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Bali – Insel der Götter

Fotos: Letzeisen

Tempel, Reisterrassen, Traumstrände, Regenwald – so viel Exotik kommt gut an. Bali ist nicht nur bei den Deutschen sehr beliebt. Das zeigen auch die offiziellen Besucherzahlen, die künftig wohl noch steigen werden, denn die kleine indonesische Insel gilt auch hierzulande als Trendziel.

Hochzeitsfotos vor Traumkulisse – das hat was. Das jungvermählte Paar, das nebst Hochzeitsgesellschaft aus Australien ins balinesische Ubud gereist ist, lächelt tapfer in die Kamera. Das „Shooting“ wird gelegentlich unterbrochen. 30 Grad, Windstille und 95 Prozent Luftfeuchtigkeit – da tropfen schon mal die Schweißperlen. Und die möchte doch niemand auf einem Bild für die Ewigkeit haben.
„Für Australier ist Bali das deutsche Mallorca“, erzählt Reiseleiterin Agung Dewi. Die Balinesin führt seit Jahren deutsche Gruppen über die Insel der Götter. Tempel, Reisterrassen, Traumstrände, Regenwald – so viel Exotic kommt gut an, sagt Agung, die ihr fehlerfreies Deutsch im Selbststudium erlernt hat.
Bali ist ein „Hotspot“ für Ja-Sager und Honeymooner aus aller Welt. Fünf-Sterne-Häuser wie das Moevenpick Resort & Spa Jimbaran Bali und das traditionsreiche Royal Pita Maha Hotel im malerischen Künstlerstädtchen Ubud, das von der Fürstenfamilie von Ubud persönlich geleitet wird, lassen bei den Gästen kaum Wünsche offen. Die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Balinesen sorgt nicht nur bei den Frischvermählten aus Down Under nach den „stressigen“ Fotoaufnahmen für Entspannung pur.

Stress ist ohnehin ein Fremdwort auf Bali – und somit auch in Ubud. Der malerische Ort, der es schon als Filmkulisse für den Hollywoodstreifen „Eat. Pray. Love“ mit Julia Roberts auf die Leinwand geschafft hat, gilt als kulturelles Zentrum der Insel. Die ersten Touristen – vor allem Künstler – kamen schon in den 1920er- und 1930er Jahre hierher, darunter Walter Spies. Der deutsche Maler besaß sogar innerhalb des mittlerweile legendären Tjampuhan Hotels ein eigenes Haus, das heute meist nur von außen besichtigt werden kann. Weitere Sehenswürdigkeiten in Ubud sind der Fürstenpalast, der Affenwald und der Markt, auf dem man von Obst, Gemüse und Souvenirs bis zu Fake-Artikeln alles erstehen kann.
Die Balinesen sind ein gläubiges Volk, so dass Opfergaben und hinduistische Prozessionen zu ihrem Alltag gehören. Bali gilt als Insel der Götter und Dämonen. Überall auf der Insel findet man imposante Heiligtümer, darunter den Wassertempel Pura Ulun Danu Bratan am Bratansee, der der Gottheit Shiva geweiht ist, und den Affentempel Pura Pulaki an der Nordküste.
Die Insel lernt man am besten auf einer Fahrt über Land kennen. Zum Pflichtprogramm gehört dabei, über die vielen Märkte der Insel zu schlendern und exotisches Obst wie die Salakfrucht, die Mangostan oder auch Ananas oder Mango zu kosten. Auch duftende Gewürze warten auf Käufer. „Nur Äpfel haben wir auf Bali nicht, die kaufen wir in Australien ein“, schmunzelt Agung.

Balis grünste Seite lässt sich am besten auf einer Tour durch den Dschungel erkunden. Dabei stehen z. B. Mountainbikes, aber auch die eigenen Füße zur Auswahl. Am bequemsten geht es allerdings mit den sogenannten „Finn Komodos“ (Quad-ähnliche Fahrzeuge, die in Indonesien gebaut wurden). Über Stock und Stein führt die Fahrt entlang an dichtem Gestrüpp, teils durch unwegsames Gelände. Für das knapp zweistündige „Gerüttel“ wird man mit grandiosen Aussichten auf Palmenhaine, Bananenplantagen und Reisterrassen entlohnt.
Ein weiteres Kapital der Insel sind ihre Strände. Für die meisten Urlauber ist das wohl der Hauptgrund, den langen Flug von Deutschland – fast an den äußersten Rand des Indischen Ozeans – auf sich zu nehmen. Wer Ballermann-Feeling am anderen Ende der Welt sucht, ist in Kuta Beach an der richtigen Adresse. Zu den schönsten Stränden im Süden zählt Jimbaran Beach mit seinen romantischen Sonnenuntergängen die man bei einem Drink am besten genießen kann. Was will das Urlauberherz mehr? Die Insel der Götter und Dämonen mit ihren zierlichen Menschen wuchert mit üppigen touristischen Pfunden, um ihren Gästen zu gefallen – mit großem Erfolg.

Infos in Kürze:
Flüge nach Denpasar werden von Singapore Airlines
(via Singapur) und Emirates (via Dubai) angeboten.

Hoteltipp: 5* Mövenpick Resort & Spa Jimbaran Bali. Inspiriert durch die fünf Elemente, bietet das Resort 297 komfortabel und geschmackvoll eingerichtete Zimmer und Suiten, jedes einzelne mit eigenem Balkon, kostenfreiem Wi-Fi und balinesischen Design bei Gemälden, Farben und stylischen Formen und Materialien des Interieurs. Buchbar unter www.moevenpick.com

Mehr Infos zu Bali gibt es beim Fremdenverkehrsamt
www.tourismus-indonesien.de oder im Reiseführer:
Reise Know-How Reiseführer Bali und Lombok. Erhältlich im
Buchhandel zum Preis von 22,50 Euro.

Fotos: Letzeisen

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