Lübeck. Die Hansestadt tritt im November mit breitem zivilgesellschaftlichen Engagement Anfeindung und Verfolgung entgegen. Der Jahresausklang ist in Lübeck seit Jahrzehnten als Zeit des Erinnerns und Gedenkens etabliert. Auch 2024 haben sich zahlreiche Initiativen, Kirchen, Kunstschaffende und Akteure der Erinnerungskultur zusammengefunden, um gemeinsam die Zeit des Erinnerns zu gestalten.
Das Spektrum der Veranstaltungen ist groß: Neben klassischen Gedenkveranstaltungen finden sich im diesjährigen Programm auch zahlreiche Film- und Kinovorführungen sowie Performances, Lesungen und sogar eine Oper. So adressieren verschiedene Formate in diesem Jahr etwa das Erbe des Kolonialismus. Mit Blick das Erstarken antisemitischer Gewalt ist auch die Erinnerung an die Opfer nationalsozialistischer Gewalt von besonders trauriger Aktualität. „Nie wieder ist jetzt“ – so ist es an vielen öffentlichen Orten in Lübeck zu lesen. Auch deshalb ist im Jahr 2024 die Bedeutung des Erinnerns kaum zu überschätzen. Weitere Informationen sowie das Programmheft sind online abrufbar unter www.luebeck.de