25. Juli 2026
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Digitale Ostseecard getestet

Das ist für Urlauber auf Fehmarn jetzt ganz einfach. Sie können die Ostseecard auf ihr Smartphone laden und die Kurabgabe schon von zu Hause bezahlen. Der Gast kann in Ruhe über die App seine Daten eingeben und online bezahlen, das spart Zeit für die Anmeldung vor Ort. Vorteil könnte auch sein, dass durch das Projekt die Einnahmen für die Kommune steigen und auch ortsansässige Betriebe könnten davon durch ein Rabattsystem für die Urlauber profitieren. „Fehmarn hat die Testphase mit zwölf ausgesuchten Betrieben Anfang Juni gestartet. Große Hotels sind dabei, Campingplatzbetreiber und kleinere Vermietungsbetriebe“, sagt Tourismuschef Oliver Behncke.

Fehmarn sei Pilotprojekt in Ostholstein und wolle einen innovativen Weg gehen, fügt er noch hinzu. „Neben der Insel Fehmarn sitzen in Schleswig-Holstein auch noch Mölln, Pellworm und Nordstrand mit im Boot“, erklärt Dr. Michael Faltis, Geschäftsführer von Guide2 aus Nordfriesland. „Bisher füllte der Gast beim Vermieter seinen Ostseecardbogen aus, der Vermieter reichte ihn beim Tourismus-Service Fehmarn ein, die Mitarbeiter dort mussten ihn per Scanner erfassen, da blieb viel Transparenz auf der Strecke“, sagt Faltis zum alten System. Jetzt könne der Gast schon zu Hause sehen, was ihm auf Fehmarn alles geboten wird. Nach der Auswertung der Testphase soll das System im nächsten Jahr starten.

© Foto:Tourismus-Service Fehmarn / Sina Schweyer

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