25. Juli 2026
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Sonderausstellungen in Lübeck & Region – April 2026

Reise entlang der Seidenstraße
Die Ausstellung „Der Lübecker Divan. Ein Reiseführer für die Seidenstraße“ ist noch bis zum 30. August im St. Annen-Museum Lübeck zu sehen. Es wird ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten. Erstmalig in ihrer Geschichte bietet die Lübecker Sammlung Kulturen der Welt eine Reise zur Ausstellung an. Im September 2026 wird Co-Kurator und Zentralasien-Experte Dr. Olaf Günther interessierte Lübeckerinnen und Lübecker auf eine Reise abseits der ausgetretenen touristischen Pfade durch Turkmenistan und Usbekistan begleiten. Außerdem sind in dem vielfältigen Begleitprogramm zur Ausstellung auch eine getanzte „Mitmach“-Führung, Workshops zur traditionellen Papierherstellung und japanische Teezeremonien mit Teesorten aus verschiedenen Ländern entlang der Seidenstraße geplant. Infos unter www.luebeck.de.

© Foto: Bildfliese Persien aus der Zeit derQadscharen / 1796-1925 /skw Lübeck

Hermann Reimer
Hermann Reimer – durch Raum und Zeit: Diese Sonderausstellung eröffnete am 1. März im Ostholstein-Museum in Eutin. Nach einem abgeschlossenen Physikstudium begann Hermann Reimer (*1959) 1984 seine künstlerische Ausbildung an der Hochschule der Künste Berlin und wurde 1990 Meisterschüler von Prof. Klaus Fußmann. In seinem Werk widmet sich Hermann Reimer zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedlichen Gattungen: Interieur und Landschaft. Dabei bestechen die Interieurs durch eine detailgenaue Darstellung und die gleichzeitige Auflösung der Grenzen von Innen- und Außenraum. Auf diese Weise entstehen zeitlose Räume zwischen scheinbar Realem und Surrealem. Die Ausstellung ist bis zum 31. Mai zu sehen.

© Foto: someday my prince will come, 2016 © Hermann Reimer

Die Urzelle des Bauhauses
Die „Urzelle“ des Bauhauses – Karl Peter Röhl und sein Freundeskreis: Eröffnet hat diese Ausstellung am 13. März. Walter Gropius hatte die Weimarer Kunstschulen 1919 im Sinne der Zusammenführung von Kunst und Handwerk zum heute weltweit berühmten Bauhaus zusammengeschlossen, das vor allem in den Bereichen der Architektur, der Bildenden Kunst und des Designs zukunftsweisend wurde. An der ehemaligen Hochschule war zu jenem Zeitpunkt bei den Studierenden längst Unmut über veraltete Methoden laut geworden. Avantgardistische Strömungen wie Expressionismus und Futurismus interessierten sie weitaus mehr als Aktzeichnen und Gipsmodelle. Aus Anlass des 50. Todestages von Karl Peter Röhl entwickelte die Direktion Museen der Klassik Stiftung Weimar 2025 für das Bauhaus-Museum Weimar eine Ausstellung, die erstmals die Aktivitäten seines Freundeskreises ins Zentrum rückt. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 14. Juni. Infos unter www.kreis-oh.de.

© Foto: Karl Peter Röhl, o.T. (Gipfelstürmender weiblicher Akt) 1921, Pinsel u. Tusche auf Papier, Klassik Stiftung Weimar, Direktion Museen

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