Keno Harriehausen ist ein Hamburger Jung und 32 Jahre alt. Harriehausen wuchs in der Hansestadt an der Elbe auf und lernte dort das klassische Klavierspiel. Mit 16 Jahren wechselte er zur Jazzmusik und absolvierte in Utrecht und Amsterdam sein Jazzklavierstudium. Jetzt wurde dem jungen Künstler der JazzBaltica Award in Timmendorfer Strand verliehen. Und das passierte unter etwas anderen Umständen als üblich, denn auch JazzBaltica fand ohne Publikum statt. Wir berichten an anderer Stelle in diesem Magazin.
Angekündigt wurde Keno Harriehausen von Dr. Michael Adamska, Vorstand der IB.SH, als „Superpreisträger“. Und das weil ihn und Nils Landgren, den künstlerischen Leiter von JazzBaltica, die Musik beim Hören „fast vom Hocker gehauen“ habe und er außerdem ein „herausragendes Potenzial“ habe. Nils Landgren sagte: „Harriehausen ist nicht nur ein verdammt guter Pianist, sondern ein begabter Künstler und Komponist, der einen fantastischen Bogen zwischen Jazz und Klassik schlägt.“ Nach der Verleihung trafen sich Nils Landgren und Keno Harriehausen zu einer Spontaneinlage in der Timmendorfer Trinkkurhalle.
Seit 2008 würdigt der IB.SH-JazzAward die Arbeit und das künstlerische Potenzial junger und vielversprechender deutscher Jazzmusiker und Jazzmusikerinnen, die bei JazzBaltica auftreten. „Der Preis passt einfach gut zu uns: Wir leben damit unseren Fördergedanken und vereinen Wirtschafts-, Kultur- und Nachwuchsförderung. Noch besser passt der Preis natürlich zu Keno Harriehausen, er hat ihn mehr als verdient – herzlichen Glückwunsch“, sagte Dr. Michael Adamska. Dann hoffen wir alle, dass 2021 JazzBaltica samt Verleihung wieder live vor einem großen Publikum stattfindet.
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