Vor Kurzem wurde eine Studie aus Italien im Journal of the American College of Cardiology veröffentlicht. Dort heißt es, dass das scharfe Gewürz möglicherweise das Risiko für Herzerkrankungen und Störungen der Blutversorgung des Gehirns verringern soll. Untersucht hat die itali- enische Autorengruppe für die Studie mehr als 22.000 Menschen und sie nach ihren Essensgewohnheiten befragt. Die Teilnehmer, die regelmäßig ihr Essen mit Chilipfeffer würzten, waren deutlich im Vorteil. Der wesentliche Wirkstoff der Chilischote Capsaicin habe in experimentellen und klinischen Studien günstige Effekte auf Funktionen des Herzkreislaufsystems und auf antientzündliche Wirkungen. Doch vermutlich ist das alles nicht so einfach, wie es im ersten Moment erscheint und es reicht wohl nicht, mehr Chili zu verwenden. Besonders günstig sei eine mediterrane Kost, reich an Früchten, Obst, Fisch und Vollkorn. Das Würzen mit Kräutern und Gewürzen ist allgemein vorteilhaft, denn sie enthalten Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Man kann Salz sparen und die Speisen profitieren von den zahlreichen Aromen. Es schmeckt einfach besser mit Gewürzen und frischen Kräutern.
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