Lieben Sie japanisches Soulfood? Eine schöne Schale mit Ramen schmeckt würzig und wärmt von innen. Wenn es draußen kühl und regnerisch ist, genau das Richtige. Dazu müssen Sie nicht extra nach Japan fliegen oder sich in die nächste Stadt mit einer Ramen-Bar begeben. So eine leckere Suppe können Sie auch selbst zubereiten.
Die Spezialität Ramen ist noch gar nicht so lange in Japan verbreitet. Chinesische Einwanderer brachten die Suppe im 19. Jahrhundert ins Land der aufgehenden Sonne. Basis dafür ist eine kräftige Brühe, die „umami“ schmeckt – vollmundig und würzig. Bereitet wird sie mit Huhn, Schweinefleisch oder Fisch. Sie können als Alternative aber auch eine kräftige Gemüsebrühe kochen mit Suppengrün, Ingwer, Knoblauch und Algen. Geben Sie auch Sojasoße und Misopaste hinzu. Beides besteht aus fermentierten Sojabohnen.
Zubereitung: Ramen
Abgesehen von der würzigen Basissuppe brauchen Sie spezielle Nudeln, die Sie im Asialaden oder einem gut sortierten Supermarkt bekommen. Die welligen Nudeln sind gelblich und sollten bissfest gekocht werden. Rechnen Sie mit 150 g pro Person. Verschiedene Beilagen wie zum Beispiel Pak Choi, Chinakohl, Mais, Frühlingszwiebeln, Zuckerschoten und Shiitake passen sehr gut dazu. Auch Algen, Mungobohnen und Bambussprossen können Sie hinzufügen. Als eiweißhaltige Zutaten sind Tofu, Meeresfrüchte und getrockneter, geräucherter Thunfisch beliebt. Auch Ramen-Eier gehören oft dazu. Sie werden nach dem Kochen in eine Marinade aus Sojasoße und Reiswein gelegt. Zum Schluss bestreuen Sie das Ganze mit dem japanischen 7-Gewürze-Pulver, genannt Shichimi togarashi. Es besteht aus gemahlenen Chilischoten, Mandarinenschale, Samen aus Sesam, Mohn und Hanf sowie Nori-Algen und Sansho-Pfeffer. Das Pulver ist auch als Fertigprodukt in Asialäden zu erhalten.
Es gibt verschiedene Varianten der asiatischen Nudelspezialität. Häufig zu finden ist Shoyu Ramen aus einer Brühe aus Sojasoße. Die Suppe wird mit Suppengemüse und Huhn gekocht. Inzwischen bereiten Sie eine würzige Soße aus Sojasoße, Knoblauch, Reiswein und Ingwer. Damit wird das gekochte in Scheiben geschnittene Hähnchen bestrichen und im Ofen kurz geröstet. Geben Sie Nudeln und das Fleisch in die Brühe und zum Schluss mit feinen Ringen aus Frühlingszwiebeln bestreuen. Viele weitere Rezepte finden Sie im Internet. Viel Spaß beim Ausprobieren!