Feierlich getauft wurde „Felix Sand“ – neuer Rettungskreuzer auf der Ostsee – Ende August am Grömitzer Yachthafen. Zahlreiche Gäste ließen sich das Spektakel nicht entgehen und begutachteten das zehn Millionen teure hochmoderne Spezialschiff. „Ich taufe dich auf den Namen ‚Felix Sand‘ und wünsche dir und deiner Besatzung allzeit gute Fahrt und stets eine sichere Heimfahrt“, sagte Taufpatin und Justiziarin bei der DGzRS, Andrea Vogt. Natürlich fehlte auch nicht der Akt mit der am Bug zerschellenden Sektflasche. Das bis zu 24 Knoten schnelle Schiff, das sind etwa 45 km/h, liegt zwar schon eine ganze Weile im Grömitzer Yachthafen, doch unter der nüchternen Bezeichnung „SK41“.
Corona war schuld, dass das Schiff mit den zwei Maschinen mit insgesamt knapp 4000 PS erst jetzt getauft werden konnte. Zum Einsatz ist es schon des Öfteren gekommen, zum Beispiel bei einer dramatischen Rettung einer sechsköpfigen Familie. Sie wurden aus ihrem sinkenden Motorboot gerettet. Dank des Namensgebers Felix Sand konnte der Rettungskreuzer bezahlt werden. Der hatte das in seinem letzten Willen verfügt. Der Kaufmann aus Essen war leidenschaftlicher Segler und mit den Seenotrettern stark verbunden. „Vor seinem Tod 2018 bestimmte er seinen Nachlass dafür, einen neuen Seenotrettungskreuzer zu bauen“, sagte Ingo Kramer, stellvertretender Vorsitzender der DGzRS, bei der Taufe.
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