Ein Rückzugsort zwischen Zauberwald und Meer
La Gomera ist eine Insel für Entdecker der Stille. Nur 40 Kilometer westlich von Teneriffa gelegen, wirkt sie wie eine Welt für sich – rau, grün, ursprünglich. Wer hier anlandet, spürt sofort dieses andere Tempo, den Rhythmus von Wind, Wellen und Bergen. Nebelschwaden ziehen über dichte Lorbeerwälder, Schluchten öffnen sich zu stillen Buchten, und das Blau des Atlantiks begleitet jeden Blick.
Im Garajonay-Nationalpark, dem Herz der Insel und UNESCO-Weltnaturerbe, führen verschlungene Pfade durch uralte Wälder. Moose und Farne bedecken die Bäume, in der Luft liegt der Duft von Feuchtigkeit und Erde. An klaren Tagen reicht der Blick bis nach Teneriffa, wo der Teide als stiller Wächter über den Atlantik thront.

Im Norden liegen die Dörfer Agulo und Hermigua – die vielleicht schönsten Orte La Gomeras. Agulo, das „Balkon-Dorf“, klammert sich an eine Anhöhe über dem Meer – mit kopfsteingepflasterten Gassen und roten Dächern, die im Abendlicht leuchten. Hermigua dagegen ist ein grünes Tal aus Bananenplantagen, von Wasserläufen durchzogen und eingerahmt von mächtigen Felsen. Und im Westen öffnet sich das legendäre Valle Gran Rey, wo Palmenterrassen bis ans Meer hinabsteigen und der Sonnenuntergang am Hafen zum stillen Ritual wird.
La Gomera ist kein Ort für Eile, sondern für Einkehr. Selbst die Inselhauptstadt San Sebastián – Ausgangspunkt der Kolumbusreisen – wirkt mit ihren kleinen Plätzen, historischen Gebäuden und dem leisen Murmeln des Hafens angenehm verschlafen. Hier beginnt das Abenteuer für alle, die die Kraft des Einfachen suchen.
Nur wenige Kilometer westlich von San Sebastián, hoch über der Steilküste, liegt das 2024 eröffnete Bancal Hotel & Spa – ein Refugium, das die Essenz dieser Insel einfängt. Der Name „Bancal“ verweist auf die traditionellen Terrassenfelder La Gomeras, und tatsächlich scheint das Hotel selbst wie eine moderne Terrasse zwischen Himmel und Meer.

Beim Bau wurde auf heimischen Basaltstein gesetzt, der mit seinem vulkanischen Ursprung erdige Wärme ausstrahlt. Große Glasflächen öffnen den Blick über den Atlantik, während Schichtbeton und klare Linien einen modernen Kontrast schaffen. So entsteht eine Architektur, die sich zurücknimmt und zugleich beeindruckt.
Die 276 Zimmer und Suiten fangen das Licht des Ozeans auf. Beton, Holz und Glas prägen das Interieur, offen und unaufgeregt. Die Bäder gehen fließend in den Raum über, während die Terrassen einen Blick auf den Atlantik und den Teide freigeben.
Draußen locken drei Pools, zwei davon Infinitypools, die scheinbar in den Himmel übergehen. Die Kinder planschen in zwei eigenen, beheizten Becken, während Erwachsene auf den Sonnendecks die Felsen und das Meer betrachten – und die Zeit vergessen. Das Auala Spa bietet mit Innenpool, Saunen, Massagen und Beautybehandlungen Raum für völliges Abschalten.
Kulinarisch spiegelt sich auch hier die Insel wider: In vier Restaurants – vom Buffet mit Showcooking bis zum Gourmetlokal à la carte – werden mediterrane und kanarische Spezialitäten serviert; viele Zutaten stammen aus dem hauseigenen Garten. Das Haus zeigt sich zudem zukunftsorientiert: Nachhaltigkeit ist hier nicht nur ein Versprechen, sondern gelebter Alltag – von der Nutzung erneuerbarer Energien über ein kluges Wassermanagement bis hin zu der Förderung lokaler Produzenten.

Wer nach einem Tag voller Eindrücke zurückkehrt, findet im Bancal die perfekte Balance: die Weite des Meeres, den Duft der Gärten, das Gefühl von Leichtigkeit. Wenn abends die Sonne hinter dem Atlantik versinkt und das Hotel in warmes Gold getaucht wird, scheint es, als bleibt die Zeit einen kurzen Moment stehen.
La Gomera – und das Bancal Hotel & Spa – sind Orte, an denen man nichts tun muss, um etwas zu erleben. Man muss nur da sein.
Mehr Infos gibt es auf www.bancalhotel.com/de
und im Reisebüro sowie auf
www.spain.info/de/info/tourismusamt-insel-gomera