25. Juli 2026
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Einzigartige Küche Singapurs

Kunterbunt und multikulturell – so kommt die Küche Singapurs daher. Entdecken Sie in diesem neuen Länderkochbuch die echte Küche des Insel- und Stadtstaats südlich vor Malaysia in 80 Rezepten.

Nasi Goreng, Laksa, kultige Spaghetti mit Chili und Krabben: Alle Klassiker der singapurischen Küche sind in einem Buch zu entdecken. Und ganz easy mit nur wenigen Basics aus Supermarkt oder Asialaden nachzukochen. Freuen Sie sich auf Singapur-Feeling pur – farbenfroh und reich bebildert. Mit frischen Zutaten und einer unkomplizierten Zubereitung genießen auch Neuentdecker die singapurischen Köstlichkeiten.

Shu Han Lee © Ola O. Smit

Tauchen Sie ein in die traditionelle Küche Singapurs, die mit ihren Einflüssen aus China, Malaysia, Indien, Thailand und Japan mindestens so vielseitig wie die Stadt selbst ist. Gehen Sie mit Shu Han zusammen in 80 authentischen Rezepten auf Entdeckungsreise durch ihre asiatische Heimat. Mit Klassikern wie Currys, Kaya-Toast, Pandan-Biskuitrolle & Co. erleben Sie die ganze Palette singapurischer Köstlichkeiten. Alle Gerichte sind einfach nachzukochen und benötigen nur wenige Zutaten, die Sie in jedem Supermarkt oder Asialaden finden. So schmeckt Singapur!

DK Verlag (Hrsg.), Shu Han Lee

Singapur
Das Kochbuch. 80 unkomplizierte Klassiker aus dem asiatischen Melting
Pot der Kulturen
26,95 €
SBN 978-3-8310-5058-1
März 2025
Übersetzung: Wiebke Krabbe
224 Seiten, 198 x 255 mm, fester Einband
Mit farbigen Fotos und Illustrationen

Das Magazin Lübecker Bucht verlost 5 der Singapur-Kochbücher.
Schreiben Sie uns eine E-Mail oder Karte.

Und das funktioniert so: Schicken Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff “Singapur” an: gewinn@magazin-luebecker-bucht.de oder als Postkarte mit dem Stichwort “Singapur” an MLB Verlags GmbH, Schwartauer Str. 106, 23611 Sereetz. Zur Gewinnermittlung bitte unbedingt die vollständige Adresse und die Telefonnummer angeben. Einsendeschluss ist der 23. Mai 2025. Die Teilnahme ist pro Person nur einmal möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

© DK-Verlag Ola O. Smit

Gedämpfter Spargel mit schwarzer Bohnensauce

Für 2–3 Personen als Beilage

Europäische Köche behandeln Spargel mit Ehrfurcht und bereiten ihn oft minimalistisch zu: dämpfen oder blanchieren, bis er gerade gar ist, und dann mit
nichts weiter als zerlassener Butter und Meersalz servieren. Ja, das schmeckt
wunderbar, aber nach mehreren Malen puristischem Spargelgenuss bekomme
ich Lust auf Abwechslung. Statt mit Butter wird der Spargel hier von einer
warmen, knoblauchhaltigen Sauce aus schwarzen Bohnen begleitet.

300 g grüner Spargel
2 EL Pflanzenöl
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 TL gesalzene schwarze Bohnen, abgespült und fein gehackt
1 roter Chili, fein gehackt
1 TL helle Sojasauce
1 TL (geröstetes) Sesamöl
2 EL Wasser

Außerdem
1 Dämpfkorb

Die holzigen Enden des Spargels abschneiden und das untere Drittel schälen. Die Stangen in einen ausreichend großen Dämpfkorb über leicht kochendem Wasser legen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 2–5 Minuten dämpfen, je nach Dicke der Stangen, bis sie bissfest gar sind.

In der Zwischenzeit die Sauce zubereiten. Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen. Die Knoblauchscheiben darin bei mittlerer Hitze 1 Minute braten, dann die gesalzenen schwarzen Bohnen und den Chili hinzugeben und weiter braten, bis der Knoblauch goldbraun ist und die Mischung intensiv duftet.

Sojasauce, Sesamöl und 2 EL Wasser einrühren und aufkochen. Den Spargel mit der heißen, duftenden Sauce übergießen und servieren

© DK-Verlag Ola O. Smit

Satayspieße vom Grill mit Tamarinden-Erdnuss-Sauce

Für 8–10 große Spieße

In meiner Kindheit in den 1990ern gab es in unserem Viertel einen Mann mit
einem mobilen Sataystand, der sich immer mit der Hupe seines Motorrads und
dem unverwechselbaren Duft von Rauch und Gewürzen ankündigte. Meine
Schwestern und ich liefen dann mit Tellern und Schüsseln hinaus, um gegrillte
Satayspieße und seine legendäre Erdnusssauce zu holen. Traditionell verwendet
man dafür frisch geröstete und gemahlene Erdnüsse, aber ich finde, dass ein
Glas gutes Erdnussmus mit Stückchen eine super Alternative für den Alltag ist.

Für die Rempah (Gewürzpaste)
100 g Schalotten, grob gehackt
3 Stängel Zitronengras, nur den unteren Teil, fein gehackt (holzige Spitzen aufbewahren)
2 frische große rote Chilis
1 EL gemahlener Koriander
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
½ TL gemahlene Kurkuma
½ TL feines Meersalz
1½ EL helle Sojasauce
1½ EL Rohrohrzucker
3 EL Pflanzenöl

Für die Spieße
300 g Hähnchenkeulenfleisch ohne Haut und Knochen, in 2,5 cm große Stücke geschnitten
10 Bambusspieße
Pflanzenöl


Für die Erdnusssauce
3 EL Pflanzenöl
3 EL Erdnussmus mit Stückchen
3 EL Tamarindenpaste
etwa 150 ml Wasser
feines Meersalz

Zum Servieren
½ Gurke, längs geviertelt und in Stücke geschnitten
½ rote Zwiebel, in Spalten geschnitten

Ich erledige die Vorbereitungen gern am Vorabend oder mindestens 2 Stunden vorher. Alle Zutaten für die Gewürzpaste in einem Mörser zerstoßen oder in einem kleinen Mixer pürieren, bis eine feine Paste entsteht. Im Mixer eventuell 1–2 EL Wasser hinzufügen. Das Fleisch mit der Hälfte der Gewürzpaste vermengen und

im Kühlschrank marinieren. Die Bambusspieße wässern, damit sie beim Grillen nicht anbrennen. Am nächsten Tag das Hähnchen auf die Spieße stecken (4–5 Stücke pro Spieß).

Für die Erdnusssauce die restliche Gewürzpaste in einer kleinen Pfanne mit dem Öl bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten braten, bis sie kräftig duftet. Dabei häufig umrühren, da die Gewürzpaste Zucker enthält, der karamellisieren, aber nicht verbrennen soll! Erdnussmus und Tamarindenpaste hinzugeben und noch

ein paar Minuten braten, bis die Mischung dunkel wird. Mit etwas Wasser verdünnen, bis die Sauce eine dicke, zähfließende Konsistenz hat, dann zum Köcheln bringen. Bei Bedarf mit einer Prise Salz oder Zucker nachwürzen.

Den Grill anzünden oder bei Regen eine gusseiserne Grillpfanne auf dem Herd stark erhitzen. Die Spieße 6–8 Minuten grillen, bis das Fleisch schwarze Streifen hat. Regelmäßig wenden und mehrmals mit Öl einpinseln. Unser „Sataymann“ benutzte die spröden Zitronengrasspitzen als Pinsel. Das duftete herrlich, und es entstand kein Abwasch.

Die Spieße sofort mit einer Schale Erdnusssauce und Gurken und Zwiebelstückchen servieren. Es ist üblich, zuerst das Fleisch zu essen, und dann mit den leer gefutterten Spießen die Gurken und Zwiebeln aufzunehmen (spart Abwasch und Spieße). Auch diese werden in die Erdnusssauce getunkt.

Viel Spaß beim Nachkochen! Das Menü eignet sich auch perfekt für einen kulinarischen Überraschungsabend mit Gästen.  

Fotos: © DK Verlag

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