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Roboter und andere technische Geräte der Zukunft

Immer mehr technische Geräte erleichtern unseren Alltag. Vielleicht gibt es neben 3D-Druckern und Saugroboter bald auch schon sprechende Roboter in Lebensgröße.

3D-Drucker in der Medizintechnik

Der 3D-Druck hat sich mit rasanter Geschwindigkeit in der Medizintechnik ausgebreitet. Arm- und Beinprothesen aus dem 3D-Drucker sind längst nichts Ungewöhnliches mehr. Auch Hörgeräte und Zahnkronen stammt heutzutage vielfach aus Druckmaschinen. Künstliche Organe aus dem 3D-Drucker sind in Zukunft ebenfalls vorstellbar. Die große Schwierigkeit besteht dabei darin, ein Material herzustellen, das den menschlichen Organen und Knochen entspricht. Mittlerweile ist es Medizinern schon gelungen, Mäusen Eierstöcke aus dem Drucker einzusetzen. Und auch eine funktionsfähige menschliche Niere konnten Forscher der Wake-Forest-Universität in North Carolina schon mit einem 3D-Drucker herstellen. Es ist also gar nicht so abwegig, dass es in Zukunft menschliche Organe aus dem Drucker geben wird. Das würde Patienten das jahrelange Warten auf ein Spenderorgan ersparen und viele Leben retten.

Smarte Helfer im Alltag: Roboter für drinnen und draußen

Im Haushalt gibt es mittlerweile auch schon tatkräftige Unterstützung von fleißigen Robotern. Smarte Saugroboter saugen das Haus oder die Wohnung wann immer man möchte. Dafür muss man nicht einmal zu Hause sein. Über eine App kann der Saugroboter bequem vom Büro oder unterwegs losgeschickt werden. Bei ihrer ersten Fahrt erstellen viele Saugroboter einen Grundriss der Wohnung, sodass man sogar einzelne Räume explizit auswählen kann, die gesaugt werden sollen. Ansonsten kann man den Roboter auch so lange durch die Wohnung schicken, bis alle Zimmer krümelfrei sind. Zwischendurch lädt sich der Roboter selbstständig an der Ladestation auf, wenn ihm die Energie ausgeht. Außerdem gibt es schon Roboter, die den Rasen mähen oder den Pool reinigen. Die Navigation funktioniert dabei wie beim Saugroboter ebenfalls über Sensoren. Dank dieser fleißigen Helfer kann man zumindest ein paar der lästigen Arbeiten im Haushalt abgeben und sie den Robotern überlassen.

Roboter in Lebensgröße

Im Zeitalter der künstlichen Intelligenz sind lebensgroße Roboter längst kein Spielzeug mehr. Daher wird es auch nicht mehr allzu lange dauern, bis die intelligenten Maschinen in Zukunft viele Dinge für uns übernehmen werden. Bisher ist Asien Vorreiter im Einsatz von Robotern im Alltag. So setzt die thailändische Restaurantkette Hajime schon heute Roboter-Kellner ein, um ihre Gäste zu bedienen. Einen Roboter, der pflegebedürftigen Menschen die Tabletten verabreicht gibt auch schon. Und auch in Deutschland wird fleißig an den künstlichen Alltagshelden getüftelt. Forscher an der Universität Bremen haben einen Roboter entwickelt, der Pfannkuchen und Popcorn zubereiten kann. Ziel ist es, dass er Anleitungen selbst lesen kann und daraus einen Plan entwickelt, den er umsetzt. Das heißt, dass man sich in Zukunft sein Essen auch zu Hause von einem Roboter zubereiten lassen könnte.

Bild: ©istock.com/Marina_Skoropadskaya

Robot hand fingers from plastic close-up conceptual handshake

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