„Sommernacht der KULTURen“
In der vierten Sommernacht der Kulturen am 26. Juni von 18 bis 24 Uhr verwandelt sich Neustadt erneut in eine lebendige Bühne für Kunst, Kultur und kreative Begegnungen an gewöhnlichen und ungewöhnlichen Orten. Dann werden Einzelhandelsgeschäfte, Cafés, Sanitätshäuser und Hinterhöfe zu kleinen Bühnen und sommerlichen Kulturorten. Bis 22 Uhr präsentieren Künstlerinnen und Künstler ihre Beiträge in einem festen zeitlichen Rhythmus und zeigen die Vielfalt der Neustädter Kulturszene. Ergänzt wird das Angebot durch gastronomische Stände auf dem Marktplatz. Ab 22 Uhr wird es ein Abschluss-Event auf dem Neustädter Marktplatz geben, bei dem eine ganz besondere Show auf die Beine gestellt wird.
Für die Sommernacht der KULTURen 2026 werden Künstlerinnen und Künstler sowie Kunst- und Kulturschaffende aus allen Bereichen gesucht – ob als Einzelkünstler oder als Gruppe, aus Schulen, Vereinen oder der freien Szene. Dazu können Sie Barbara Helbach telefonisch unter 04561 619-431 oder per E-Mail unter bhelbach@stadt-neustadt.de. kontaktieren. Seien Sie dabei!
HanseKulturFestival
Lübeck feiert im Seefahrerviertel vom 5. bis 7. Juni! Alle zwei Jahre verwandelt sich ein Lübecker Altstadtviertel in eine bunte Festmeile. 2026 wird das Viertel rund um St. Jakobi zum authentischen Erlebnisort und zur lebendigen Bühne für das HanseKulturFestival. Werden Sie Teil der Anwohnerfamilie! Tanzen Sie zur Musik auf den Straßen! Lassen Sie sich von Akrobatik und Kleinkunst verzaubern! Genießen Sie regionale Köstlichkeiten! Lernen Sie das echte Lübeck kennen – durch die Menschen, die hier leben!

Das HanseKulturFestival ist wie ein bunter Blumenstrauß an kleinen und feinen Kulturmomenten. Hier teilen sich Straßen- und Kleinkunst die Altstadtkulisse mit Tanz, Musik, Literaturerlebnissen und Malerei. An jeder Straßenecke treffen Sie auf eine andere faszinierende Bühnenszene, die Sie in ihren Bann zieht. Newcomer-Bands und Performances beleben die Szenerie. Für Kinder gibt es eine Menge Mitmachaktionen. Das Straßenfest ist die perfekte Gelegenheit, sich einfach entspannt treiben zu lassen, von einer Ecke zum nächsten Wohngang, immer begleitet von Musik und Gelächter – und dem Duft regionaler, häufig auch hausgemachter Speisen. Infos unter www.luebeck-tourismus.de.
Midsummer Bulli Festival
Das Woodstock der Bulli-Fahrer feiert Sommer, Strand und Bulli-Vibes auf Fehmarn. Vom 18. bis 21. Juni verwandelt sich der Südstrand der Ostseeinsel Fehmarn wieder in das Zentrum der europäischen Bulli- und Vanlife-Szene und in ein „Blumenmeer“ der besonderen Art. Das Midsummer Bulli Festival findet traditionell im Zeitraum der Sommersonnenwende an den kürzesten Nächten des Jahres statt. Seit seiner Premiere 2014 mit rund 200 Fahrzeugen hat sich das Festival zur größten Bulli-Zusammenkunft Europas mit Vanlife Camping-Messe, Livemusik und großem Vortragsprogramm sowie DIY-Aktivitäten für die ganze Familie entwickelt. In diesem Jahr haben sich bereits 2.840 Bullis für die begehrten Campingplätze direkt auf dem Festivalgelände angemeldet und die Insel erwartet bis zu 40.000 Tagesgäste über die vier Veranstaltungstage. Die Veranstaltung ist für alle Gäste grundsätzlich kostenlos. Nur wer übernachten will, muss dafür zahlen.

Auch 2026 steht das Festival ganz im Zeichen von Freiheit, Gemeinschaft und Vanlife-Kultur. Die besondere Atmosphäre aus Strand, Sonnenuntergängen und tausenden individuell gestalteten Fahrzeugen machen das Festival seit Jahren zum „Woodstock der Bulli-Fahrer“ und zum „Endless Summer made on Fehmarn“. Die Besucherinnen und Besucher erwartet dieses Jahr ein tolles Programm aus Livemusik direkt am Meer – kostenfrei und mit regionalen Acts verschiedenster Genres: die Midsummer-Ausfahrt mit 500 und mehr Bullis rund um die Insel und Show’n’Shine-Wettbewerbe für die schönsten, kreativsten und am weitesten gereisten Fahrzeuge. Außerdem dabei: Workshops & Vorträge rund um Vanlife, Reisen und Fahrzeugausbau, Camping & Vanlife Expo mit Neufahrzeugen und vielen Innovationen rund um Camping und Vanlife. Außerdem freuen sich Klein und Groß auf das Kinderland „Småland powered by Goki“, DIY-Angebote und eine kulinarische Vielfalt. Für Bulli-Fans das Highlight überhaupt! Infos unter www.fehmarn.de
Facettenreiche Kunst

Kunst- und Kulturtage
Das schöne Kloster Cismar verwandelt sich am 20. und 21. Juni in einen kulturvollen Ort mit einladenden Angeboten. Die Kunst und Kulturtage zur Mittsommer-Zeit im Kloster Cismar bedeuten: Ausstellungen mit Arbeiten hiesiger Künstlerinnen und Künstler im Klostersaal, ein interessantes Kulturprogramm mit Führungen, Musik und Masken-Präsentationen, Blumenkränze binden, Volkstanz, Mittsommernachtsfeuer am Samstag und mehr. Programmablauf: Die Ausstellungen sind von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Es stehen Workshops mit Gelli Print auf dem Programm. Wer Spannendes über das Kloster Cismar erfahren möchte, hat dazu auch die Gelegenheit. Freuen Sie sich auf die Kindertanzgruppe des Neustädter Volktanzkreises und Irish Folk mit Hot Asphalt. Abends stehen das Mittsommerfeuer und eine Feuerrede auf dem Programm. Fußballfans kommen auch auf ihre Kosten: Ab 22 Uhr wird eine Übertragung der WM auf Leinwand angeboten. Außerdem zu erleben sind Lyrik von Doris Runge und japanische Keramik von Jan Kollwitz. Schöner Schmuck und alte Schriftkunst können Sie ebenso entdecken wie Fotografie und Skulpturen sowie Malerei. Kunst aus Glas und Porzellan runden das Angebot ab. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Alle Infos finden Sie unter www.groemitz.de.
Ateliertage
Kreative Orte des Schaffens in der Holsteinischen Schweiz entdecken, das sind die Ateliertage am 6. und 7. Juni. Die Vielzahl an Museen, Galerien und Ateliers in der Holsteinischen Schweiz ist für Gäste oft überraschend. Dabei sind gerade sie es, die als beliebte Ausflugsziele bei Familien sowie bei Kunst- und Geschichtsinteressierten für viel Abwechslung sorgen. An einem Wochenende im Jahr stehen bei vielen Ateliers und Galerien in der Region die Türen offen. Das sind die Ateliertage, die an dem Wochenende von 11 bis 17 Uhr auf dem Programm stehen.
Achten Sie auf die individuell gestalteten roten Stühle vor den Türen oder im Ort der Teilnehmer – sie heißen: Hier sind Sie willkommen! Natürlich gibt es überall Kunst zu sehen. Der eine oder andere ermöglicht darüber hinaus auch eigenes Ausprobieren, zeigt besondere Techniken, bietet Führungen an oder hält Getränke und Fingerfood bereit. Mit der Künstlerin oder dem Galeristen plaudern? Vorher einen Spaziergang machen? Nachher mit Seeblick speisen? Alles ist möglich an diesem Tag.
Mehr Infos zu den Veranstaltungsorten und den teilnehmenden Künstlern gibt es unter: www.holsteinischeschweiz.de
Wilhelm von Kobbe
Die Sonderausstellung im Ostholstein-Museum mit Werken von Wilhelm von Kobbe öffnet am 26. Juni und steht unter dem Titel „Der Reiz der Skizze“.
Wilhelm von Kobbe wurde 1859 bei Itzehoe geboren und erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Lithographischen Anstalt in Hamburg und am Polytechnikum Hannover. 1889 zog er nach Eutin, um das Drogerie- und Farbengeschäft seines Bruders zu übernehmen. Zeitlebens ging er aber dennoch als Amateurmaler intensiv seinen künstlerischen Neigungen nach und schuf zahlreiche Zeichnungen und Ölbilder von Eutin und seiner Umgebung, wo er 1925 verstarb.
Im März 2025 erhielt das Ostholstein-Museum von den Nachfahren Wilhelm von Kobbes eine großzügige Schenkung von rund 85 Ölbildern und -studien des Malers, die nun nach einer durch die Fielmann AG finanzierten Restaurierungsmaßnahme in einer großen Auswahl präsentiert werden. Gerade die pleinair in der Natur gemalten, kleinformatigen Landschaftsskizzen und Stadtansichten üben auf die heutigen Betrachter einen großen Reiz aus, zeigen sie doch in besonderem Maße das Talent von Kobbes, der heutzutage auch in seiner Heimatstadt in Vergessenheit geraten ist. Die Ausstellung ist bis zum 20. September zu sehen. Infos unter www.holsteinischeschweiz.de.
Cap Arcona
Im Museum für Regionalgeschichte in Pönitz ist jetzt eine neue Ausstellung zu sehen: „Cap Arcona – 3. Mai 1945: Die Tragödie der KZ-Schiffe in der Lübecker Bucht“. Die tragischen Ereignisse der letzten Kriegstage im Mai 1945 sind vielen Ostholsteiner Anwohnern rund um die Lübecker Bucht auch nach über 80 Jahren noch gegenwärtig. Einige ältere Menschen können sich noch an den Beschuss der Häftlingsschiffe vor Neustadt und Haffkrug erinnern. Sie sahen die Schiffe brennen, dann die Wracks in der Bucht liegen. Sie beobachteten die Fahrt der britischen Militärfahrzeuge durch Scharbeutz Richtung Neustadt am 3. Mai. Und sie lebten danach mit den Folgen dieser Tragödie, als immer wieder Leichen an den Strand geschwemmt wurden. Viele Menschen haben allerdings auch noch nie etwas von der Tragödie der „Cap Arcona“ gehört. Das Team des Regionalmuseums hat deshalb diese Ausstellung konzipiert, um an die Ereignisse zu erinnern und darüber zu informieren. Infos unter www.museum-scharbeutz.de.