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Faire Woche in Lübeck Werte und Ziele des Fairen Handels

© Fotos: Veranstalter

Wer sich für den Fairen Handel interessiert, findet vom 14. bis 28. September Einblicke und Antworten auf seine Fragen. Viele Aktionsgruppen, Weltläden, Supermärkte, Schulen, Gemeinden, gastronomische Betriebe, gemeinnützige Organisationen und Privatpersonen beteiligen sich.

Bei der Fairen Woche, die es seit 2003 gibt, haben Sie die Gelegenheit, sich bei den Mitwirkenden ausführlich über die Werte und Ziele des Fairen Handels zu informieren. Dabei geht es um mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel und darum, Transparenz zu schaffen. Außerdem wird immer wieder deutlich gemacht, wie wichtig es ist, den Handelspartnern und kleinen Produzenten gegenüber mit Respekt zu begegnen. Thema der Fairen Woche in diesem Jahr ist „Gemeinsam für ein gutes Klima“. Unter www.faire-woche.de finden Sie alle Veranstaltungen, die an den Aktionstagen stattfinden. Sie dauert vom 14. bis zum 28. September – die Faire Woche. Und ist damit die längste Woche der Welt. Die Veranstalter – das „Forum Fairer Handel“, TransFair und der Weltladen-Dachverband – freuen sich über diese lange Zeitspanne, in der sie und zahlreiche Mit-Handelnde jeden Tag nutzen, um unter dem Motto „Fairer Handel wirkt“ über die Werte und Ziele des weltweit Fairen Handels zu informieren. Mit-Begründer der Fairtrade-Bewegung in Lübeck und Mit-Veranstalter der 17. Fairen Woche ist die EVG LANDWEGE eG. Die engagierte Genossenschaft, bekannt dafür, dass sie leidenschaftlich regional handelt, denkt grundsätzlich immer über den Tellerrand hinaus.

Daher serviert LANDWEGE in Lübeck und Bad Schwartau in ihren 5 Bio-Märkten nicht nur fair gehandelte Mangos und Cashews – sondern auch gleich knackige Informationen zu diesen Exoten. „Die Gesichter zu den Produkten zu liefern, welche wir ganz selbstverständlich konsumieren – das ist unser Anliegen und natürlich das unserer Fairtrade-Partner auf der ganzen Welt“, kündigt Klaus Lorenzen an, Geschäftsführer der EVG LANDWEGE. „Mangos und Cashews können wertvolle Allround-Versorger für ganze Landstriche sein. Wenn sie fair gehandelt werden, können die Plantagen zur nachhaltigen Einkommensquelle für Kleinproduzenten werden.“ Tina Andres ergänzt: „Unsere bioladen*Cashewkerne stammen z. B. aus einem Fairtrade Projekt in Burkina Faso. Die Erzeuger-Gemeinschaft sorgt dafür, dass Frauen ihre Familien durch das Einkommen aus dem Projekt mitversorgen können. Zusätzlich erhält die Kooperative 10 Cent pro Packung. Das wirkt sich aus…“. „Fairer Handel wirkt“ – davon sind engagierte Hersteller und Händler wie LANDWEGE überzeugt. Spannende Höhepunkte der Fairen Woche sind, neben vielen Fairkostungen, die Produzentenrundreisen u. a. mit VertreterInnen aus Peru, Thailand und dem Libanon, die über die Wirkungen fairen Handelns vor Ort berichten. Da Fairer Handel weit über Lebensmittel hinausreicht, werden auch Kunst- und Kunstgewerbliches, Schönes und Praktisches in den fairen Fokus gerückt. Im Anschluss der
längsten Woche der Welt findet übrigens am 7. Oktober der Fair.Bio.Regional.Markt zusammen mit dem Lübecker Apfeltag im Domhof statt.

Weitere Infos: www.faire-woche.de/die-faire-woche/faire-woche-2018

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