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News rund um die Bucht

© Foto: Verein EnergieCluster Digitales Lübeck

Digitales Lübeck
Die Hansestadt will künftig Vorreiter unter den digitalen Städten sein. Dabei arbeiten Dräger und die Stadtwerke-Tochter Travekom eng zusammen. Fragen wie zum Beispiel der Winterdienst effizienter eingesetzt werden kann oder wie oft Mülltonnen geleert werden müssen, sollen in Zukunft wirksamer ermittelt werden. Antworten soll ein Funknetz liefern, das die Daten digitaler Sensoren miteinander verbindet. „Wir wollen die technischen Möglichkeiten der Digitalisierung so nutzen, dass sie den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch den Unternehmen in der Hansestadt Vorteile bringen“, sagt Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau. Der Ausbau digitaler Angebote in der Hansestadt Lübeck schreitet voran. Zahlreiche Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft haben sich unter dem Dach der Hansestadt als Verein „Energie-Cluster digitales Lübeck“ zusammengeschlossen. Der Verbund will gemeinsam Lübeck als Modellregion einer intelligent vernetzten Stadt mit hoher Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger entwickeln. Auf einem Gründungsabend in den Räumen der Stadtwerke Lübeck stellte sich der Verein jetzt vor. Gebündelt werden alle digitalen Aktivitäten von Projektpartnern zur Unterstützung der digitalen Strategie der Hansestadt Lübeck zukünftig im Verein, einem Zusammenschluss von Unternehmen, Wirtschaftsorganisationen und der Hansestadt Lübeck.
Mehr Informationen unter www.energiecluster-luebeck.de.

Kooperation der Touristiker in der Lübecker Bucht
Gemeinsam ist das Motto! Die Tourismus-Agentur Lübecker Bucht TALB und die Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH (TSNT) kooperieren, indem sie erstmals einen gemeinsamen Veranstaltungskalender ausgeben. So haben die Gäste einen Überblick über alle Events von Niendorf bis Rettin. Darüber hinaus planen die Touristiker aus Timmendorfer Strand, Scharbeutz und Grömitz eine gemeinsame Veranstaltung.
„Wir müssen uns am Gästeverhalten orientieren. Und das ist uns gelungen“, sagt TSNT-Marketingleiterin Silke Szymoniak mit Blick auf die Wünsche der Urlauber. Den Urlaubern sei es egal, auf welchem Hoheitsgebiet sie sich befinden. „Für den Gast ist die Lübecker Bucht eins“, erklärt TALB-Vorstand André Rosinski. Statt der vielen üblichen Flyer gibt es ab sofort einen gemeinsamen Kalender mit den Highlights aus Niendorf, Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf, Neustadt, Pelzerhaken und Rettin. „Wir erhöhen die Auflage sogar auf 50.000“, so Szymoniak. „Besonders stolz bin ich, dass wir eine gemeinsame Veranstaltung auf die Beine gestellt haben“, sagt Rosinski. Für dieses Jahr steht an den verschiedenen Orten die „SUP & Soul Beach Tour“ im Sommer auf dem Programm. Dann können in lässiger Strandatmosphäre ganz unkompliziert alle Varianten des Stand Up Paddlings ausprobiert werden.

Die Dose für den Notfall in Lübeck
In einer Initiative der Wohlfahrtsverbände wurde jetzt die Dose für den Notfall mit den wichtigsten Patientendaten in einem Plastikbehälter vorgestellt. Es gibt für Rettungssanitäter immer wieder Situationen, in denen sie wertvolle Zeit verlieren, weil sie nicht wissen, was genau beim Patienten zu beachten ist. Das kann passieren, wenn sie bei einem Notfall einen älteren Menschen bewusstlos auffinden, der allein lebt. Hier kommt die Notfalldose zum Einsatz. In der Innentür haftet ein grüner Aufkleber, auf dem „Notfalldose in der Kühlschranktür“ steht. Dort finden die Retter auf einem Faltblatt alles Wichtige über den Patienten, was sie sofort wissen müssen. Blutgruppe, Krankheiten, Muttersprache, Medikamente, Impfungen und Hausarzt sind notiert.
Die AWO, der Kirchenkreis und die Caritas haben sich zusammengetan, um die Notfalldose in Lübeck einzuführen. Zunächst sind 2500 Stück angeschafft. Die Brockensammlung Lübeck hat 3000 Euro gespendet, den Rest tragen die Verbände. Sie erhalten sie gegen eine Schutzgebühr von einem Euro. Wichtig ist es, die Dose unbedingt im Kühlschrank aufzubewahren, damit die Retter sie auch gleich finden. „Einen Kühlschrank hat jeder Haushalt“, erklärt Kerstin Behrendt, Geschäftsführerin des AWO-Kreisverbandes und fügt noch hinzu: „Und jeder weiß, wo er normalerweise steht.“
Hauptzielgruppe sind alleinlebende ältere Menschen, deren Anteil an der Bevölkerung ständig wächst. Auch für alleinerziehende Mütter sei die Notfalldose gut geeignet. Sie erhalten sie zum Beispiel bei der AWO (Geschäftsstelle Große Burgstraße 51), bei den AWO-Treffs und in der Caritas-Regionalstelle (Fegefeuer 2).
Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 0451 798840.
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© Foto: Verein EnergieCluster Digitales Lübeck

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