Die chinesische Küche ist unglaublich vielfältig. Lernen Sie sie kennen bei einem Besuch in einem der Restaurants der Region. In vielen asiatischen Restaurants stehen knusprige Ente und acht Kostbarkeiten auf der Speisekarte und sind bei uns sehr beliebt, gerade in der kühleren Jahreszeit. Doch was sind die sogenannten acht Kostbarkeiten.
Mu-Err-Pilze
Bei den Kostbarkeiten handelt es sich um acht besondere Zutaten oder Schätze, die zusammen ein köstliches Gericht ergeben. Häufig sind Fleisch, Garnelen und verschiedene Gemüsesorten dabei wie Paprika, Zwiebeln, Karotten. Brokkoli und Erbsen. Sehr wichtig sind Pilze, wobei bevorzugt Mu-Err-Pilze ins Gericht kommen. Die Pilze sind auch als chinesische Morchel bekannt und auf der ganzen Welt verbreitet. Sie sind frostbeständig und wachsen dadurch das ganze Jahr. Der leckere Pilz ist aus der asiatischen Küche kaum wegzudenken und wird zur Verfeinerung von Suppe, Wok-Gerichten und Saucen verwendet. Er ist dezent im Eigengeschmack und hat die Eigenschaft, Aromen von Gewürzen aufzunehmen. Meist bekommen Sie die Pilze in getrocknetem Zustand und auch in kontrollierter Erzeugung. Weichen Sie sie in Wasser auf, vergrößern sie Ihr Volumen um bis zum Fünffachen. Danach werden sie gebraten oder gedämpft.
Was ist noch dabei?
Als Fleisch wird häufig Ente, Rindfleisch oder Hähnchenbrustfilet gereicht. Hinzu kommen besondere Gewürze und Ingwer darf auf keinen Fall fehlen. Aber die Zutaten variieren. Und wenn Sie selbst zu Hause ein solches Gericht kochen möchten, können Sie natürlich Ihr Lieblingsgemüse wählen. Gewürzt wird neben der Soja- gern mit Woksauce. In Asiamärkten oder gut sortierten Supermärkten finden Sie auch fertige Saucen. Suchen Sie nach einem passenden Rezept, so finden Sie im Web unter „acht Kostbarkeiten“ zahlreiche Vorschläge für schmackhafte Gerichte. Zum Anbraten des Gemüses im Wok können Sie gut Erdnuss- oder Sesamöl nehmen. Zum Würzen eignen sich auch Chilischoten und ein Schuss Reisessig. Häufig finden Sie außerdem Soja- und Bambussprossen im Rezept.
Man kann die Kostbarkeiten auch als Schätzchen bezeichnen. Die Zahl Acht hat bei den Chinesen immer eine besondere Bedeutung und soll Glück bringen. In der chinesischen Kultur spielt die Zahl eine große Rolle – ebenfalls auch in der Küche. Die unterscheidet sich je nach Region, sodass auch die Zutaten bei den acht Kostbarkeiten sehr unterschiedlich sein können. Doch ist die Herkunft des Originalgerichts schwer zu finden. Möglicherweise haben sich chinesische Köche in Deutschland der acht Schätzchen angenommen und so Rezepte entwickelt. In China würde man eher die Ente bevorzugen und nicht das Rindfleisch und statt der Champignons Mu-Err-Pilze. Wie dem auch sei, erkundigen Sie sich einmal bei Ihrem nächsten Besuch in einem chinesischen Restaurant nach den Hintergründen.
Wir haben ein leckeres Gericht für Sie entdeckt mit
Entenbrust und Gemüsepäckchen, das schnell und
unkompliziert zubereitet ist.
Entenbrust
in Ingwer-Kokossauce und
Gemüsepäckchen
Zubereitet mit: Mondamin
ca. 45 min | einfach
Zutaten für 4 Portionen
Für die Reisnudel-Bällchen und das Gemüse:
- 30 g Reisnudeln (Asia-Abteilung im Supermarkt)
- 2 Karotten
- 1 Stange Porree
- Jodsalz
- 2 TL Öl
- einige Korianderblättchen
Für die Entenbrust:
- 600 g Entenbrustfilet
- 1 walnussgroßes Stück Butterschmalz
- 250 ml Geflügelfond
- 100 ml Kokosmilch aus der Dose
- Jodsalz
- Pfeffer
- 2 EL Mondamin Saucenbinder, hell
Zubereitung
- Reisnudeln in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. Beiseitestellen.
- Karotten schälen. Porree putzen und abspülen. Karotten und Porree in fingerlange, sehr dünne Streifen schneiden. Karotten und Porree in Salzwasser 1-2 Minuten blanchieren. Kalt abschrecken und abtropfen lassen.
- Entenbrustfilets abspülen und trocken tupfen. Mit der Hautseite nach unten in einer Pfanne braun braten, Entenbrust wenden und die Fleischseite anbraten. Entenbrust mit der Hautseite nach oben in eine Auflaufform legen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft: 160 Grad) 15-18 Minuten braten.
- Überschüssiges Fett aus der Pfanne gießen. Ingwer schälen und fein reiben. Ingwer in der Pfanne kurz andünsten. Bratensatz mit Entenfond ablöschen und die Kokosmilch zufügen. Aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen. Saucenbinder einstreuen und unter Rühren 1 Minute kochen lassen.
- Öl erhitzen und die Gemüsestreifen darin schwenken. Reisnudeln mit einer Gabel zu Bällchen aufwickeln.
- Entenbrust in Scheiben schneiden und zusammen mit der Sauce, den Reisnudel-Bällchen und dem Gemüsejulienne anrichten. Mit Korianderblättchen garniert servieren.
Viel Spaß beim Nachkochen! Wer keine Zeit dazu findet oder keine Lust zum Kochen hat, kann sich in einem der asiatischen Restaurants der Region mit den Köstlichkeiten verwöhnen lassen.