25. Juli 2026
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Erster Radschnellweg

Schnell von A nach B mit dem Rad zu gelangen – das ist Ziel in vielen Städten Deutschlands. Die Hansestadt Lübeck kommt der Umsetzung eines Radschnellwegs ein gutes Stück näher. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie, die die Umsetzung auf der Strecke Bad-Schwartau-Lübeck-Groß Grönau untersucht, liegt nun vor. Demnach wird der Bau eines Radschnellwegs entlang dieser Route als positiv bewertet. Das heißt: Es kann losgehen!
Eine erste Teilstrecke soll in der Ratzeburger Allee zwischen Wallbrechtstraße und Stadtweide gebaut werden. Die Strecke ist schon heute eine der wichtigsten Radwegeverbindungen in Lübeck. Jeden Tag sind hier bis zu 5.000 Radfahrende unterwegs.

Die Wege sind jedoch in einem schlechten Zustand. Die Hansestadt Lübeck reagiert nun mit dem Bau eines Radschnellwegs auf diese Missstände. „Wir wollen ein Zeichen für den Radverkehr setzen und noch dieses Jahr mit der Detailplanung beginnen“, erläutert Bausenatorin Joanna Hagen. „Radfahren in Lübeck soll sicher sein und Spaß machen. Die Maßnahme ist ein wichtiger Beitrag zur Verkehrswende.“ Der Radschnellweg soll dabei eine Breite von drei Metern aufweisen. Er ist vom Kfz- und Fußverkehr getrennt und hat eine besonders hohe Oberflächenqualität. Auch der Busverkehr soll profitieren: durch Verlegung der Haltestellen von den vorhandenen Haltebuchten auf die Fahrbahn werden Busse zukünftig schneller unterwegs sein, da das Einfädeln auf die Fahrbahn entfällt. Ab 2023 soll mit der Umsetzung begonnen werden.

Foto: Hansestadt Lübeck

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