25. Juli 2026
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Spargel Special

Jetzt gibt es das leckere Gemüse frisch gestochen vom Feld in bester Qualität und das aus der Region. Tatsächlich sind nicht nur die Geschmacksunterschiede bei den verschiedenen Sorten von Weiß bis Grün zu erwähnen. Auch die Boden- und Wasserqualität spielt eine Rolle und wie schnell sich der Boden erwärmt. Die Juniwärme tut dem Königsgemüse gut, denn die Fasern werden feiner und auch das Aroma nimmt zu.
Bevor der Spargel im Handel landet, passiert noch einiges mit dem empfindlichen Gemüse. Direkt nach der Ernte wird er in einem Eiswasserbad heruntergekühlt, damit die Enden nicht verholzen und sich der Spargel durch Licht nicht rötlich verfärbt. Danach wird er nochmals gewaschen und nach Durchmesser und Qualität sortiert. Frischer Spargel hält sich in einem Baumwolltuch bis zu 3 Tag im Gemüsefach des Kühlschranks. Tipp: Grünen Spargel können Sie auch in ein Glas mit frischem Wasser stellen. Ist das Gemüse vorgeschält, sollte es zügig verarbeitet werden.

Heimanbau mit Vorteil
In Deutschland ist der weiße Spargel, auch Bleichspargel genannt, am beliebtesten. Jeder Deutsche isst etwa 1,4 Kilogramm im Jahr. Traditionell beginnt die Ernte Ende April und endet am Johannistag, dem 24. Juni. Wussten Sie, dass Spargel die Gemüseart mit der größten Anbaufläche in Deutschland ist. „2023 wuchs Spargel auf rund 24.300 Hektar. Das entspricht etwa 20 Prozent der Anbaufläche von Gemüse im Freiland. Mehr als die Hälfte der Spargelanbaufläche liegt in Niedersachsen, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Mit einer Erntemenge von rund 105.200 Tonnen versorgt sich Deutschland zu etwa 75 Prozent selbst mit Spargel (2024). Rund 7,9 Prozent des geernteten Spargels entfällt auf ökologisch erzeugte Ware, Tendenz steigend“, ist beim Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) zu lesen.
Ursprünglich stammt Spargel nicht aus Deutschland, sondern aus Osteuropa sowie Vorder- und Mittelasien. Weltweit wurden 2023 sieben Millionen Tonnen erzeugt, überwiegend in China, Peru und Mexiko. Bevorzugt wird weltweit im Gegensatz zu Deutschland der Grünspargel. Schon im Februar kann man bei uns das Gemüse kaufen. Die Ware stammt meist aus Griechenland und Spanien. Ökologisch sinnvoller ist es, das Gemüse aus der Region zu kaufen, spart das doch lange Transportwege. Und geschmacklich punktet der frische Spargel aus heimischem Anbau sowieso.

Ganz schön aufwendig!
Der Anbau von Spargel benötigt Zeit, muss der Spargelbauer doch die Flächen auf dem Feld vorher bearbeiten, was bis zu drei Jahre dauern kann. Das Sensibelchen braucht viel Sonne und einen lockeren, sandigen Boden. Ende Juni wird nicht mehr geerntet. „Die grünen oberirdischen Pflanzenteile produzieren im Sommer mithilfe der Fotosynthese Kohlenhydrate und lagern sie ein – je mehr, desto kräftiger werden die Stangen in der nächsten Saison“, ist beim BZfE zu lesen. Bleichspargel gedeiht auf Dämmen und Grünspargel auf dem flachen Acker. Er verträgt auch lehmigen Boden. Sieben bis zehn Jahre kann geerntet werden, dann fällt der Ertrag immer kleiner aus und es werden neue Anlagen geschaffen.
Wendbare schwarz-weiße Folien für Bleichspargel regulieren das Wachstum, denn damit kann man die Temperatur des Bodens steuern. „Zeigt die schwarze Seite der Folie nach oben, erwärmt sich der Boden darunter schneller und regt so einen früheren Austrieb des Spargels an. Die weiße Seite bewirkt, dass die Bodentemperatur unter der Umgebungstemperatur bleibt, und verzögert so das Wachstum“, so BZfE. Im ökologischen Landbau kommen Folien nicht zum Einsatz. Abbaubare Mulchfolien werden stattdessen verwendet – besser für die Ökobilanz.

Rezeptideen
Ob Spargelpizza, gratinierter Spargel oder Spargel-Wraps – das Gemüse ist unschlagbar vielfältig. Bereiten Sie doch mal ein Omelett mit Spargel und Lachs zu oder eine feine Kokosspargelcremesuppe. Auch Grünspargel mit Kirschtomaten, Kräutern nach Belieben und Mozzarella – im Ofen überbacken – ist eine Köstlichkeit.

Getröstetet schmecken die Stangen ebenfalls fabelhaft!

Gerösteter weißer Spargel
ca. 45 Min | einfach

Zutaten für 2 Portionen

  • 1 kg weißer Spargel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Msp. Jodsalz
  • 1 Prise Zucker
  • 400 g festkochende Kartoffeln
  • 50 g junger Spinat
  • 1 Beutel KNORR Feinschmecker Sauce
    Hollandaise fettarm
  • 1 EL geröstete Pinienkerne

  • Zubereitung
  1. Spargel schälen, die unteren Enden abschneiden. Spargel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen. Mit Olivenöl beträufeln, mit Salz und Zucker bestreuen. Spargel im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Umluft: 175 °C) ca. 30 Minuten rösten. Dabei eine feuerfeste Schale mit Wasser auf dem Backofenboden stellen. Zwischendurch einmal wenden.
  2. Kartoffeln mit Schale in einem Topf mit leicht gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten kochen.
  3. Spinat waschen, gut abtropfen lassen und grob hacken. Knorr Feinschmecker Sauce Hollandaise nach Packungsangabe zubereiten.
  4. Spargel mit Spinat auf Teller anrichten. Mit Pinienkernen bestreuen. Mit Sauce Hollandaise und Pellkartoffeln servieren.
© Knorr

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