25. Juli 2026
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Hund, Katze & Co.

Auch Katzen können Hitzschlag bekommen

Eigentlich kann man sich das gar nicht so recht vorstellen, denn Katzen lieben doch die Wärme und rekeln sich gern in der Sonne. Doch tatsächlich können Katzen auch überhitzen. Gesunde Samtpfoten ertragen Sommerhitze von 35 °C ohne Weiteres. Fitte Freigängerkatzen erleiden kaum einen Hitzschlag. Ausnahmen sind kranke, alte oder stark übergewichtige Tiere. Sie sollten sich nicht in der Mittagshitze aufhalten. Gefährlich wird es, wenn die Stubentiger im Auto gelassen werden oder an einem Ort sind, wo sie nicht entkommen können, zum Beispiel auf einem Balkon mit verschlossener Tür. Steigt ihre Körpertemperatur über 40 °C an, folgen Kreislaufprobleme bis hin zum Kollaps. Das sieht man den armen Geschöpfen auch an: Sie hecheln mit offenem Maul, miauen und sind unruhig. Katzen können nur an unbehaarten Stellen wie Pfoten und Gesicht Schweiß absondern. Sie geben Wärme durch Blutgefäße unter der Haut ab und durchs Hecheln. Kühlung verschaffen sie sich auch durch das Lecken des Fells.
Kommen neben dem starken Hecheln, noch Erbrechen, Durchfall und Taumeln hinzu, reagieren Sie sofort und bringen die Katze an einen kühlen Ort. Feuchte Tücher, frisches Wasser und ein Befeuchten mit Wasser der Pfoten und Beine können Wunder wirken. Doch nehmen Sie kein gekühltes Wasser; das Tier sollte langsam abkühlen. Hilft das nicht und wird die Katze apathisch, sollten Sie sofort zum Tierarzt mit ihr gehen.

Kinder lieben Kaninchen

Sie sind einfach zum Knuddeln und haben ein besonders weiches Fell. Doch Kaninchen sind keine Stofftiere, die man beliebig streicheln kann. Das zeigen sie dann auch mit Kratzen und Beißen. Diese Signale sollten Kids von Anfang lernen und ernst nehmen. Dann steht einer wunderbaren Freundschaft nichts mehr im Weg. Und die munteren Hoppler können sogar Kunststücke lernen. Mit kleinen Tricks, zum Beispiel mit einem Clicker und Leckerlis, lernen die Tiere über Hindernisse zu springen. Nur zwingen darf man sie nicht, aber das mögen alle Tiere nicht und kleine Menschen ebenso wenig.
Kinder sollten schon 10 Jahre alt und abschätzen können, welche Aufgaben auf sie zukommen. Außerdem ist es immer besser, mindestens zwei Tiere zu halten. Füttern, Freilauf und Reinigung des Geheges können Kids nach einer Anleitung übernehmen. Sie sollten Verantwortung für ihre Tiere zeigen und die unmissverständliche Sprache von ihnen lernen. Man kann ein Kaninchen einfach nicht ständig streicheln und mit ihnen spielen. Auch eine gesunde Ernährung spielt eine große Rolle und Leckerlis sind eher die Ausnahme. Kaninchen lieben Grünzeug, Kräuter, Gräser und Gemüse. Wurzeln, Sellerie und Petersilienwurzel haben sie zum Knabbern gern. Am besten, Sie informieren sich im Fachhandel. Dort bekommen Sie immer kompetente Auskünfte und auch das passende Futter.

© Foto: depositphotos.com / lifeonwhite

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