Neustadt. Schöne Holzschiffe werden immer seltener. „Traditionsschifffahrt soll erhalten bleiben, denn sie hat ein besonders ursprüngliches Flair“, erklärt Maxim Qualen, Kapitän und Reeder. Wer das hautnah erleben möchte und sich eine frische Brise Ostseeluft um die Nase wehen lassen möchte, sollte mal eine Fahrt mit dem Sturmvogel II auf die Lübecker Bucht oder nach Travemünde unternehmen.
1946 ist der Fischkutter damals unter dem Namen „Hedwig“ vom Stapel gelaufen. Als Butterfahrten in Mode kamen – zwischen 1953 und 1999 – wurde das Schiff 1964 kurzerhand um sechs Meter verlängert und auf den Namen Sturmvogel II umgetauft. Es war für maximal 120 Personen zugelassen und in erster Linie als Bäderschiff auf der Ostsee unterwegs.
Das Ausflugsschiff ist historisch, geht aber dennoch mit der Zeit – der Umwelt zuliebe. „Der synthetische Treibstoff GTL „gas-to-liquids“ ist zwar teurer, aber völlig schwefelfrei und enthält weder aromatische Verbindungen noch organischen Stickstoff“, so der Kapitän. Den Fahrplan finden Sie unter www.Sturmvogel2.de oder auf Instagram: ms_sturmvogel2. Kommen Sie mal an Bord!