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Ausbildung

© Foto: Fotogestoeber / Fotolia

So findet ihr den richtigen Ausbildungsplatz!
Habt ihr euch schon für einen oder mehrere Berufe entschieden oder wisst ihr noch gar nicht so recht, welches der richtige Beruf für euch ist? Da hilft zum Beispiel der Berufswahltest in der Agentur für Arbeit vor Ort weiter. Bei den ersten Schritten in der Berufsorientierung hilft der BERUFE Entdecker. Dort könnt ihr euch Bilder von interessanten Arbeitsbereichen ansehen und die typischen Tätigkeiten entdecken. Aus hunderten von Ausbildungsberufen könnt ihr euch eine persönliche Favoritenliste zusammenstellen.

Übrigens, das Programm gibt es auch für Smartphone und Tablet. Ein weiterer Tipp ist das Selbsterkundungstool, das euch dabei hilft eure Stärken und Interessen besser einzuschätzen. Schließlich gibt es den Berufswahltest (BWT), mit dem ihr herausfindet, wie gut ihr für den Wunschberuf geeignet seid. Weitere Informationen zum Berufswahltest findet ihr im Flyer „Fit für den Sprung ins Leben“. Ist die Wahl gefallen, geht es darum einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden. Dazu könnt ihr euch bei der Berufsberatung anmelden, denn die meisten Ausbildungsbetriebe lassen sich von der Agentur für Arbeit Bewerberinnen und Bewerber vorschlagen.

Im Jobcenter erhaltet ihr viele Informationen und Tipps.
Aber auch online könnt ihr nach passenden Ausbildungsstellen suchen. Die App AzubiWelt kann man im Google Playstore kostenlos herunterladen. Eine weitere Möglichkeit, sich über die Situation am Ausbildungsmarkt zu informieren, ist sich den Ausbildungsmarktradar anzusehen. Dort erfahrt ihr, wie viele Ausbildungsstellen in einem Beruf auf wie viele Bewerber kommen. Unter planet-beruf.de regional findet ihr heraus, wie viele Bewerber es in eurem Ort im Wunschberuf zuletzt gab. So kann man abschätzen, wo gute Chancen für einen Platz zu finden sind. Eine Broschüre zum Downloaden gibt es für jede Region.

Findet ihr in eurer direkten Umgebung nicht den Wunschausbildungsplatz, lohnt es sich flexibel zu sein und woanders zu suchen. Lasst euch von euren Eltern unterstützen, wenn ihr umziehen müsst. Es gibt zum Beispiel in vielen Regionen Jugendwohnheime, in denen ihr ein Zimmer mieten könnt. Wichtig ist es außerdem, rechtzeitig mit der Suche zu beginnen. Habt ihr gewusst, dass größere Firmen oft schon anderthalb Jahre vor dem
Beginn des Ausbildungsjahres ihre Ausbildungsplätze ausschreiben? Aber nicht nur Firmen halten früh Ausschau, auch Behörden und Verwaltungen haben lange Vorlaufzeiten. Die Berufsberatung gibt euch Auskunft über Termine und Fristen. Solltet ihr gar nicht fündig werden, was bei begehrten Ausbildungen durchaus der Fall sein kann, ist es sinnvoll, sich nach Alternativberufen umzusehen. Auch Eigeninitiative wird manches Mal belohnt. Bewerbt euch bei Firmen eurer Wahl, beispielsweise auch dort, wo ihr schon mal ein Praktikum gemacht habt.

Doch es gibt noch weitere Quellen: Informiert euch auf den Lehrstellenbörsen der Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern. Ebenso in Zeitungen, bei Ausbildungsmessen oder auf den Webseiten von Firmen sind Stellen angeboten. Für die Suche nach schulischen Ausbildungsplätzen könnt ihr KURSNET nutzen oder planet-beruf.de regional. Dort erfahrt ihr, ob ihr Schulgeld zahlen müsst und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Auch hier gibt es für jede Region eine Broschüre zum Downloaden. Dabei gilt, sich rechtzeitig um eine schulische Ausbildung zu bemühen. Denn für viele schulische Ausbildungen müsst ihr euch ein Jahr vorher bewerben. Und oft muss vorher noch ein Praktikum gemacht werden. In manchen Fällen sind bestimmte Schulnoten gefragt. Es kann auch hier vonnöten sein, sich Alternativen zum Wunschberuf zu überlegen.

Tipp: An den PCs im Berufsinformationszentrum (BiZ) könnt ihr nach betrieblichen und schulischen Ausbildungsstellen suchen und findet dort auch immer eine Unterstützung, wenn ihr nicht weiterkommt. Viele Informationen findet ihr unter www.arbeitsagentur.de.

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