25. Juli 2026
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Im Gespräch mit Max Giesinger

Der vierte Platz bei der ersten Staffel von „The Voice of Germany“ legte den Grundstein für seine Musikkarriere. In diesem Jahr feierte sein Debütalbum zehnjähriges Jubiläum. Wir führten ein Gespräch mit dem talentierten Sänger über seine Anfänge und die Zukunft. Auch verriet er uns, warum er am 20. September in Timmendorfer Strand ist…

Gerade erwischen wir Dich mitten in der Live-Sommertour. Wie läuft es?
Super! Unsere aktuelle Liveshow ist meiner Meinung nach die beste die wir je gespielt haben. Es macht unglaublich Spaß mit den Songs auf der Bühne zu stehen und mit meinen Jungs eine gute Zeit zu haben und ich bin mir sicher, dass sich dieses Gefühl auch auf das Publikum überträgt.

Zu Beginn spieltest Du als Straßenmusikant in Australien und Neuseeland. Was hast Du in dieser Zeit gelernt?
Ich habe gelernt nur mit meiner Stimme und meiner Gitarre auf der Bühne zu überzeugen. Ohne jeglichen Schnick-Schnack … schnell eine Verbindung zum Publikum aufzubauen. Die Erfahrung hilft mir immer noch total bei meinen aktuellen Konzerten.

Woher kommt Deine Leidenschaft für die Musik?
So ganz genau, kann ich das jetzt nicht sagen. Ich könnte mir vorstellen, dass das angeboren ist. Meine Eltern haben immer viel Musik gehört. Wenn wir im Auto saßen lief immer irgendwas von Pink Floyd, Dire Straits und Queen. Ich habe damals als kleiner Junger schon extrem auf die Songs reagiert. Manchmal auch geweint, weil mich die Lieder so berührt haben, daran kann ich mich noch erinnern.

Welcher Musiker inspiriert Dich?
Früher war Freddie Mercury mein absolutes Vorbild. Aber aktuell kann ich da gar keine einzelne Person herauspicken.

Du sagtest einmal: „Ich habe Dinge erlebt, die passen in fünf Leben!“. Denkst Du da eher an schöne Erfahrungen oder auch an Schicksalhaftes?
Ich denke da an die ganze Bandbreite an Erfahrungen, die ich bis jetzt sammeln durfte. Da gehören wunderschöne Momente auf der Bühne, als auch schicksalhafte Begegnungen dazu, über die ich noch heute staunen kann. Dass mich meine Mutter als ich 10 war zum Gitarrenunterricht geschickt hatte und ich nur widerwillig dorthin bin. Mein Gitarrenlehrer hat kurz bevor ich das Handtuch werfen wollte, den richtigen Song mit uns geübt hatte und ich plötzlich motiviert war – das war so eine Erfahrung.

Was magst Du an Deiner Heimat Hamburg?
Hamburg ist, wenn dann meine Zweitheimat. Ursprünglich komme ich aus Waldbronn, das im schönen Nordschwarzwald gelegen ist. An Hamburg mag ich den tollen Menschenschlag. Das viele Wasser, das Grün. Die guten Cafés und dass meine Freunde alle ganz nah um mich herum wohnen.

Am 20. September tritts Du im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Timmendorfer Seebrücke auf. Auf was dürfen sich die Gäste an diesem Abend freuen?
Auf eine besonders intime Show, denn ich werde dort mit meinem besten Kumpel Steffen im Duo auftreten. Ein Wahnsinnsmusiker, den ich kurz nach dem Abi kennen gelernt habe. Die Leute können sich auf die altbekannten Hits freuen und auf ein zwei neue Songs, die auf meiner neuer Platte zu hören sein werden.

Du hast bei Formaten wie „The Voice of Germany“ und „The Masked Singer“ mitgewirkt. Kannst Du Dir vorstellen, auch mal bei einem Format mitzumachen, in dem es nicht um Musik geht?
Für Quiz- Shows bin ich immer zu haben. Da habe ich ganz großen Spaß dran.

Wie sieht Dein perfekter Sommer aus?
Viel draußen sein, den einen oder anderen Trip in die Berge oder ans Wasser und ein paar schöne Festivals spielen. Das war‘s schon.

Wir bedanken uns für das nette Gespräch und sagen: „Bis zum 20. September in Good Old Timmendorf!“

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