25. Juli 2026
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Neustadts Hafen
Am Neustädter Hafen wird gebaut: Er wird sich in den nächsten Jahren stark verändern und zum attraktiven Anziehungsort werden. Der Hafen ist das älteste noch existierende „Industriezeugnis“ der Stadt. Auf der „Neustädter Hafenführung“ kann der Hafen mit seiner Geschichte und den Geschichtchen der Menschen, die mit dem Hafen zu tun haben, entdeckt werden. Es geht um Fischerei, Seefahrt und Schiffbau. Die Führung startet auf der Hafenwestseite am Kugelbrunnen nahe der Hafenbrücke.

Spannend für Groß und Klein sind außerdem die Piratenführungen, die auch am Kugelbrunnen beginnen. Haben Piraten ein romantisches Freibeuterleben oder müssen sie hart ums Überleben kämpfen. Gab es auf der Ostsee Piraten und wer waren die berühmten Vertreter des „Berufsstandes“ wie Klaus Störtebeker oder Schwarzbart wirklich? Gibt es heute noch Piraten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Sie bei einem lockeren Spaziergang mit Gerrit Gätjens. Er wird authentisch über Piratenüberfälle und Konkurrenzkämpfe auf dem Wasser berichten. Kommen Sie mit auf eine unterhaltsame Tour mit Gruseleffekt. Die Termine und weitere Infos zu beiden Angeboten finden Sie online unter www.zeittor-neustadt.de.  

Platz ist in der kleinsten Bude
Kommen Sie mit in ein mittelalterliches Labyrinth: Entdecken Sie die verborgene Welt der Gänge und Höfe Lübecks. Die historischen Wohngänge ziehen sich durch die Hinterhöfe fast der gesamten Altstadt und sind heute Teil des Lübecker UNESCO Welterbes. Einst gab es rund 180 bewohnte Gänge und Höfe, heute existieren noch etwa 90. Die meisten sind für einen entspannten Bummel durch die Altstadt öffentlich und frei zugänglich, manche nachts mit einem Tor verriegelt und einige wenige ganz privat hinter verschlossenen Türen in ihrer eigenen Welt versunken. Die kleinen, liebevoll restaurierten Ganghäuschen sind heute begehrter Wohnraum im Herzen der Stadt und an Idylle und Romantik kaum zu übertreffen. Das war nicht immer so.

Entstanden sind die ersten Gangbuden zu Beginn des 14. Jahrhunderts aus purem Platzmangel, denn der Handel in der Stadt blühte auf und die Bevölkerungszahl explodierte förmlich. Der Wohnraum innerhalb der Stadtmauern reichte nicht mehr aus. So kamen geschäftstüchtige Kaufleute auf eine Idee: Sie brachen zumeist schmale Gänge durch die Vorderfronten ihrer Häuser und bauten winzige einstöckige und oft fensterlose “Buden” in ihre Hinterhöfe. Termine zu den Gänge-Führungen finden Sie unter www.luebeck-tourismus.de.

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