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Pflanzentipp für den Monat März

Text/Fotos: Wolfgang Assmann

Nach den langen Wintermonaten wächst die Sehnsucht nach Grün und bunten Blüten. die Tage werden länger, erste warme Sonnenstrahlen, steigende Temperaturen und morgendliches Vogelgezwitscher werden mit offenen Armen willkommen geheißen. die Zeichen stehen eindeutig auf Frühling.

Winterlinge, Schneeglöckchen und die ersten Triebspitzen von Frühlingsblühern wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen zeigen sich bereits. Wenn sich die Erde im März langsam erwärmt, hält es den Gärtner nicht mehr in den eigenen 4 Wänden und es beginnen die Überlegungen für die Gestaltung der Beete.
Für den Monat März möchte ich Ihnen 2 Frühlingsboten empfehlen, die unserem Bedürfnis nach frischen Farben entgegenkommen. Hier bieten Bellis (Tausendschön) und Stiefmütterchen ein vielfältiges Spektrum. Das Stiefmütterchen als Primaballerina der Frühlingspflanzen mit ihren heiteren Blüten schmückt von März bis Oktober die Balkonkästen und Blumenrabatten. In größeren Gruppen gepflanzt, bieten sie einen besonders munteren Anblick. Stiefmütterchen zählen zu den beliebtesten Zierpflanzen überhaupt. Als robuste und farbenprächtige Frühblüher bereichern sie den Garten im Frühling und sind insgesamt nicht sonderlich anspruchsvoll. Man sollte jedoch auf einen kalkarmen, humusreichen, feuchten, jedoch nicht zu nassen Boden achten. Stiefmütterchen gedeihen – je nach Sorte – sowohl an sonnigen als auch halbschattigen Plätzen. Für ein gesundes Wachstum auf größeren Flächen ist eine Bepflanzung von ca. 16 Stück pro m2 ausreichend. Ein Entfernen verwelkter oder verblühter Pflanzenteile während der Blühperiode sorgt dafür, dass immer wieder neue Blätter und Blüten ausgebildet werden.

Das großblumige Garten-Stiefmütterchen ist das Ergebnis zahlreicher Kreuzungen mehrerer Arten der Gattung der Veilchen (Viola) aus der Familie der Veilchengewächse. Eng mit ihm verwandt und aus derselben Gattung stammend ist das kleinblumige Horn-Veilchen (Viola cornuta). Bellis, auch Tausendschön oder Maßliebchen genannt, sind eine veredelte Gänseblümchen-Sorte, denn im Gegensatz zu Gänseblümchen besitzen Bellis pomponförmige, dicke Blütenköpfe. Es gibt sie in den Farben weiss, rosa und rot, welche sich gut mit anderen Frühblühern kombinieren lassen. Bellis gedeihen an nahezu jedem Standort, da es sich bei ihnen um ausgesprochen bescheidene und anspruchslose Pflanzen handelt. Besonders prächtig entwickeln sie sich jedoch an sonnigen bis leicht halbschattigen Plätzen. Sandige, stark durchlässige Böden sind für die Kultur empfehlenswert. Ein Pflanzabstand von 10 bis 20 cm, also pro Quadratmeter ca. 16 Stück, ist optimal. Vor der Pflanzung den Boden gut auflockern und ein geräumiges Loch graben. Die richtige Tiefe für Bellis ist erreicht, wenn die Oberseite des Ballens eben etwas unter der Erdoberfläche liegt. Das Pflanzloch mit Erde füllen, kräftig andrücken und gleich wässern. Bei schweren Böden etwas groben Sand untermischen, damit das Regenwasser besser ablaufen kann. Den Kauf von vorgezogenen Stiefmütterchen und Bellis sollte man im Fachhandel vornehmen und darauf achten, dass die Pflanzen einen vitalen Eindruck machen und der Ballen möglichst stark mit Wurzelwerk durchdrungen ist.

Text/Fotos: Wolfgang Assmann

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