im April
Aberwitzig, aber wahr!
Es kann alles noch anders kommen, lautet das zuversichtliche Motto für den April im Theater Combinale in Lübeck und ist dem Stück entnommen „Was war und was wird“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz.
Anke und Theo, ein Paar mit fast erwachsenen Kindern. Sie sitzen im Theater. Noch bevor die Vorstellung losgehen kann, gibt es Streit: Parkplatzsuche, Programmheft, Prosecco … Die Routinen des Alltags haben die beiden eingeholt. Doch was war da mal? Es war doch nicht alles immer so … mittelmäßig. Sie beginnen sich zu erinnern, tauchen ein in die Zeit und in den Zauber des Theaters. Denn im Bühnenlicht blickt es sich ganz anders auf das eigene Leben. Sie können die Rollen wechseln, in der Zeit springen, Erfundenes in Erinnerungen mischen, Distanz zum eigenen Charakter einnehmen; es sind eben alles nur Möglichkeiten: Es kann alles noch anders kommen. Bis zum 26. April wird das Stück gezeigt. Weitere Infos und Karten unter www.combinale.de
Es kann alles noch anders kommen, lautet das zuversichtliche Motto für den April im Theater Combinale in Lübeck und ist dem Stück entnommen „Was war und was wird“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz.
Anke und Theo, ein Paar mit fast erwachsenen Kindern. Sie sitzen im Theater. Noch bevor die Vorstellung losgehen kann, gibt es Streit: Parkplatzsuche, Programmheft, Prosecco … Die Routinen des Alltags haben die beiden eingeholt. Doch was war da mal? Es war doch nicht alles immer so … mittelmäßig. Sie beginnen sich zu erinnern, tauchen ein in die Zeit und in den Zauber des Theaters. Denn im Bühnenlicht blickt es sich ganz anders auf das eigene Leben. Sie können die Rollen wechseln, in der Zeit springen, Erfundenes in Erinnerungen mischen, Distanz zum eigenen Charakter einnehmen; es sind eben alles nur Möglichkeiten: Es kann alles noch anders kommen. Bis zum 26. April wird das Stück gezeigt. Weitere Infos und Karten unter www.combinale.de
Sonny Boys
Freuen Sie sich auf eine Komödie von Neil Simon, die am 11. April um 20 Uhr in den Lübecker Kammerspielen Premiere feiert. Alte Liebe rostet nicht. Alte Feindschaft leider auch nicht. 40 Jahre lang standen die beiden Komiker Willie Clark und Al Lewis gemeinsam auf der Bühne. Doch seit sie sich im Streit getrennt haben, ist der Ruhm der „Sonny Boys“ verblasst und Willie nicht einmal mehr als Darsteller für Werbespots gefragt. Da lockt das Angebot mit einem einmaligen Auftritt (für eine saftige Gage, versteht sich) die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Doch Willie hat Al nicht verziehen, dass dieser sich aus dem Showgeschäft zurückgezogen und damit auch Willies Karriere beendet hat – keine guten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Comeback.
Verschrobene Charaktere und herrliche Situationskomik kennzeichnen die Stücke des US-Dramatikers Neil Simon. Am Theater Lübeck übernehmen Andreas Hutzel & Sven Simon die Rollen der kongenialen Komiker. Weitere Infos, Termine und Tickets gibt’s unter www.theaterluebeck.de.
Die Grönholm-Methode
Vier Personen haben sich im Besprechungszimmer eines Unternehmens eingefunden, alle bewerben sich für eine hoch dotierte Stelle im Management.
Doch niemand von der Firma taucht auf. Stattdessen öffnet sich eine Wandklappe, die detaillierte Aufgabenstellungen für die Bewerberinnen und Bewerber enthält – gezielt auf sie zugeschnitten und nur innerhalb der Gruppe zu lösen.
Das 2003 in Barcelona und Madrid uraufgeführte Stück des spanischen Autors Jordi Galceran war ein großer internationaler Erfolg und kommt diese Spielzeit in einer ehemaligen Fabrikhalle der Firma Dräger zur Aufführung. Premiere ist am 12. April um 20 Uhr, Dräger-Gelände, Lachswehrallee 24 in Lübeck. Tickets und Infos gibt’s unter www.theaterluebeck.de.
Traumnovelle
Als 1926 Arthur Schnitzler seine Erzählung veröffentlichte, durchlief die Wiener Gesellschaft ein Schauder. Die Gnadenlosigkeit, mit der er den Seelengrund eines gesitteten Ehepaares bloßlegte, schockierte die Gemüter. Der Stoff erfuhr nach Schnitzlers Tod zahlreiche Adaptionen – zu den bekanntesten gehört Stanley Kubricks Verfilmung Eyes Wide Shut mit Nicole Kidman und Tom Cruise in den Hauptrollen. Auf dem Programm des Theater Lübeck steht eine Konzertlesung mit Andreas Pietschmann (Lesung) und Stefan Wienzierl (Musik). Genau 100 Jahre nach der Erstveröffentlichung der Novelle begeben sich
Schauspieler Andreas Pietschmann und Musiker Stefan Weinzierl auf einen nächtlichen Streifzug. Auf der Suche nach den verborgenen Sehnsüchten unserer Psyche hüllen sie Schnitzlers bekannte Erzählung in einen atmosphärisch-dichten Klangteppich aus Sprache und Musik. Das Gastspiel ist am 12. April um 20 Uhr in den Lübecker Kammerspielen zu erleben. Infos und Tickets gibt’s unter www.theaterluebeck.de.
Schubert + Brahms
Werke von Frank Martin und Franz Schubert erwarten Sie beim 7. Sinfoniekonzert in der Musik- und Kongresshalle Lübeck. Der Dirigent Paul Sacher war es, der Frank Martin anregte, in einem Konzert eine Besetzung in den Vordergrund zu rücken, die man eigentlich eher mit einem barocken Basso continuo verbinden würde. In der Gegenüberstellung von zwei Streichorchestern mit Soli an Harfe, Klavier und Cembalo schuf Martin so kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs eine Konstellation, die entfernt an Bachs Brandenburgische Konzerte erinnert. Die Konzerte finden am 13. April um 11 Uhr und am 14. April um 19:30 Uhr statt. Infos unter www.muk.de.
Beim 6. Kammerkonzert hören Sie Werke von Vincent d’Indy, Jörg Widmann und Johannes Brahms. Das Konzert findet am 25. April um 19:30 Uhr im Hogehus, Koberg 2 in Lübeck statt. Bitte beachten Sie, dass im Hoghehus keine barrierefreien WCs vorhanden sind. Infos und Tickets gibt’s unter www.theaterluebeck.de.