rasmus

Paul Baum, Toskanische Landschaft mit Serpentinenweg, © Jürgen und Maria Elisabeth Rasmus Stiftung, Hamburg, Foto Sönke Ehlert

Aus den Sammlungen der „Jürgen und Maria Elisabeth Rasmus Stiftung“ werden rund 70 eindrucksvolle Werke der Weimarer Malerschule präsentiert, die ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für die Entwicklung der deutschen Landschaftsmalerei wegweisend war.
Die Bandbreite der in Weimar propagierten Landschaftsmalerei sowie die Entwicklung künstlerisch-individueller Ausdrucksweisen werden durch die Werke von so namhaften Künstlern wie Theodor Hagen, Paul Baum, Max Stahlschmidt, Leopold von Kalckreuth sowie die Schleswig-Holsteiner Carl Arp, Christian Rohlfs, Hans Peter Feddersen und Hans Olde vorgestellt. Sie alle prägten in der Landschaftsmalerei die „Weimarer Malerschule“ auf dem Weg vom Naturalismus hin zum Impressionismus.
Die aus dem Sammlungsbestand der Stiftung ausgestellten Werke werden ergänzt durch eine Anzahl von Gemälden des ostholsteinischen Malers Hinrich Wrage aus der Sammlung des Ostholstein-Museums. Alles Weitere finden Sie unter www.oh-museum.de

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